CRASH 4
Ai Shite Ru
Gelangweilt ließ Bulma ihre Finger über die Tastatur ihres Computers wandern um
hin und wieder auf eine der Tasten zu tippen, den Kopf auf der anderen Hand
gestützt. Seit Stunden schon war sie nich voran gekommen, ihre Konzentration war
auf dem Tiefpunkt...Eigentlich wußte sie gar nicht mehr genau, woran sie
überhaupt gerade arbeitete...Sie konnte sich einfach nich darauf konzentrieren.
Abwesend starte sie den Bildschirm an.....Ihr ging so vieles durch den Kopf...so
vieles das sie nicht verstand und sie völlig in Anspruch nahm. Immer und immer
wieder stellte sie sich die eine Frage. Diese eine, welche ihr wohl noch den
Verstand rauben würde...'Wie? Wie konnte es nur je so weit kommen...?'
Mit einem Seufzer erhob sie sich vom Stuhl und streckte sich ausgiebig. Sie
hatte beschlossen, es für heute aufzugeben...es führte ja doch zu nix. Als sie
nach ihrer Tasse griff, die noch bis zur Hälfte mit mittlerweile kaltem Kaffe
gefüllt war, fiel ihr Blick auf den Monitor und das, was sie während ihrer
Gedankenabwesenheit geschrieben hatte....lediglich ein einziges Wort, ein
kleines Wort, grade mal 6 Buchstaben lang....und dennoch war es grade dieses
Wort, dass ihr schon so lange Kopfzerbrechen bereitete, sie zu verfolgen
schien....>>Vegeta<< [A/N: Ts...wenn man bedenkt wie lange sie vor der Kiste saß
und grade mal 6 Buchstaben getippt hat.....*g* Na wenn die nich von den Socken
is....]
Sie ging in die Küche, um ihre Tasse dort abzustellen. Dann ließ sie sich im
Wohnzimmer vor dem Fernseher nieder und zappte durch die zahllosen Programme.
Mit einem kurzen und leisen Knurren tat sie ihre Unzufriedenheit
kunnt..."Überall nur Müll!" Auf allen Sendern liefen entweder Talkshows, die zum
zigsten Mal das selbe Thema durchkauten, irgendwelche hirnrissige Reallity Shows
mit Leuten, die wohl unbedingt ins Fernsehn mußten oder Wiederholungen von ano
dutt. Bulma kauerte sich auf die Couch, zog die Beine an sich und umklammerte
sie mit den Armen. Aus dieser liegenden Position kam ihr das TV-Programm noch
unsinniger vor als ohnehin schon...Aber eigentlich war das auch nicht
wichtig.....
Es war nun schon mehrere Wochen her, dass sie und Vegeta sich ausgesprochen und
einen Beschluß gefaßt hatten. Den Beschluß nur Freunde zu sein....wenn auch
sehr..."enge" Freunde. Und das war auch gut so! Sie verstanden sich gut
miteinander. Sicher, sie stritten nach wie vor ständig, schmissen sich
Beleidigungen an den Kopf und schrien sich an. Aber wirklich ernst waren ihre
Auseinandersetzungen nie...sie waren eher schon eine Art Hobby...oder
spielerischer Machtkampf. Alles in allem herrschte ein gutes Klima zwischen
ihnen und einer konnte zum anderen gehen, wenn er jemandem zum reden
brauchte....Wobei es eigentlich nur Bulma war, die zu Vegeta ging, welcher dann
aber auch aufmerksam zuhörte und sie wieder aufmunterte oder ihr Ratschläge gab.
Er selber war weiterhin verschwiegen und das Mysterium in Person. Bulma hatte
gehofft, dass wenn sie es ihm vormachen würde, er es leichter haben würde aus
sich herauszukommen und sich ihr zu öffnen...aber er hielt noch immer dicht.
Ein glückliche Lächeln huschte über ihre roten Lippen...Aber er war für sie da,
wenn sie ihn brauchte. Sie konnte sich jederzeit darauf verlassen, dass er sich
Zeit nehmen würde, wenn sie zu ihm kam...egal warum. Sie konnte sich auf IHN
verlassen. Zumindest in diesem Punkt wies er sie nicht mehr ab. Wenigstens etwas
schien sie die Mauern wohl doch durchbrochen zu haben....
Was sie aber erschreckte, war das, was sie in seiner Nähe fühlte. Wenn er da
war, breitete sich immer eine wohlige Wärme in ihr aus, sie fühlte sich
glücklich. Fühlte sich geborgen. Allein seine bloße Anwesenheit verlieh ihr das
Gefühl von Schutz und Sicherheit. So, wie sie es noch nie zuvor empfunden
hatte....Und das war doch durch aus Besorgnis erregend.
Mehr noch aber das, was sie fühlte, wenn er nicht bei ihr
war....Einsamkeit...und Kälte. So wie Depressionen....Und sie konnte nicht
anders als an ihn zu denken...den ganzen lieben Tag lang. Daran zu denken, wie
sie wieder bei ihm sein kann....wie er abends von seinem Training kommt und sie
in seine starken Arme nimmt....seinen Duft....wie er sie küßt....sie berührt.
Sie verbrachte den Tag im Grunde nur noch damit auf ihn zu warten....und war er
nicht bei ihr, so fühlte sie sich unsicher....Das konnte doch nicht richtig
sein! Es ist doch nicht normal, dass man solche Sehnsucht nach einem Freund
hat....
Tief in ihrem Inneren wußte sie, dass es die Art Sehnsucht war, die man bei
jemandem verspürt, den man liebt, doch wollte sie es nicht wahr haben. Sie
weigerte sich zu akzeptieren, dass sie längst mehr von ihm wollte als nur seine
Freundschaft...und Sex. Auf keinen Fall wollte sie sich eingestehn, sich in ihn
verliebt zu haben...Und doch war das der Fall. Aber warum leugnete sie ihre
Gefühle für ihn? Er war kein schlechter Kerl, so viel stand fest. Zudem sah er
mehr als nur gut aus, war ein phantastischer Liebhaber und Charm hatte er auch,
wenn er nur wollte. Nicht zu vergessen, dass er clever und unglaublich stark
war. Sie passten so gut zusammen...Warum es also leugnen?
Die Antwort auf diese Frage lautete Angst...Wenn sie es sich nun eingestehen und
es nicht länger unterdrücken würde....was wäre dann? Wie solle sie damit fertig
werden...? Wie solle sie sich dann verhalten? So wie immer? Es für sich
behalten? Ihm ihre Liebe gestehen? Was wenn sie es ihm sagen würde? Wie würde er
reagieren? Würde er es hinnehmen? Was wenn er sich über sie lustig machen würde?
Oder gar wütend werden würde? Und was wenn er ihre Gefühle sogar erwidert? Dass
er sie ebenfalls liebt? Aber wenn sie es ihm gar nicht erst sagt? Wie solle er
es denn dann wissen? Vielleicht traut er sich ja nur nicht, den ersten Schritt
zu machen? Und wenn er nun wirklich der eine wäre? Der Mann, auf den sie immer
gehofft hatte? Der, den sie sich damals von Shen Long hatte wünschen wollen? Und
ihr mit ihrem Schweigen diese Chance entginge? Aber was, wenn er sie nicht
lieben sollte? Wäre es dann nicht besser, es ihm gar nicht erst zu sagen? Um
somit der Schmach zu entgehen? Aber wie würde sie dann je Ruhe finden können?
Wäre es nich besser zu wissen, dass er nichts weiter für sie empfindet als ewig
mit dieser Unsicherheit zu leben?
Sie hatte das Gefühl, ihr Kopf würde bereits anfangen zu qualmen...Fragen über
Fragen. Und nicht eine Antwort. Ein Labyrinth ohne Ausweg. Welchen Weg solle sie
nur nehmen? 'Welcher führt mich an mein Ziel?'
"Du solltest es ihm sagen!"
Mit einem Satz fuhr sie hoch. Erschrocken darüber, so plötzlich und unerwartet
aus ihren Grübeleien gerissen worden zu sein.
Verblüfft blickte Bulma in das Gesicht ihrer Mutter, die nun neben ihr auf dem
Sofa saß und sie freundlich anlächelte. Sie mußte wohl irgendwann ins Zimmer
gekommen sein, was Bulma allerdings nicht mitbekommen zu haben schien.
"W-was meinst Du? Ich weiß nich, wovon Du redest...Wem soll ich was sagen?",
eine leichte Röte breitete sich über ihre Wangen aus.
"Ach was, tu doch nich so. Du weißt was ich meine...Sag Vegeta, was Du für ihm
empfindest...dass Du ihn liebst!"
Mit einem Mal wurde Bulma knallrot im Gesicht. "W-WAAAS?! W-wie um alles in der
Welt kommst Du denn da drauf???? D-das is völliger Unsinn!!!"
"Ach wirklich? Nun....warum stotterst Du denn dann? Und wirst rot wie eine
Tomate?
"...."
"Dacht ich's mir doch...Vielleicht kannst Du jedem andere etwas vormachen, aber
mir nicht! Ich bin Deine Mutter. Ich sehe doch ganz genau, wie es um Dich
bestellt ist ^.~ Dass Du ihn liebst, ist so offensichtlich! So wie Du ihn
ansiehst...so voller Liebe und Zärtlichkeit....so voller Bewunderung. Ist er
nicht da, bist Du völlig antriebslos und niedergeschlagen...und ständig seufzt
Du rum und siehst aus dem Fenster zur Raumkapsel. Und wenn er dann bei Dir ist,
bist Du wie ausgewechselt....Du bist fröhlich und ausgelassen...Du blühst dann
richtig auf"
"Ist es wirklich so offensichtlich?..." den Blick gen Boden gerichtet ballte sie
die Fäuste auf ihrem Schoß, begann zu zittern..."Meinst Du....meinst Du, er hat
es auch bemerkt?"
Mrs. Briefs musterte ihre Tochter einen Moment und legte dann ihre Hand auf die
Ihren, mit einem liebevollem Lächeln, dass sie ihrem Kind entgegen brachte
"Keine Sorge...das glaub ich nicht. Ich denke, es ist nur für mich so
offensichtlich. Ich denke nicht, dass er was bemerkt hat." Mit einer sanften und
beruhigen Stimme sprach sie weiter, "Aber dennoch finde ich, Du solltest es ihm
sagen. Er hat ein Recht darauf zu erfahren, dass er geliebt wird!"
"Aber....aber was wenn er meine Liebe nicht erwidert? Was mach ich dann? Es
stimmt, ich liebe in wirklich sehr, auch wenn ich nicht mehr weiß, wann ich mich
in ihn verliebt hab...ich wollte das nicht...ich wußte, dass es alles
verkommlizieren würde...Ich hab mich mit aller Kraft dagegen gewehrt, aber...das
was er in mir ausgelöst hat, war stärker....Und jetzt....Ich kann mir gar nicht
mehr vorstellen, wie es ist, ohne ihn zu sein....und nur mit Schrecken kann ich
daran denken, dass er eines Tages die Erde wieder verlassen wird...dass er mich
verlassen wird. Ich will nicht, dass er geht!" Mittlerweile haben Tränen der
Anspannung angefangen sich ihren Weg auf Bulma's Wangen hinunter zu bahnen....
"Nun ja....wenn das so ist, solltest Du es ihm erst recht sagen! Denn wenn er
nicht weiß, wie wichtig er Dir ist, wie sehr Du ihn brauchst, wird er erst recht
gehen. Ich kann Dir zwar keine Garantie dafür geben, dass er Dich ebenfalls
liebt, aber ist es nicht besser eine Enttäuschung zu erleben, aber dafür
Gewissheit zu erlangen, anstatt sich ein Leben lang zu fragen, ob man sich nicht
vielleicht doch die Chance seines Lebens hat entgehen lassen?"
" Wahrscheinlich hast Du recht.....Ich werde es versuchen. Aber...ich hab solche
Angst....ich hab keine Ahnung, wie er darauf reagieren könnte...Er ist so
unberechenbar"
"Aber macht ihn das nicht grade so interessant? ^^ "
Bulma konnte das Lächeln nun nicht mehr unterdrücken...." Ja....irgendwie
schon...Das ist einer der Punkte, die ihn so anziehend machen!"
"Na siehst Du ^^"
Mrs. Briefs hatte grade den Satz beendet, als die Tür nach draußen aufging und
jemand mit schwerem und bestimmten Gang in den Raum trat.
Mit einem Mal versteifte Bulma, welche sich so eben erst entspannt hatte und
versuchte sich krampfhaft die Tränen aus dem Gesicht zu wischen. Die roten
Stellen, die diese in Gesicht und Augen verursacht hatten blieben aber und so
versuchte sie beschämt ihr Gesicht zu verbergen.
Vegeta hatte sich ein Handtuch um den Nacken geschlagen, mit dem er sich den
Schweiß aus dem Gesicht tupfte. Er hatte die Augen geschlossen, während er das
tat und bemerkte nicht, wie ihn Bulma durch ihre langen Haarsträhnen hindurch
beobachtete.
'Er sieht richtig süß aus wenn er so erschöpft ist....Oh Himmel hilf....was soll
ich nur tun?' Als er die Augen wieder öffnete und in ihre Richtung sah, blickte
sie schnell wieder zum Boden.
Verwundert sah Vegeta zu den beiden Frauen rüber..."Was ist denn hier los? Ist
was passiert? Bulma...Hast Du etwa geweint?"
Auf diese Frage hin versteiften sich Bulma's Glieder nur noch mehr. Was solle
sie ihm denn jetzt antworten? Verzweifelt und mit geweiteten Augen starrte sie
den Fußboden an, so als ob sich dort die rettende Lösung befinden würde.
Seufzend stand Mrs. Briefs vom Sofa auf und lächelte dem Prinzen entgegen.
"Nein, nein...es ist nichts passiert. Bulma hat sich nur etwas ungeschickt
angestellt und sich die linke Hand gestoßen. Vor Schreck über den plötzlichen
Schmerz kamen ihr dann die Tränen geschossen. Es ist aber nichts ernstes. ^^"
Ungläubig sah Bulma zu ihrer Mutter auf... "So...Du mußt sicher Hunger
haben...dann werd ich mich mal ans Essen machen. Ich laß Euch zwei Hübschen dann
mal alleine...aber das ihr mir ja nichts anstellt!" Scherzhaft hob sie den
Zeigefinger und bewegte ihn ermahnend hin und her. Dann verließ sie das
Wohnzimmer kichernd, bekam allerdings noch ein "Wir doch nicht" von Vegeta
hinterher gerufen.
Als die blonde Frau das Zimmer verlassen hatte, wandte sich Vegeta Bulma zu und
sah sie mit einem breitem Grinsen an, während er auf sie zuschritt. "Das sieht
Dir wieder ähnlich, Du Tolpatsch! Wolltest Du wieder mit zu viel Schwung um die
Ecke rennen, ja?" Amüsiert vor sich hin glucksend ließ er sich neben sie auf der
Couch nieder und griff nach ihrer Hand, welche er behutsam zu sich zog. "Laß mal
sehn..." Er streichelte sanft ihre zarte Handfläche und pustete seinen warmen
Atem gegen ihre Haut. "Na na, is ja nicht so schlimm...man sieht ja nich mal
was...[A/N: Ja Süßer...wie auch :P]Das wird schon wieder. Kein Grund für große
Krokodilstränen."
Bulma glaubte, ihr Herz würde ihr bis zum Hals pochen. Sie spürte, wie sich die
Wärme in ihr ausbreitete. War es seine tiefe und sanfte Stimme, die sie so
durcheinander brachte, oder die Art, wie er sich um sie kümmerte? Er konnte so
lieb sein, wenn er wollte...Aber grade jetzt erschwerte er ihre Situation damit.
"Danke...wie aufmerksam" ein leichtes Lächeln formte sich auf ihren Lippen.
"Nun ja...für so ein Lächeln tut man(n) das doch gerne!"
Vorsichtig zog Bulma ihre Hand aus der Seinigen und strich ihm über die
Wange..."Du siehst erschöpft aus..."
"Bin ich auch, um ehrlich zu sein." Nachdem er sich ausgiebig gestreckt hatte
fügte er noch hinzu "Aber ich fühl mich dennoch unglaublich gut!" Mit diesen
Worten zog er sie auf seinen Schoß und drückte sie mit einem Arm fest an sich,
während er mit der freien Hand wieder anfing mit ihrer "verletzten" Hand zu
spielen. Langsam rieb er seine Handfläche gegen die ihre, ließ sich ihre
Fingerkuppen leicht berühren, während er gleichzeitig die letzten Tränen unter
ihren, vor Genuß geschlossen, Augen weg küßte und sie nach und nach wieder zur
Entspannung brachte.
So war es immer. Er wirkte wie Balsam auf sie. Ganz egal, wie verspannt und
nervös sie auch seien mochte...sobald er sie in seine Arme schloß, wurde sie
völlig ruhig und entspannt. Er tat ihr so gut, so unglaublich gut...Mehr als ihr
lieb war. Und sie wollte ihn niemals wieder hergeben. Doch war sie nicht
diejenige, die darüber bestimmen konnte...oder durfte. Dafür hätte sie ihn erst
einmal überhaupt besitzen müssen. Aber das tat sie nicht...
Sie fühlte, wie seine weichen Lippen über ihr feines Gesicht glitten, auf ihren
Mund zusteuerten und ihren Atem erschwerte. Sich fester an ihn drückend, lehnte
sie den Kopf etwas mehr in den Nacken um ihm besseren Zugang zu gewähren.
Er zögerte nicht weiter und nippte kurz an ihren Lippen, bevor er seine Zunge
hervor gleiten ließ und sie mit dieser leicht anstupste, um Einlaß bittend.
Bereitwillig öffnete sie ihren Mund und hieß ihn willkommen, indem sie die
Spitze seiner Zunge zärtlich mit der ihren streichelt, sie umkreiste. Mit einem
genußvollem Seufzen vertiefte er den Kuß und faltete ihre Hände. Während sie
sich, anscheinend immer hungriger werdend, gegenseitig verschlangen, begann er
damit sacht ihren Rücken zu streicheln.
Minuten lang saßen sie so da, ließen ihre Zungen miteinander spielen.
Irgendwann, noch immer in seine Tätigkeit vertieft, hakte er seine Hand von der
ihren los, um mit dieser nach ihrem Po zu greifen. Mit einem sanften Ruck zog er
sie dann noch etwas mehr zu sich, so dass ihre Beine nun, übereinander liegend,
quer über das Sofa plaziert waren. Er ließ seine warme Hand von ihrem runden Po
aus langsam nach oben wandern und glitt unter ihre Bluse um ihre kurvige Taille
zu streicheln. Danach strich er wieder zurück, bis hinunter zu ihrem Knie, das
er zärtlich etwas drückte. Nur um wieder zu ihrer Taille zu fahren. Ohne den Kuß
auch nur annähernd zu unterbrechen, wiederholte er das Ganze unendliche Male.
Es schien, als wolle er sie überall gleichzeitig berühren, während er sein
teuflisches Spiel mit ihrer Zunge trieb.
Bulma fühlte, wie sie ihm mehr und mehr gefügig wurde, und wie es ihr gefiel
unter seiner Macht dahin zu schmelzen. Freudig über das, was sie fühlte, fing
sie an in kreisförmigen Bewegungen über seine rechte Brusthälfte zu streichen.
Wie sie es doch liebte, dass er beim Training immer nur äußerst spärlich
bekleidet war und sie somit jetzt ungehindert Zugang zu der weichen Haut seines
harten Adoniskörpers hatte. Spielerisch kratzte sie ab und an leicht mit ihren
langen Fingernägeln über die bronzefarbende Haut und ließ ein angenehmes Kribbel
seine Wirbelsäule hinunter rauschen.
Als er sie noch weiter mit seinen Armen umkreiste, sie weiter zusammen drückte,
lehnte sie den Kopf gegen seine Schulter. Wie schön es doch war, auf dieser
Weise von ihm eingeschlossen zu werden. Um es sich noch etwas bequemer zu
machen, drehte sie ihr Becken leicht in seine Richtung, ihre Hüfte auf übelste
Weise gegen seine "verbotenste" Zone reibend. Ein leises aber erregtes Stöhnen,
dass durch ihre hungrigen Lippen gedämpft wurde, war seine augenblickliche
Antwort darauf. Sie konnte seine Lust spüren....spüren wie sie hart in ihre
Seite bohrte.
Ein siegreiches Schmunzeln konnte sie sich nicht verkneifen....Bevor sie
langsam, ganz langsam damit begann sich gegen ihn zu reiben, ihn damit mehr und
mehr erregte und ihn leise stöhnen und heftiger atmen ließ. Sie liebte es, wenn
er diese Geräusche von sich gab, das hatte sie schon immer geliebt. Und sie
steigerten immer ihre eigene Lust auf ihn.
Mehr und mehr steigerten sie sich in ihr lustvolles Spiel, als sie plötzlich
unsanft von Mrs. Briefs gestört wurden, die sie laut rufend aus der Küche zum
Essen bestellte.
Bulma zog noch mal neckisch mit ihren Zähnen an seiner Unterlippe, ließ ihn vor
entzücken knurren, bevor sie ihrem Zeitvertreib endgültig ein Ende setzten.
Noch etwas nach Luft ringend, erhob sich Bulma vom Sofa und wollte schon zur
Küche schreiten, als sie sich mitten in der Bewegung noch mal umdrehte und zu
Vegeta zurück ging. Sie plazierte ein Knie zwischen seinen Beinen, unmittelbar
vor dem Teil seiner Hose, in dem sich eine ausgeprägte Beule abzeichnete. Sich
mit beiden Händen auf seiner breiten Brust abstützend beugte sie sich zu ihm
vor, so das sich ihre Lippen fast trafen und sie seinen heißen Atem spüren
konnte. Genau wie er den ihren.
Automatisch blickte sie an ihm herunter, ihr Blick wanderte über die muskulöse
Brust, über seinen von Muskeln geriffelten Bauch bis hin zur Ausbeulung seiner
Hose. Sie schluckte. Sie hatte das Gefühl durch das Material hindurch sehen zu
können. Förmlich konnte sie sehen, wie er sich ihr entgegenstreckte...stolz und
stark. Mit der gleichen Gier und dem selben Verlangen, dass sie sah, wenn sie
ihm in die, nur für einen Spalt geöffneten, Augen blickte, durch die er sie
fixierte.
Sie spielte ein Spiel mit ihm....sie näherte sich seinen Lippen, nur um sie ihm
wieder zu entziehen, sobald er ihr entgegen kam. Nach ein paar Mal, hauchte sie
ihm etwas entgegen...
"Darf ich nachher zu Dir kommen und über Nacht bleiben?" Um der Frage mehr
Ausdruck zu verleihen, schloß sie dabei die Augen und beendete sie mit einem
lang gezogenen, hingebungsvollem Stöhnen.
Ein breites, sexy Grinsen breitete sich über Vegeta's Gesicht aus...."Meine Tür
wird offen sein!"
Kaum hatte er den Satz zu Ende gesprochen, spürte er, wie sich Bulma's Lippen
erneut gegen die Seinen preßten und sie ihre Zunge in seinen Mund vor stoß, mit
dieser eine "hier her" Bewegung vollführend um ihn so zu reizen. Ohne zögern
ging er darauf ein. Er merkte noch, wie eine ihrer Hände nach unten wanderten,
doch konnte er nicht mehr rechtzeitig reagieren.
Voller Überraschung riss er die Augen auf, als sie ihn fest ihn den Schritt
faste und sein schweres Paket leicht anhob. Ein kurzes und kräftiges Stöhnen
entfuhr ihm, genau wie ein plötzlicher Ruck, der seinen Körper durchzuckte,
welcher sich nur Augenblicke darauf völlig entspannte.
Ungläubig blickte er sie an. Sah wie sie ihn triumphierend angrinste und leise
kicherte...Er konnte nicht fassen, was so eben geschehen war...Das konnte doch
nicht sein! Völlig perplex saß er auf der Couch und versuchte das so eben
geschehene zu begreifen und zu verarbeiten. Passiv nahm er entgegen, wie sie ihn
lächelnd auf die Nasenspitze küßte und ihm kurz über die Wange streichelte. Ohne
ein weiteres Wort schlenderte sie zur Küche.
Als ein paar Sekunden vergangen waren, stand er mit einem Satz auf und wollte
ihr folgen. Mitten in der Bewegung stoppte er jedoch und zog eine verärgerte
Fratze, fluchte unverständliches vor sich hin. Das unangenehme, klebrige Gefühl,
dass sich beim Laufen zwischen seinen Beinen bemerkbar machte, brachte ihn zu
dem Entschluß, vor dem Essen erst einmal die Kleidung zu wechseln. Weiter
schimpfend verschwand er somit ins obere Stockwerk... [A/N: Gott, was bin ich
gemein...Aber keine Sorge Veggie-Chan...Diese kleine "Panne" macht Deiner
Beliebtheit sicher keinen Abbruch ^.~ *ihn mal kurz in Arm nehm*]
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Bulma genoß die angenehme Wärme, die sein Körper ausstrahlte und seufzte leise
und zufrieden als sie sich enger an ihn kuschelte. Sie hatte ihren Kopf auf
seine Schulter gebettet und den Arm um seine schmale Taille geschlungen.
Verträumt lauschte sie den leisen Geräuschen die er beim schlafen von sich gab,
wie er tief und ruhig ein und aus atmete. Sein Arm war ebenfalls um sie
geschlungen, seine Hand locker auf ihrer Hüfte ruhend. Die seidige schwarze
Decke umhüllte ihre beiden Körper wie ein schützender Mantel. Ihr Blick wanderte
nach oben und sie mußte leicht schmunzeln, als sie ihm ins Gesicht blickte...er
sah so friedlich aus, wenn er schlief. Sein Gesicht war vollkommen entspannt und
er ähnelte einem kleinen Kind, dass nicht mal einer Fliege hätte was zu leide
tun können.
Glücklich lächelnd schloß sie die Augen, während sie ihm sanft über den Bauch
streichelte, ein leises Seufzen von ihm erntend. Obwohl er schlief, reagierten
seine Muskeln auf diesen Hauch von Berührung, indem ein Zucken durch sie fuhr.
Bulma gähnte herzhaft und ließ sich nach und nach vom Schlaf übermannen. Obwohl
sie müde war, fiel es ihr jedoch schwer einzuschlafen, zu sehr wollte sie dieses
wunderbare Gefühl von Geborgenheit genießen...Und wie müde sie war...müde und
unsagbar erschöpft. Es dämmerte bereits und die ersten Vögel begrüßten den Tag
mit ihrem fröhlichem Gezwitscher. Und die ganze Nacht über hatte sie kein Auge
zu bekommen.
Vegeta hatte ihr die ganze Nacht über nicht ein bißchen Ruhe gegönnt. Wieder und
wieder hatte er sie ran genommen, ohne Gnade, wie ein wildes Tier. Aus jeder
möglichen Stellung. Von Vorne, von Hinten, liegend, sitzend, hockend, kniend,
stehend. Es schien als würde er sich überhaupt keine Gedanken über eine Stellung
machen, sondern einfach nur so drauf los rammeln. Sie hatte sich einen Spaß
daraus gemacht, zwischen den Wechseln zu versuchen ihm zu entkommen. Weit kam
sie allerdings nie, da er sie sofort wieder einfing, meist mit einem irren, von
Lust erfülltem Lachen. Und egal in welcher Position er sie dann erwischte,
stürzte er sich auf sie...bzw. in sie. Ja, er war wirklich wie ein wildes Tier,
ein wildes Tier, das lediglich einem starken Instinkt folgte...ohne jede Form
von Verstand. Und niemand konnte ihr weiß machen, dass das was schlechtes wär!
~~~~etwas früher~~~~~
Ein lauter Schrei hallte durch das dunkle Zimmer, gefolgt von heftigen keuchen.
Bulma krallte sich im Laken fest, und rang nach Luft. Sie wand sich und stöhnte
mit heiserer Stimme. Zu viel hatte sie ihre Stimmbänder heute Nacht schon in
Anspruch genommen, zu oft einen Höhepunkt kunt getan. Sie konnte die Male schon
gar nicht mehr zählen, die Vegeta sie über ihr Limit gebracht hatte, nur um
gleich darauf wieder von neuem anzufangen. Er wurde und wurde nicht müde, seine
Lust auf sie schien unendlich, er unersättlich. Ein Zustand, der auch auf sie
abfärbte...kam sie, so führte es nur dazu, dass sie mehr wollte. Und er gab ihr
mehr...immer mehr.
Seine Hände glitten über ihren gesamten Körper, es schien als wären sie überall
zur gleichen Zeit. Und jeden noch so winzigen Millimeter ihrer weichen Haut, den
sie berührten, schien in Flammen aufzugehn. Ein Gefühl von unbeschreiblicher
Hitze erstreckte sich über ihren gesamten Körper, die brennende Lust benebelte
ihre Sinne. Ganz zu schweigen von den seinen.
Mit einem Ruck zog er sie hoch und drückte sie fest an sich, während er sie
kniend weiter liebte. Es war alles eins, wie er sie hoch riß, wie er seine Zunge
in ihren Mund vor stoß und sie wild und leidenschaftlich, ungehalten grunzend,
küßte, wie sie ihre Arme um ihn schlang, sich festklammerte...und wie er sich
ungehalten und mit rasanten Rhythmus in ihr bewegte. Seine Stöße waren hart und
mächtig, ließen keinen Zweifel daran, dass es eindeutig er war, der das Sagen
hatte, das er der dominante Teil in dieser "Schlacht" war. Das Alpha-Männchen.
Bulma krallte sich in seinem wilden, schwarzen Haar fest, biß die Zähne
zusammen, und konzentrierte sich voll und ganz auf seine tiefen und schnellen
Stöße. Mit jedem Mal zischte und stöhnte sie, immer lauter werdend, vor sich
hin, stöhnte seinen Namen.
Er tat es ihr gleich und gab lustvolles Stöhnen von sich, während er sie über
Hals und Schultern küßte, hungrig an ihr knabberte.
"UUUHN......AAAAH" Fast synkron warfen beide den Kopf in den Nacken, näherten
sich ihrem nächsten Orgasmus. Beiden hatten die Augen fest geschlossen um sich
voll und ganz auf ihre Empfindungen konzentrieren zu können.
Um ihr mehr Halt zu geben, griff Vegeta mit einer Hand unter ihren Po und
erhöhte sein Tempo erneut. Bulma's Stimme versagte mehr und mehr, und obwohl sie
nur noch so vor sich hin stöhnte und seinen Namen keuchte und schrie, so war es
doch kaum noch zu hören. Um so mehr dröhnten seine Lustschrei durch das Zimmer.
Als er nochmals tief in sie eindrang, bis zum Anschlag in ihr verschwand, kamen
sie beide mit enormer Kraft. Neue Kratzer zogen sich über Vegeta's starken
Rücken, aus denen augenblicklich heißes Saiya-jin Blut floß und den anderen
zahlreichen Blessuren von dieser Nacht, die sich über seinen Rücken, Schultern
und Arme erstreckten, hinzugesellten.
Mit einem tiefen Grollen versagte sein Gleichgewichtssinn für einen winzigen
Augenblick und er kippte vornüber, so dass er wieder auf ihr lag.
Bulma atmete tief durch, wollte sich entspannen, als sie fühlte wie er bereits
wieder damit begonnen hatte, in ihr hin und her zu stoßen, sie mit seiner
starken Männlichkeit beglückte und folterte zugleich. Er war so gut...so
unsagbar gut. Und nicht satt zu kriegen! Um so schlimmer war es, dass sie nicht
mehr konnte. So sehr sie es auch wollte...sie konnte einfach nicht mehr. Sie war
am Ende ihrer Kraft, der Besinnungslosigkeit nahe.
"Uhn....Ve-Vegeta....ohn...." ihre Stimme war nur noch ein zaghaftes Flüstern.
"Was ist denn Kleines? Noch irgendeinen Wunsch?" er legte noch ein Mal an Kraft
und Geschwindigkeit zu, ließ sie heiser aufschreien, bevor er weiter sprach "Ist
kein Problem! Das vorhin, dass es bei mir so schnell vorbei ist...war eine ganz
große Ausnahme....ohn...ein dummes, kleines...oooohn....Versehn! Hugh! UHN...AH!
AAAAAHN! Für Dich halt ich auch die ganze Nacht....uuuhng.....durch! Hah!"
Kaum in der Lage zu reden, teils weil ihre Stimmbänder überlastet waren, teils
weil er sie so heftig und gnadenlos durchschüttelte, versuchte Bulma dennoch,
die Stimme zu erheben. "Das...das weiß ich doch, mein ...uhn....mein hübscher
Prinz! Das weiß ich!! Es ist nur...ich...ahn...kann...nicht mehr!"
"Huh?", verdutzt blickte er sie an.
"Ich kann nicht mehr...", mit Tränen der Erschöpfung und einem zaghaften Lächeln
Blickte sie ihm in die tiefschwarzen Augen. "Ich hab keine Kraft mehr....ich
bin total k.o. Verzeih mir"
Vegeta's Mimik veränderte sich augenblicklich. Ihre Tränen erschreckten und
verwirrten ihn...er hatte sie nicht zum weinen bringen wollen! Mit einem Mal
nahm er wahr, wie schwach sie mittlerweile war und dass sie der Ohnmacht nahe
seien mußte.
Seine ganze Selbstkontrolle aufbringend, beendete er seinen Liebesakt abrupt und
zog sich zurück. Schwer atmend und noch immer stark erregt, ließ er sich neben
sie fallen. Er stützte sich mit dem Ellenbogen auf dem Bett ab, während er sie
mit der andern Hand zärtlich liebkoste und sie streichelte. Seine Stirn berührte
die ihre, er schloß die Augen und versuchte seinen Körper unter Kontrolle zu
bringen.
Es viel im unsagbar schwer so plötzlich abzubrechen, was er noch nicht hatte
abbrechen wollen. Doch er mußte aufhören....ihr zu liebe...alles andere hätte
ihr nur geschadet. Und er verfluchte sich dafür, dass seine Lust so sehr von ihm
Besitz ergriffen hatte, dass er nicht mehr mitbekam, in welchem Zustand sie sich
befand. Beinahe hätte er ihr übelst schaden können. Er begann zu zittern, es
gelang ihm einfach nicht die Anspannung in seinem Körper unter Kontrolle zu
bringen, geschweige denn abzubauen.
Bulma hingegen hatte sich wieder gefasst. Traurig sah sie ihn an, sah wie er mit
sich kämpfte. Sie wußte, dass er noch immer geil war und es tat ihr Leid. Nur
ihr zuliebe hatte er aufgehört, sich den Spannungsabbau verweigert. Das war
nicht fair! Nur weil sie schwächelte, durfte er keine Befriedigung erlangen?
Nein...das konnte nicht sein!
Sie gab ihn einen zaghaften Kuß auf den Mund, nippte leicht an seiner Oberlippe,
versuchte so seine Aufmerksamkeit zu erlangen....was ihr auch gelang. Er gab
sich ihrem Kuß hin und sie verschmolzen in einem sinnlichen und zärtlichen Kuß.
Langsam und intensiv streichelten sie gegenseitig ihre Zungen, schmeckten sich
gegenseitig.
Während sie sich küßten, strich Bulma eine ihrer zierlichen Hände seinen
maskulinen Körper hinunter, steuerte auf sein glühendes und hartes Verlangen zu.
Sie fühlte, wie er hart an ihrer Zunge saugte, als sie ihre Hand fest um ihn
schloß und fühlte wie er unter dem Druck ihrer Hand pulsierte.
Er stöhnte kurz, als sie damit begann, ihre Hand langsam seine gewaltige Länge
auf und ab zu pumpen, bevor er den Kuß vertiefte und sie innig und voller
Dankbarkeit für ihren Dienst verschlang.
Nach und nach erhöhte sie ihr Tempo, bis Vegeta plötzlich den Kuß löste und sich
leicht zurück lehnte, intensiv stöhnend und immer noch auf den Arm gestützt.
Fasziniert beobachtete sie, wie er sich seinem Höhepunkt näherte, die Augen fest
geschlossen, den Kopf zurück gelehnt, den Mund leicht geöffnet und
ununterbrochen vor sich hin keuchend. Sie bewegte ihre Hand schneller und
schneller und wurde ergänzt von den heftigen Stößen seines Unterleibes. Für
einem kurzen Augenblick hielt er inne, während er ein ausgiebiges Stöhnen von
sich gab und seine Augen beinahe bis ganz nach hinten rollten und ihm ganz
anders wurde. Dann ging ein kurzer aber heftiger Ruck durch seinen Körper,
woraufhin er sich endlich entspannte.
Bulma spürte, wie die weißliche Substanz an ihrem Schenkel hinunter lief,
allerdings störte es sie nicht weiter, da sie nach dieser Nacht ohnehin schon
völlig verklebt und eingesudelt war. Deutlich konnte sie fühlen, wie sowohl ihre
eigenen Flüssigkeiten, wie auch sein Sperma überall zwischen ihren Beinen
verteilt waren und teilweise sogar bereits angetrocknet waren. Aber es störte
sie nicht! Im Gegenteil....irgendwie gehörte es dazu...und sorgte mit dafür,
dass sie sich wohl fühlte.
Mit einem Schnaufen legte er sich neben sie auf den Rücken und zog sie zu sich,
dicht an seinen Körper, und umhüllte sie beide noch mit der Decke. Er gab ihr
noch einen Kuß, bevor er von einer schlagartig auftauchenden Müdigkeit
überwältigt wurde. Den Arm um seine Taille schlingend lächelte sie ihn an und
legte ihren Kopf auf seine Brust. Es war unglaublich beruhigend nur seinem
bloßen Herzschlag zu lauschen.
Während sie seinen leisen Geräuschen lauschte, fasste sie sich einen Entschluß.
Irgendwie mußte sie wohl was an ihrer Kondition arbeiten. Denn wie solle sie
sonst bei einem solchen Maraton mit ihm mithalten können? Und sie wollte mit ihm
mithalten können. Sie war sich auch sicher, dass Vegeta wohl auch in Zukunft
öfter solche "Testosteron-Anfälle" haben würde, bei denen er wohl am liebsten
die ganze Nacht durchvögeln wolle...Und sie wolle ihm nicht nochmals einen
Strich durch die Rechnung machen! Zumal sie es ja auch genossen hatte.
Aber wie auch immer...vorher mußte sie dringend ein Gespräch mit ihm führen!
Ihre Mutter hatte Recht, sie mußte es ihm sagen, auch wenn es ihr schwer fiel
und sie sich davor fürchtete, so hatte er doch ein Recht darauf, es zu
erfahren. Zu erfahren, dass es jemanden gab, für den er das wichtigste in dieser
Welt war. Und wenn sie daran dachte, dass er nur ihretwegen seine eigene
Befriedigung, sein eigenes Wohl ergehen, auf der Strecke gelassen hatte, so
konnte sie ihm doch nicht völlig egal sein. Zumindest konnte sie wohl davon
ausgehen, dass sie ihm so wichtig war, dass er sie nicht absichtlich verletzen
würde. Eine Schlußfolgerung, die ihr unglaublich viel Mut für dieses Gespräch
machte....
~~~~~~Rückblick Ende~~~~~~
Inzwischen war die Sonne aufgegangen und die alltäglichen Geräusche des Tages,
drangen in das Zimmer. Doch weder Bulma noch Vegeta schien dies sonderlich zu
stören. Beide waren in einen tiefen und ruhigen Schlaf gefallen, hielten sich
eng umschlungen und erholten sich von den Anstrengungen der letzten Nacht. Es
schien, als hätte eine Bombe neben ihnen einschlagen können, ohne sie zu wecken.
Zumindest überhörten beide das Klopfen an der Tür, welches nach einigen Minuten
mit einem resignierenden Schnaufen beendet wurde.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Völlig nervös marschierte Bulma im Wohnzimmer hin und her. Krampfhaft versuchte
sie sich die Worte zurecht zulegen, versuchte sich auszumalen, wie seine
Reaktionen aussehen könnten und versuchte sich auf alle möglichen
vorzubereiten.
Warum nur war sie so panisch? Es war ja nicht so, dass sie etwas schlimmes
angestellt hätte...sie wollte Vegeta doch lediglich gestehn, dass aus ihrer
bloßen Zuneigung mehr geworden war. Dass sie sich in ihn verliebt hatte. Sie
wollte ihm nur sagen, wie es um sie und ihre Gefühle für ihn bestellt war...Sie
erwartete nicht mal eine Antwort von ihm, oder dass es ihm genauso ergangen war.
Er sollte es nur wissen....Und dennoch hatte sie das Gefühl vor dem jüngsten
Gericht zu stehen und sich einem Urteil beugen zu müssen. Wieso hatte sie nur so
ein ungutes Gefühl...Es gab nichts, dass sie fürchten mußte. Hatte sie sich
denn ganz umsonst die Mühe gemacht, sich Stundenlang einzureden, dass nichts
weiter dabei wäre? Millionen Menschen gestanden sich täglich ihre Liebe. Also
warum solle sie, Bulma Briefs, das nicht hin bekommen?
Tief einatmend, schickte sie noch ein letztes Stoßgebet zum Himmel und nahm
wieder Haltung an. Sie ging zum Monitor und den Kontrollschaltern und baute eine
Verbindung zur Raumkapsel auf.
Kurz darauf schaltete sich die Kamera in der Kapsel ein und sendete ihr ein Bild
vom Inneren. Bulma presste die Lippen aufeinander, senkte den Atem. Sie konnte
ihre Augen nicht von ihm lassen, voller Faszination beobachte sie, wie er seinen
Körper bei seinem Training, mit stark erhöhter Gravitation, bis an seine Grenzen
brachte. Er war zu konzentriert auf seine Übungen und somit hatte er nicht
bemerkt, wie der Monitor angesprungen und Bulma's Gesicht erschienen war.
Ihre Augen wanderten die harten Linien seines muskulösen, fast nackten Körpers
entlang, der von Schweiß durchtränkt war und im schummrigen Licht glänzte. Er
war grade dabei, sich zu dehnen und zu strecken, die Beweglichkeit seiner
Glieder zu trainieren. Seine prallen Muskeln passten sich geschmeidig jeder
Bewegung an, strafften sich, spannten sich. Teilweise waren die strammen Sehnen
sichtbar, wie sie sich unter der makellosen Haut abzeichneten und seinen
Bewegungen folgten. Sein Körper stand regelrecht unter Strom, füllten den Raum
mit Elektrizität. Die Muskeln seines flachen Bauches zuckten unter der enormen
Anspannung, sein Bizeps spiegelte deutlich seine Kraft wieder.
Bulma's Finger krallten sich wie von selbst in ihrem Rock fest, und sie
schluckte einen vermeintlichen Brocken hinunter, der sich in ihrer Kehle
gebildet hatte. Sie wußte, dass sie schon wieder klitschnaß war, zu erotisch
war, was sie sah. Er verbog seinen Körper in einem Ausmaß und in Richtungen, wie
sie ihr extrem unnatürlich, fast schmerzhaft, vorkamen, dennoch waren seine
Bewegungen flüssig und geschmeidig, wirkten beinahe wie eine Art Tanz, dem sich
kein weibliches Auge verschließen konnte. Sein Gesicht, an dem kleine
Schweißtropfen hinab perlten, hatte einen angestrengten und konzentrierten
Ausdruck. Hin und wieder übertrug das Mikrofon ein leises gequältes Stöhnen, das
Bulma den Verstand zu rauben drohte. Würde es ein Gesetz geben, dass Sex-Appeal
verbieten würde, müßte Vegeta mit der wohl härtesten Strafe bei einem Verstoß
dagegen rechnen! Dieser Mann war einfach der reine Sex!
Heftig mit dem Kopf schüttelnd versuchte sie sich aus ihrer Träumerei zu reißen
und machte mit einem kurzen Räuspern auf sich aufmerksam.
Erschrocken fuhr er herum und sah sie zunächst mit weit aufgerissenen Augen an.
Nach wenigen Sekunden jedoch, verdunkelte sich seine Mimik und er blickte sie
wütend an, wobei er sich nicht ganz sicher war, was ihn wütender machte...dass
sie ihn störte, oder dass es ihr gelungen war ihn zu überraschen und zu
erschrecken.
"Was willst Du? Siehst Du nicht, dass ich beschäftigt bin?!", unsanft herrschte
er sie an.
"Äh...Uhm...", erschreckt über seinen Ärger, stammelte sie vor sich
hin...offenbar hatte er keine besonders gute Laune..."Verzeih...ich weiß, Du
magst es nicht, wenn man Dich beim Training stört..."
"Allerdings!" Sein Tonfall war scharf...scharf und gefährlich.
Unsicher, ob sie das ganze vielleicht doch verschieben sollte, blickte sie ihn
aus großen, glasigen Augen an...nein, jetzt war sie schon mal dabei....wer weiß,
ob sie später noch mal den Mut dafür aufbringen könnte..." Es ist nur...Ich muß
dringend mit Dir reden. Es ist wirklich wichtig! Bitte....kannst Du nicht einen
Moment Pause machen. Ich geb mir auch Mühe, dass es nicht so lange dauert."
Vegeta gab ein wütendes Schnauben von sich, versuchte aber dennoch ruhig zu
bleiben, da er die Unsicherheit in ihren Augen sah. Vielleicht war er ja doch
etwas zu schroff gewesen...obwohl, wenn sie ihn störte, trotz ihres Wissens, wie
wenig er das leiden konnte, war sie selber Schuld. "Ja, ja...ich komm ja
schon....Fang an zu beten, dass es wirklich wichtig ist!"
Mit einem Schlag auf die Amaturen schaltete er die Gravitation wieder auf "1"
und beendete die Video- und Tonübertragung.
Es dauerte nicht lange bis Vegeta ins Wohnzimmer gestürmt kam und sich vor ihr
aufplusterte. Sie saß vor ihm auf der Couch und sah zu ihm auf. Er hatte die
Arme vor der Brust verschränkt und sie glaubte, dass er sie mit seinen
schwungvoll gezogenen, dunklen Augen regelrecht durchbohren würde. Ein düsterer
Schatten fiel über sein Gesicht, was ihn bedrohlich und Angst einflößend wirken
ließ....
"Und? Was ist? Du sagtest es wäre dringend." Seine Stimme klang gereizt.
Bulma spürte wie sie mehr und mehr der Mut verließ..."Uhm...willst Du Dich nicht
erst mal setzen?"
"Nein! Ich bleibe hier stehn! Wenn Dir das nicht passt...Dein Problem."
"Ja....also die Sache ist die....Ich hab nach gedacht...."
Desinteressiert hob er eine Braue und sah ihr direkt in die Augen.
"Ve-Vegeta...hör mal...es fällt mir wirklich schwer, zu sagen, was ich Dir zu
sagen habe...von daher...könntest Du bitte damit aufhören, mich so
anzusehen...ich bin schon unsicher genug...Bitte" Mit flehenden Augen sah sie
ihn an.
Vegeta überlegte kurz und entschloß sich dazu, sich etwas entspannter zu geben,
das war aber das mindeste was er tun konnte. Er ließ die Arme für einen Moment
sinken und atmete tief durch um sich zu lockern, bevor er ihr mit einer
Handbewegung signalisierte, dass sie fortfahren solle und sie wieder vor der
Brust verschränkte. "Leg los..."
Bulma schluckte noch mal kurz, bevor sie weiter redete, "Also...wie gesagt ,ich
hab nach gedacht...Über uns...und über unsere Situation. Und es ist so, dass ich
mir dabei über was im Klaren wurde...Du erinnerst Dich doch sicher an unsere
Abmachung, nicht wahr? Das wir lediglich miteinander schlafen, ohne weitere
Verpflichtungen eingehen zu müssen. Das wir nach wie vor nur Freunde sind, aber
eben auch Sex mit einander haben....Du erinnerst Dich, nicht wahr?"
"Natürlich....Noch leide ich nicht unter Alzheimer." Er sah sie mit
angestrengtem Gesichtsausdruck an, versuchte sich zusammen zu reimen worauf sie
hinaus wollte.
"Uhm...versteh mich nicht falsch....Ich bin nicht wirklich unglücklich mit
dieser Situation. Ich bin froh jemanden zu haben, der für mich da ist und
so....dass ich nicht allein bin. Und ich liebe den Sex mit Dir. Wirklich! Es ist
nur....." Für einen Moment fiel ihr Blick gen Boden und sie biß sich verzweifelt
auf die Unterlippe...letztendlich schaute sie wieder auf zu ihm...den Tränen
nahe."...Ich weiß nicht ob ich das weiterhin so möchte....Es hat sich was
geändert, Vegeta.....Zwischen uns hat sich was geändert. Und ich dachte
wirklich, dass wir ein gutes Arrangement getroffen haben...aber auf Grund dieser
Veränderung geht das so nicht mehr."
Nun war es Vegeta, der sie unsicher anblickte. Angestrengt versuchte er den Sinn
ihrer Worte zu verstehn. Es hat sich was geändert? Aber was? Wenn das bedeuten
würde, dass sie ihre Vereinbarung nicht mehr wollte....dann konnte es ja nur
bedeuten, dass sie ihn nicht mehr mochte. Vermutlich hatte sie ihn jetzt lange
genug kennen gelernt und ihre Meinung über ihn doch geändert. Es mußte so sein,
es konnte nur so sein....Vermutlich würde sie ihn jetzt sogar darum bitten, sich
einen andern Ort zum wohnen zu suchen, damit sie ihn nicht mehr länger ertragen
müsse. Aber warum? Er hatte sich solche Mühe gegeben, gut zu ihr zu sein...um
nicht wieder auf Haß und Ablehnung zu stoßen. Auf Einsamkeit. Und
doch...irgendwas mußte er wohl falsch gemacht haben....Vermutlich war er nicht
dafür geschaffen, mit andern zusammen sein zu können. Er war zur Einsamkeit
verdammt...nach wie vor.
Mit einem Mal, stieg Wut in ihm auf....hatte doch auch sie ihn nicht dauerhaft
gewollt. Ihn belogen. Sie sagte, sie würde bei ihm bleiben, ihm helfen vertrauen
zu finden....Alles nur eine Phrase! Zornig sah er auf die wieder zum Boden
blickende Bulma hinab. Mit flacher Tonlage fing er an zu sprechen "Ich
verstehe....ja, ich verstehe ganz genau!"
"Wirklich?" Ungläubig riß sie die Augen auf...das war anscheinend gar nicht so
schlimm, wie sie gedacht hatte. Freudig lächelnd sah sie ihn an "Das trifft sich
gut...ich wußte nämlich nicht, wie ich es Dir hätte sagen sollen, aber..."
Entsetzt sah sie in sein vor Wut verzerrtes Gesicht. Sie fühlte, wie es ihr
eiskalt den Rücken runter lief und ihr Herz drohte zu schlagen aufzuhören.
'Was...was um alles in der Welt...hat er nur?'
"Heuchlerin!"
"W-was?"
"Du weißt genau was ich meine...Du hast mir gesagt, Du würdest mich mögen...und
mir helfen, mich zurecht zu finden. Du hattest mir Dein Wort gegeben, mich nicht
alleine zu lassen!!"
"Ja..aber..."
"SCHWEIG!!! DU BIST AUCH NICHT BESSER ALS ALLE ANDEREN!! ALL DIE, DENEN ES
FREUDE MACHTE, MICH IN DIE EINSAMKEIT ZU STOßEN! DU HATTEST MIR VERSPROCHEN,
DASS ICH NIE WIEDER ALLEIN SEIN MÜSSE, UND JETZT STÖßT AUCH DU MICH WEG! WAS HAB
ICH GETAN? WAS HAB ICH FALSCH GEMACHT?", seine Worte dröhnten in ihren Ohren. Er
brüllte so laut, dass es weh tat...und dennoch glaubte sie Verzweiflung in
seiner Stimme zu hören.
"Aber...Du mißverstehst..."
"Ach ja? Nein...das glaub ich nicht!" Mit einem Mal war seine Stimme nur noch
ein leises und gefährliches Zischen, "Du sagtest doch grade, es habe sich was
verändert, zwischen uns habe sich was verändert. Nun...das kann ja nur bedeuten,
dass Du mich los werden willst. Am besten so schnell wie möglich, immerhin
sagtest Du ja es wäre dringend."
Ungläubig schüttelte Bulma den Kopf...er hatte das vollkommen in den falschen
Hals bekommen...
"Ich weiß nicht, was ich getan habe, aber vermutlich war es das falsche", er
ließ leicht den Kopf hängen, ein unbeschreiblicher Schmerz breitete sich in
seiner Brust aus "Ich hab mir Mühe gegeben, das richtige zu tun...Ich war froh
darüber, das Du mich leiden konntest...Aber anscheinend hab ich es geschafft,
dass auch Du mich haßt...."
"Ich hasse Dich doch nicht..."
"Schon gut...ich bin es gewohnt, gehaßt zu werden. Deshalb wollte ich die Nähe
zu Dir nicht...ich hab gewußt, das es so enden würde....HÄTT ICH MICH DOCH BLOß
NIE AUF DICH EINGELASSEN! ICH HÄTTE GEHEN SOLLEN, SOLANGE ES GING! DANN HÄTT ICH
MIR DIESE DEMÜTIGUNG ERSPAREN KÖNNEN!! ICH WUßTE FRÜHER ODER SPÄTER WÜRDEST AUCH
DU MICH HASSEN, ICH WUßTE...."
"VEGETA, ICH LIEBE DICH!!!!!"
Mit einem Mal war es toten Still im Raum. Vegeta blickte verdutzt in ihre Augen.
Sie war nun nur noch wenige Zentimeter von ihm entfernt, da sie reflexartig
aufgesprungen war, als sie die Wahrheit in sein Gesicht geschrien hatte.
'Nun ist es raus...' Zitternd setzte sie sich wieder und sie atmete noch mal
tief durch, bevor sie weiter sprach..."Ja...Du hast richtig gehört. Es ist wahr,
meine Gefühle für Dich haben sich geändert. Aber ich hasse Dich doch nicht!
Weshalb auch? Du hast mir keinen Grund gegeben! Nein...ich habe mich in Dich
verliebt. Ich weiß nicht wann...ich hab nur irgendwann gespürt, dass es so ist.
Mein Herz rast, wenn Du bei mir bist und ich fühl mich unendlich glücklich.
Aber....genau deshalb weiß ich nicht, ob es gut ist, wenn wir so weiter machen,
wie bisher. Ich empfinde zu viel für Dich, um mich nur mit Dir zu vergnügen. Ich
hätte so gern mehr. Ich weiß, das bricht alles, was wir vereinbart hatten, aber
ich hatte damals nicht eingeplant, mich in Dich zu verlieben...Auf einmal ist
alles so kompliziert..." Sie sah den noch immer verdutzt dreinblickenden Vegeta
tief in die Augen und versuchte nach etwas zu suchen, dass ihr Aufschluß über
das gab, was er grade dachte. "Aber...so wie Du grade reagiert hast...Du
wirktest irgendwie verletzt...Kann es sein...dass Du meine Gefühle erwiderst?"
Nur vorsichtig traute sie es sich, diese Frage zu stellen...."Wenn dem so
wäre...würde das einiges erleichtern und..."
"Mach Dich nicht lächerlich!"
Erschrocken blickte sie ihn an..."Was?"
Es schien wie eine Ewigkeit, die sie sich gegenüber standen und sich in die
Augen sahen. Bulma's fragenden, blauen Augen blickten in die ernsten, schwarzen
Vegeta's. Keiner sagte etwas und die Stille drohte Bulma in den Wahnsinn zu
treiben...Und sie hatte Angst vor was immer jetzt kommen würde.
Doch was kam, war noch schlimmer, als sie es sich hätte vorstellen können...
Zuerst war es nur ein vergnügtes Glucksen, das er von sich gab, was jedoch recht
schnell in ein lautes Gelächter überging. Er stand da und lachte. Sein lachen
war markerschütternd und ging durch und durch. Er hielt sich den Bauch und
krümmte sich vor Lachen...bekam sich gar nicht mehr ein.
Unsicher quälte sie sich ein Lächeln auf die Lippen, versuchte zu verstehen, was
so komisch war um mit ihm lachen zu können.
Langsam beruhigte er sich und noch immer vor sich hin glucksend begann er zu
sprechen "Hast Du das grad etwa ernst gemeint? Nein...so dumm kannst Du nicht
sein!"
Verzweifelt sah sie ihn an...was passierte hier? Was meinte er damit?
"Ts...Du hast Dich also wirklich in mich verliebt, ja? Ist ja unglaublich! Und
jetzt? Jetzt hoffst Du darauf, dass ich Dich ebenfalls liebe? Dass wir eine
gemeinsame Zukunft haben werden? Oder vielleicht noch Kinder? Erwartest Du etwa
von mir, den braven Familienvater zu spielen? Oder Dir die Welt zu Füßen zu
legen? Du kannst nicht ernsthaft auch nur Ansatzweise glauben, ich würde Deine
Gefühle erwidern!"
Bulma konnte die Tränen nun nicht länger zurück halten, die nun in Strömen ihre
Wangen hinunter flossen. Warum? Warum tat er das?
Er baute sich immer mehr vor ihr auf, verschränkte erneut die Arme vor der Brust
und sah belustigt auf sie hinunter. Er hatte das Gefühl etwas würde sein Herz
zerquetschen, mit jedem Satz den er sprach mehr...und dennoch konnte er nicht
aufhören. Es war einem inneren Zwang gleich.
"Hast Du wirklich geglaubt, ich wäre fähig zu lieben? Ach ja...Du wolltest es
mir ja beibringen. Tja...wie's aussieht, ist Dir das wohl nicht geglückt. Und
selbst wenn...wie kommst Du nur darauf, das ich DICH lieben würde? Huh? Ich
könnte jede haben! Ja gut....Du bist in Ordnung...Und in gewisser Weise hab ich
Dich auch gern....aber lieben? Denkst Du, weil wir unsern Spaß miteinander
hatten, würde ich mich gleich in Dich verlieben? Pah....sicher, ich steh ohne
Ende drauf, Dir Dein Hirn aus Deinem hübschen Köpfchen zu vögeln. Aber das heißt
auch nur, was es ist...dass ich Dich gern ficke! Nicht mehr und nicht weniger!
Du bist schön und kamst mir wie gerufen. Aber letztendlich war es nur Sex,
Bulma! Ich hatte nie vor, Dich auszunutzen, aber auf Grund unserer Abmachung war
das ja auch nicht möglich. Du warst doch einverstanden damit. Und jetzt kommst
Du an und erzählst, Du würdest mich lieben. Das ist..."
Ein schallendes Geräusch hallte durch den Raum und mit einem Mal war alles
still.
Vegeta stand da und rührte sich nicht. Er hatte den Kopf zur Seite gedreht und
schaute Regungslos vor sich hin. Auf seiner Wange zeichnete sich eine rötliche
Verfärbung in Form einer Handfläche ab.
"DU WIDERWÄRTIGES STÜCK DRECK!!!" Noch immer schwebte Bulma's Hand, mit der sie
ihm soeben eine heftige Ohrfeige verpasst hatte, in der Luft. Wütend und unter
Tränen stehend, sah sie ihn an, innerlich bebend. "WAS FÄLLT DIR EIN? WAS FÄLLT
DIR EIN MICH SO ZU BEHANDELN? MEINE GEFÜHLE DERMAßEN MIT DEN FÜßEN ZU TRETEN?
Das ist dermaßen niveaulos...Warum....warum tust Du das bloß? Ich versteh Dich
nicht...Ich versteh Dich einfach nicht!"
Er ballte die Hände zu Fäusten...weiter rührte er sich jedoch nicht.
"Vegeta....erst kriegst Du einen Anfall, weil Du glaubst, ich würde Dich nicht
mehr mögen und dann...wenn ich Dir sage, dass es das genaue Gegenteil
ist....spuckst Du auf mich herab...? Das macht keinen Sinn...."
"Pff...Das macht sehr wohl Sinn! Ich hab mich aufgeregt, weil ich Dich falsch
verstanden hatte....was bedeutet hätte, das Du mich mit Füßen treten, mich
erniedrigen würdest. Mein Vertrauen zerschlagen würdest. Das war eine Sache des
Prinzips. Ich werde nicht abgelehnt!!! Ich lehne ab!! Weil nämlich ich derjenige
bin, der ganz oben in der Nahrungskette steht...weil ICH der Saiya-jin no Ouji
bin. Und Du trotz allem nur ein unbedeutender kleiner Mensch. Ich hätte es Dir
nicht einfach durchgehen lassen können, wenn Du mich verarschst!"
"Du armer Irrer!" sacht schüttelte Bulma den Kopf und sah ihn zunächst mitleidig
an. Recht schnell jedoch schlug ihre Stimmung wieder in puren Zorn um..."Das war
also alles nur eine Sache des Prinzips, ja?! DU ELENDER MISTKERL!!! HAST DU
EIGENTLICH EINE AHNUNG, WIE SEHR DU MICH VERLETZT HAST??? ICH DACHTE WIRKLICH,
DIR LÄGE WAS AN MIR. ICH DACHTE, DASS DU WENIGSTENS ETWAS FÜR MICH ÜBRIG
HÄTTEST, STATT DESSEN HAST DU MICH NUR ZUM AUFBAU DEINES EGOS BENUTZT!!!"
Schmerzhaft drangen ihre Worte zu ihm vor....Und er fragte sich, warum er getan
hatte, was er getan hatte....Er hatte ihr doch sonst nie weh tun wollen...warum
jetzt? Er wand all seine mentale Kraft auf um sich dazu zu überwinden, die Sache
wieder grade zu biegen, sie wieder zu beruhigen...
"Hör mal..." Er wollte sie an den Schultern packen, doch sie schlug seine Hände
weg.
"FASS MICH NICHT AN, DU ARSCH!!! WAG ES NICHT MIR ZU NAHE ZU KOMMEN!! NIE
MEHR!!! UND GEH MIR BLOß AUS DEN AUGEN! ICH WILL DICH NICHT SEHN....MACH DASS DU
WEG KOMMST!! UND SOLLTEST DU AUCH NUR AUF DIE IDEE KOMMEN, ZU........ACH, WIEßT
DU WAS??? LECK MICH!!!!" Mit diesen Worten stürmte sie bitterlich weinend zur
Treppe und rannte hinauf in ihr Zimmer, wo sie sich einschloß.
Erzürnt darüber, dass sie ihn nicht mal hatte zu Wort kommen lassen rief er ihr
noch hinterher "GERNE, MEIN PÜPPCHEN!!! GERNE!!!" Kurz darauf stampfte er
wütend zurück in die Raumkapsel und verriegelte sie.
Als auch die letzte Schleuse der Tür geschlossen war, lehnte er sich mit dem
Rücken gegen sie und sackte verzweifelt in sich zusammen und blieb am Boden
zusammengekauert sitzen, vergrub den Kopf in seinen Armen, welche er über seine,
an den Körper gezogene Knie, gekreuzt hatte.
"Was hab ich nur getan...?"
Minuten lang saß er auf dem Boden zusammen gekauert, in der Finsternis der
unbeleuchteten Kapsel. Und immer und immer wieder stellte er sich die selber
Frage....
Schmerzhaft wurde ihm nach und nach klar, dass er soeben den wohl schlimmsten
Fehler seines Lebens begangen hatte. Dass es ihm soeben erfolgreich gelungen
war, eine Person, die ihm näher stand als je jemand zuvor, zu verletzen...zu
vertreiben. Er hatte die erste Person, die je Gefühle für ihn hegte zutiefst
verletzt, ihr förmlich das Herz herausgerissen und es am Boden zertreten. Er
hatte die erste Person, die ihm wirklich was bedeutete eiskalt von sich gewiesen
und zerschlagen.
Keuchend rang er nach Luft, es schien als würde ihm etwas die Atemwege
verschließen. Seine Hände begannen zu zittern, als er sie sich vor die Augen
hielt und er der nackten Wahrheit ins Gesicht blickte.... "Ich habe die erste
Person, die ich liebte vertrieben!"
Ungläubig starrte er vor sich hin. Ihm wurde klar, warum er es getan hatte....
Nicht aus Spaß daran, andere leiden zu lassen, nicht weil er sie quälen
wollte....Sondern aus Panik.
Sie war ihm so nahe gewesen.....viel zu Nahe. Bisher hatte Nähe für ihm immer
nur Schmerz bedeutet. So etwas wie Geborgenheit kannte er nicht, er hatte es nie
zuvor erfahren. Und jetzt kam sie und hatte ihm alles, wo nach er sich immer
gesehnt hatte auf einmal gegeben. Schutz, Fürsorge, Aufmerksamkeit, Wärme,
Zärtlichkeit...Liebe.
Ja, es war wahr! Egal wie sehr er es verheimlicht hatte, sogar vor sich selbst
versuchte es zu verbergen, so wußte er in seinem tiefsten Inneren dennoch, dass
es so war...und immer so gewesen war. Er hatte sich immer nach genau diesen
Dingen gesehnt. Nach jemanden, der ihn liebte, der ihn in den Arm
nahm...jemanden bei dem er sich mal fallen lassen konnte, ohne sich vor einem
unsanften Aufprall hätte fürchten zu müssen. Doch sein ganzes Leben lang blieb
ihm das verwehrt. Statt dessen war das Gegenteil der Fall....er wurde dazu
erzogen diese Dinge zu verachten. Auf brutalste Weise wurde ihm eingetrichtert,
dass dies Dinge waren, die Schwäche bedeuteten, die er sich nicht leisten
konnte. Früher hatte er sich immer gefragt, was so falsch daran wäre, warum es
eine Schwäche war zu lieben. Doch als die Jahre ins Land strichen, im Laufe
seiner harten Ausbildung zur Killer-Maschine, verstummten diese Fragen mehr und
mehr und verschwanden in den tiefen Kerkern seiner von Haß und Einsamkeit
zerfressenden Seele. Jegliche Form von Empfindung hielt er verschlossen, da
diese ihm nur Strafen und Schmerz gebracht hätten. Er verschloß sich allem und
jedem. Er ließ kein Zeichen von Gefühl mehr nach Außen, ließ niemanden wissen,
wie es in ihm aussah, wovon er heimlich träumte, was er sich wünschte....nicht
einmal in seinen Augen ließ er noch eine Regung erkennen. Er baute zahlreiche
und hohe Mauern um sich, um sich zu schützen. Er baute sich eine Scheinwelt, in
der Gefühle überflüssig wurden. Teilnahmslos bemerkte er wie er nach und nach zu
einer leeren Hülle wurde, der alles egal war. Irgendwann war alles, was er in
seinem Innersten verbarg in weite Ferne gerückt. Zunächst vergaß er, wo er die
einst starken Emotionen , die er aus Angst vor Schmerz und Kummer versteckte,
eingeschlossen hatte...und schließlich vergaß er völlig ihre Existenz. Es
schien als wäre all das, was ihn zu einem Lebewesen machte für immer
verloren...Wenn er schon nicht mehr daran glaubte, an sich selbst glaubte....wie
solle er sich dann je wieder finden können. Er wußte, dass er sich in seinem
eigenen Labyrinth verirrt hatte.
Doch dann kam sie! Und sie hatte ihm klar gemacht, dass es manchmal gar nicht
möglich, bzw. notwendig war, sich aus seinem eigenen Gefängnis zu befreien. Dass
man manchmal die Hilfe anderer bräuchte...dass GENAU das der Sinn des Ganzem
wäre. Ohne viel Zeit zu verschwenden kam sie auf ihn zu, machte sich daran, die
Mauern zu zerschlagen. Stück für Stück, anfangs völlig unbemerkt, arbeitete sie
sich vor, zerschlug seine Innere Abwehr. Zielstrebig war sie auf das
zugesteuert, was selbst er seit Jahren nicht mehr gesehen hatte. Auf das was
sich am dunkelsten Punkt seiner Seele befand... Sein wahres Ich!
Irgendwie mußte sie gespürt haben, dass er es verbarg. Und sie wollte es aus dem
Abgrund holen, es zurück ans Tageslicht bringen. Koste es was es wolle. Und im
Grunde war er Dankbar dafür gewesen. Dafür, dass sie ihm half, den Weg aus der
Einsamkeit, seines zum Schutz errichteten Labyrinthes zu finden, in dessen
Kammern er sich letztendlich selbst hoffnungslos verlaufen hatte. Wo es doch
eigentlich zur Verwirrung der Feinde gedacht war. Ja, zunächst dankte er ihr von
Herzen, dass sie ihn da rausholen wollte und ihm neue Hoffnung spendete. Aber
dann....
Alles, was ihn Jahre lang geschützt hatte, fiel innerhalb kürzester Zeit in sich
zusammen. Die hohen Mauern stürzten wie ein Kartenhaus über ihm zusammen,
drohten ihn zu erschlagen. Selbst die Panzer, die er trug, zersplitterten...sie
zerfielen zu Staub, wenn sie ihn anlächelte. Ihre Seele durchdrang ihn, bahnte
sich ihren Weg zu ihm. Und dann, als sie ihm sagte, was sie für ihn fühlte, war
nicht ein einziger Schutzwall noch übrig. Sein Innerstes lag frei und
ungeschützt vor ihr. Sie war nur noch einen Schritt davon entfernt gewesen in
sein Innerstes zu blicken, etwas zu sehen, wovon nicht mal er wußte, was es
wäre....Und das machte ihm Angst. Mit einem Mal fühlte er sich in die Enge
getrieben, fühlte sich unbeschreiblich verletzlich. Was würde geschehen, wenn
sie das Tor zu seinem Herzen, zu seiner Seele endgültig öffnen würde?
All das ging ihm durch den Kopf, als er ihr gegenüber gestanden hatte, und sie
den magischen Satz gesagt hatte, welcher eigentlich der Inbegriff seiner Träume
war. Doch er machte ihm entsetzliche Angst. Welch Ironie! Dass ihm ausgerechnet
die Frau, die er liebte, mit einer Liebeserklärung in Panik versetzen würde, war
wahnwitzig. Und er liebte sie! Ganz egal, wie stark er sich dagegen
wehrte...Denn grade WEIL er sie liebte, war es ihr erst möglich gewesen, ihm so
gefährlich nahe zu kommen. Ihn sich bedroht fühlen zu lassen.
Nachdem sie ihm gesagt hatte, was sie für ihm empfände, wollte er nichts
sehnlichster, als ihr zu sagen, dass er sie ebenfalls lieben würde. Doch damit
hätte er ihr die letzte Tür auch noch freiwillig geöffnet....Was ihn noch
verletzlicher als ein Kind gemacht hätte.
Und plötzlich, wie aus dem Nichts ertönte in seinem Kopf eine Stimme.
"Merkst Du nicht, was ihr geschieht?"
"Was?"
"Sie versucht Dich anzugreifen!"
"Das ist nicht wahr! Woher kommt diese Stimme...Wer bist Du? Was willst Du?"
"Ich will Dich warnen...Und es ist sehr wohl wahr. Merkst Du das denn nicht?
Dieses hinterlistige Weib versucht Dich zu schwächen, in dem sie Deine Mauern
einreißt. Und dann wird sie Zuschlagen! Erst erschleicht sie sich Dein
Vertrauen...und wenn Du unachtsam wirst, fällt sie Dir in den Rücken."
"Nein! DU LÜGST!!!"Vegeta hatte das Gefühl gehabt sich selbst zu sehen, wie er
völlig allein in der totalen Leere stand. Um ihn herum war alles schwarz und die
unbekannte Stimme dröhnte von allen Seiten durch die Finsternis, klang
schmerzhaft in seinem Kopf wieder, wurde lauter, immer lauter.
"Hast Du denn gar nichts gelernt? Du kannst ihr nicht vertrauen, sie wird Dir
Schmerz zufügen. Wenn Du ihr vertraust, wird sie Dich leiden lassen..."
"Nein....nein...das würde sie nie tun...niemals"
"Weil Du glaubst, dass sie Dich liebt? Sei nicht töricht! Sie spielt nur mit
Dir. Laß Dich nicht täuschen!"
"SEI ENDLICH STILL!!! HÖR AUF SO WAS ZU SAGEN" Er konnte sehen, wir er auf die
Knie fiel, sich die Hände auf die Ohren presste....vergebens. Die Stimme drang
bis in jede seiner Zellen...quälte ihn. "Ich glaub Dir kein Wort!!"
"Doch...das tust Du! Wenn Du eines in der Vergangenheit gelernt haben solltest,
dann ist es niemanden trauen zu dürfen...Vertraue niemanden!!! Bisher bist Du so
doch gut zurecht gekommen...warum es jetzt also ändern?"
"Weil ich so nicht mehr weiter leben will! Ich erfriere noch in meiner eigenen
Kälte...Ich will und brauch so nicht mehr zu leben! Ich will ein neues Leben
anfangen! Mit ihr! Ich will endlich glücklich sein"
"Du weißt, dass das nicht geht...und dass sie Dir kein Glück bringen wird"
Mit einem Mal erschien Bulma in der Finsternis. Liebevoll Lächelnd stand sie vor
ihm. Ein Gefühl der Erleichterung durchfloß ihn...."Bulma...Ich muß Dir was
sagen, Ich...."
Er verstummte, als sie ihm einen Finger auf die Lippen legte und diese damit
verschloß. "Schon gut", mit weicher Stimme begann sie zu sprechen "Ich weiß was
Du mir sagen willst...Du willst sagen, dass Du mich ebenfalls liebst, nicht
wahr?"
Ein leichtes Kopfnicken war alles, was er fertig brachte....Wie gut...sie
verstand ihn ohne das er etwas sagen brauchte. Doch dann verwirrte ihn
etwas....Sie hatte zu lachen begonnen und zeigte mit dem Finger auf ihn.
"Wenn Du Dich jetzt sehn könntest! Ist ja echt zu komisch! Ich kann noch gar
nicht glauben, dass ich es geschafft habe, Dich so weit zu bringen. DICH!!"
Irritiert sah er sie an.. "Wovon redest Du?"
"Davon, dass Du mir auf den Leim gegangen bist! Wie bedauerlich...Du bist
wirklich verliebt, nicht wahr? Zum ersten Mal vermutlich, bist Du
verliebt...Aber weißt Du was? Das interessiert mich nicht! Ich wollte lediglich
sehen, ob ich Dich soweit kriegen, Dich dermaßen in die Knie zwingen kann. Du
warst DIE Herausforderung! Was Du fühlst interessiert mich nicht! Genauso wenig
wie es Dich interessiert hat, was Deine zahllosen Opfer gefühlt haben, deren
Leben Du kaltherzig beendet hast. Hast Du im Ernst geglaubt, ich würde so ein
Monster wie Dich lieben. Du bist grade gut genug um als Spielzeug zu dienen!"
Sie brach in schallerndes Gelächter aus, während sie mehr und mehr in der
Dunkelheit verschwand.
Unter Schock stehend sah er zum Boden, Schweiß rann ihn über die Stirn und die
Schläfen. Ein Stich ins Herz wäre nichts dagegen gewesen...Und mit einem Mal
ertönte die Stimme wieder.
"Siehst Du...Hab ich es Dir nicht gesagt?"
"Das glaub ich nicht....Wie konnte ich nur so dumm sein?"
"Laß Dir das nicht gefallen...Zahl es ihr heim!!"
"Aber...das kann ich nicht...Ich...Ich liebe sie"
"Aber Du bist ihr egal...sie hat sich einen Spaß daraus gemacht, mit Dir zu
spielen. Du mußt sie dafür bestrafen!!"
"Nein...."
"DU MUßT!!!!"
"Nein..ich.."
"DU HAST KEINE WAHL! ZERQUETSCH SIE! SIE HAT DICH ERNIEDRIGT....ZERSCHMETTER
SIE!!"
"Ja....aber..."
"KEIN ABER!! KOMM ENDLICH WIEDER ZU DIR!!! ZERQUETSCH SIE WIE EIN INSEKT!! MACH
SIE FERTIG! SORG DAFÜR, DASS SIE SICH WÜNSCHT, DIR NIE BEGEGNET ZU SEIN!! LEHR
SIE RESPEKT!!!"
In Vegeta's Kopf hallten immer und immer wieder die gleichen Wörter
wieder...'zerquetsch sie'....'zerquetsch sie'...Verzweifelt versuchte er sich
gegen die Manipulation zu wehren, er versuchte klar zu denken, doch was immer
ihn beeinflußte...es gelang ihm, ihn völlig zu verwirren, so dass er nicht mehr
wußte, was er glauben solle....Und letztendlich siegte es über seinen guten
Willen.
Er richtete sich auf, in seinem Blick spiegelte sich der reine Zorn wieder,
drohend hob er die Faust empor. "Niemand wagt es mich so zu behandeln...Du wagst
es mich zu demütigen? Dafür wirst Du zahlen...Ich zerschmetter Dich! Wollen wir
doch mal sehn, wer hier über wen lacht!"
Die Schwärze um ihn verschwand und er fand sich im Wohnzimmer wieder, wo ihn
Bulma freudig anstrahlte....Und dann versetzte er ihren Hoffnungen einen Schlag,
den er zutiefst bereuen sollte....Eine Tat, verursacht durch die Angst vor
Ablehnung und Verrat.
Vegeta lehnte den Kopf gegen den kalten Stahl, der Raumkapsel. Ein leises Lachen
drang durch die Räumlichkeit. Ein leises, verzweifelt klingendes, Lachen, dass
lauter und lauter wurde. Er wußte nicht warum, aber er konnte nicht mehr aufhörn
zu lachen. Es schmerzte in seiner Brust und er war nervlich am Ende. Er hatte
sich von einer Illusion täuschen lassen...eine Illusion, hervorgerufen von
seinen eigenen Ängsten und Zweifeln. Bulma würde niemals mit ihm spielen, ihn
verletzen wollen. Sie war stets darauf bedacht, ihm Gutes zu tun, sie wollte nur
sein Bestes....Das wußte er. Aber warum konnte er in dieser Illusion nicht
seinen Glauben an sie aufrecht halten? Wie hatte er nur zulassen können, dass
ihn seine eigenen Zweifel dermaßen täuschen und dazu verleiten würden, das ihm
liebste auf der Welt zu verletzen? Wie?
Als er sich beruhigt hatte, vergrub er seine Gesicht in den Händen...."Bulma,
sag mir...wie kann ich wieder gut machen, was ich Dir angetan hab? Ist das
überhaupt möglich...?"
Er verbrachte die Nacht in der Kapsel und schlief nach Stunden langen Grübeln
auf dem kalten Boden ein. Die Nacht war unruhig für ihn...er schlief nicht
gut...und in seinen Träumen wurde er von den Schrecken der Vergangenheit
verfolgt, welche Bulma die letzten Wochen immer von ihm fern gehalten hatte....
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Angestrengt suchte er nach Worten, als er stehend ein mageres Frühstück in sich
hinein zwang. Er fühlte sich nicht hungrig, es schien ihm eher, als würde ihm
jeder Bissen im Halse stecken bleiben....aber wenigstens etwas mußte er zu sich
nehmen. Er wußte, sein Körper brauchte Nahrung und würde es ihm nicht verzeihen,
wenn er sie ihm verwehren würde. Während er aß, versuchte er die richtigen Worte
zu finden, mit denen er Bulma erklären könne, was in ihm vorgegangen war, mit
denen er sich bei ihr entschuldigen konnte. Doch es wirkte so völlig
hoffnungslos. Egal was er sich überlegte, so schien es doch das falsche, schien
nicht gut genug, um auch nur annähernd gut zu machen, was er ihr angetan hatte.
Zudem war er sich unsicher, ob er ihr wirklich alles, einfach alles über sich,
sagen sollte....Doch je mehr er darüber nachdachte, desto mehr wurde ihm klar,
dass es keinen anderen Weg gab.
Wenn er wollte, dass sie ihm wieder vertraute, damit so etwas nie wieder
passieren konnte, dann mußte er es ihr sagen. Nur wenn sie wußte, was ihn zu
dieser Reaktion, die sie nicht verdient hatte, bewegte, bestand die Chance, dass
sie ihn verstand...und ihm vielleicht vergeben konnte. Er hatte nur diese eine
Wahl....sie mußte erfahren, wie verletzlich er im Inneren war. Auch wenn ihm
dieser Gedanke zuwider war.....Aber nur so konnte er sie zurückbekommen. Und er
wollte sie zurück!
Er zuckte zusammen, als sie die Küche betrat. Er fühlte sich hilflos....wußte
nicht, was er sagen sollte. Aber er hatte die Hoffnung, dass es sich vielleicht
ergeben würde, wenn er erstmal anfing zu reden...Scheu brachte er ihr ein
zaghaftes Lächeln entgegen. "Hey..."
Wortlos ging sie an ihm vorbei und nahm sich ein paar Cerialien, Milch und die
nötigen Eßutensilien aus den Schränken und Schubfächern. Irritiert ging er einen
Schritt auf sie zu, versuchte erneut, ein Gespräch zu beginnen "Hör mal...."
Wieder ignorierte sie ihn und ging einfach an ihm vorbei, steuerte auf das
Wohnzimmer zu. Er senkte den Blick, so dass sich ein dunkler Schatten über sein
Gesicht legte....Normalerweise wäre er jetzt zornig geworden, aber er wußte,
dass er diesmal kein Recht dazu hatte. Es geschah ihm völlig recht...Vermutlich
hatte er sich nie zuvor dermaßen schuldig gefühlt gehabt.
Er versuchte es erneut. Noch bevor sie die Tür erreichen konnte, huschte er an
ihr vorbei und blockierte den Weg. Regungslos blieb sie vor ihm stehn. Mit
leerem Blick sah sie zum Boden. Vegeta sah, dass ihre Augen gerötet waren...Wie
schrecklich sie geweint haben mußte...Und er hatte sie nicht trösten können...Im
Gegenteil...er war sogar der Grund gewesen. Erneut setzte er zum reden
an..."Ich....Ich verstehe, dass Du wütend bist, aber....Du mußt mich
anhören...weil ich....ich...also...wenn nicht, dann....uhm...."
Bevor es ihm gelang, die Worte zu finden, nach denen er krampfhaft suchte,
duckte sie sich leicht und zwängte sich unter seinem Arm hindurch, an ihm vorbei
und ließ ihn allein zurück. Als sie ihn streifte, wurde ihm eiskalt. Es war
nicht wie sonst, wenn sie ihn berührte, er spürte keine Wärme...das einzige was
er fühlte war ein eisiger Wind. Und es fröstelte ihn. Frustriert starrte er zum
Boden. Sie weigerte sich, ihm zu zuhören. Aber wenn sie ihn nicht anhörte....wie
solle er sie dann um Verzeihung bitten...
Er beschloß es für heute sein zu lassen, für diesmal gab er auf....vermutlich
brauchte sie noch etwas Zeit. Es war viel verlangt, dass sie schon jetzt mit dem
Mann reden solle, der ihr noch einen Abend zuvor einen brutalen Stich ins Herz
verpasst hatte....Er mußte ihr Zeit geben und geduldig sein. Wenn er sie
drängte, würde ihm das auch nichts bringen.
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Tag für Tag versuchte er erneut viele Male mit ihr zu reden...vergebens. Sie
behandelte ihn wie Luft, als gebe es ihn nicht. Als....als wäre er für sie
gestorben. Sie lebte ihren Alltag, schuftete ohne Ende und sprach nicht ein Wort
mit ihm. Selbst wenn sie sich mal aus irgendeinem Grund im selben Raum
aufhielten, so schien er nicht für sie zu existieren. Er gab sich alle Mühe,
bewies mehr Geduld, als er geglaubt hatte, je aufbringen zu können, nur um sie
dazu zu bringen, ihm zuzuhören. Alles vergebens. Sie schenkte ihm nicht ein
bißchen Beachtung...nicht einen Funken Aufmerksamkeit. Sie ließ ihn einfach so
in der Kälte stehn. Selbst ihre Eltern wunderten sich schon...doch entschieden
sie sich dafür, sich raus zu halten. Egal was zwischen den beiden vorgefallen
seien mochte, sie mußten es alleine klären.
Vegeta litt entsetzlich, als die Wochen vergingen, und er noch immer keinen
Erfolg gehabt hatte. Er wußte nicht mehr weiter, war mit seinem Latein am Ende.
Er hatte wirklich alles versucht, was ihm eingefallen war, hatte jedes As aus
seinem Ärmel gezaubert, dass er besaß.
Und wie oft war er Nachts aufgewacht und hatte geglaubt, sie in seinen Armen zu
halten und dass alles wieder in Ordnung war. Allerdings hatte er jedes Mal
feststellen müssen, dass er geträumt haben mußte und alles, was er in seinen
Armen hielt, nichts weiter als die eigene Bettdecke gewesen war. Er sog dann
jedesmal ihren Duft ein, der noch in den Fasern steckte, fühlte wie sein Herz
schwerer wurde...und wie sehr er sie vermißte. 'Manchmal weiß man halt erst, was
man hat, wenn man es verliert'
Seufzend machte er es sich auf dem Sofa bequem, kuschelte sich in die Ecke und
nippte hin und wieder an der Tasse Tee, die er fest umklammerte, während er
weiter nach einer Lösung suchte. Er war allein im Haus, das wußte er, was ihm
etwas Druck nahm, da er etwas locker sein konnte, ohne dabei von jemanden
erwischt werden zu können. Bulma's Eltern waren für ein paar Tage auf einem
Kongreß und Bulma selbst war ausgegangen. Er hatte mitbekommen, dass sie sich
mit ein paar Freundinnen verabredet hatte um tanzen zu gehen. Ihm war nicht wohl
dabei...was wenn sie jemanden kennen lernen würde, bevor er auch nur eine Chance
bekommen hatte, sie zurück zu gewinnen....
Während er nachdenklich vor sich hin starrte, lauschte er unbewußt der Musik im
Radio....
"....I'm too sexy for my love, too sexy for love
Love's going to leave me.
I'm too sexy for my shirt, too sexy for my shirt
So sexy it hurts....."
Er schmunzelte leicht...irgendwie mochte er den Song. Er lief oft im Radio, vor
allem morgens, wenn die andern noch schliefen und er schon umher
tigerte...gewisser maßen wurde er immer mit dem Song geweckt...Und wenn er in
Stimmung war, hatte er sich auch schon dabei ertappt, dass er im Bad nach dem
Duschen die Hüften dazu kreisen ließ...ob nun bekleidet oder nicht...aber meist
mit Zahnbürste im Mund. Als er so darüber nachdachte, kam er zu dem Schluß, dass
das doch ziemlich albern aussehn mußte...aber was soll's....Es sah ja keiner.
[A/N: Jetzt führt Euch doch mal bitte dieses Image vor Augen....!!!*Tränen
lach*]
"....I'm too sexy for my car, too sexy for my car
Too sexy by far
And I'm too sexy for my hat
Too sexy for my hat, what d'you think about that..."
Er tippte im Takt mit dem Zeigefinger gegen die Tasse und leichte Zuckungen
gingen durch seinen Fuß, während er sachte mit dem Kopf nickte.
"ARCHH...Ich hab keine Zeit für so einen Unfug!! Ich muß mir was einfallen
lassen. Irgendwas total geniales, etwas womit sie nicht rechnet...Etwas womit
ich ganz einfach ihre Aufmerksamkeit kriegen MUß!!! Dem sie gar nicht
widerstehen KANN!!! Ich krieg sie nur, wenn ich mit was ganz besonderen ankomme!
Denk nach, Alter, denk nach!!!" Angestrengt versuchte er sich was auszudenken,
nur kam und kam er zu nichts...es war doch zum aus der Haut fahren. Im fiel doch
sonst immer was ein!
"...I'm too sexy for my, too sexy for my, too sexy for my
'Cause I'm a model, you know what what I mean
And I do my little turn on the catwalk
Yeah, on the catwalk, yeah, on the catwalk, yeah
I shake my little touche on the catwalk
I'm too sexy for my cat, too sexy for my cat
Poor pussy, poor pussy cat...."
Es war wie ein Blitz, der seine Körper durchfuhr. Mit einem Mal saß er
Kerzengrade auf der Couch. Dann blickte er mit großen Augen zum Radio und sah es
ungläubig an.
"Das ist es! Das ist DIE Idee!!!" Nachdenklich fuhr er die markanten Züge seines
Kinns mit Daumen und Zeigefinger nach "Alles was ich dafür brauche ist etwas
Rhythmusgefühl und Beweglichkeit, bzw. Eleganz. Über beides verfüge ich, daran
soll es nicht liegen...Wenn ich es geschickt anstelle, dann KANN sie mich
einfach nicht mehr ignorieren!! Damit krieg ich sie...garantiert! Ich weiß, dass
sie da nicht widerstehen kann! Wenn ich es jedoch nicht richtig machen
sollte...." Er sank in sich zusammen und guckte betreten vor sich hin "...dann
wird das ober peinlich und ich blamier mich bis auf die Knochen...."
Schwungvoll erhob er sich vom Sofa und winkelte den Arm an, spannte seinen
Bizeps, wie bei einer Siegerpose "Pah! Wär doch gelacht, wenn ich das nicht
packe!! Immerhin bin ich der Eine! Der Saiya-jin no Ouji!!! Das wird eines
meiner leichtesten Übungen!" Nachdem er sich ausgiebig Mut zugesprochen hatte,
fuhr er sich wie zur Bestätigung noch mal mit der Hand durch sein seidiges Haar
und marschierte aus dem Zimmer um ein paar Dinge vorzubereiten, bevor sie
zurückkehrte. Heute würde sie ihn endlich erhören. Ganz sicher!!
"And I'm too sexy for this Song!!!"
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Mit einem leichtem Zug am Schalthebel betätigte Bulma den Scheibenwischer. Es
hatte mittlerweile zu regnen angefangen...oder besser gesagt....zu schütten.
Seufzend betete sie die Ampel an, in der Hoffnung, dass sie doch endlich wieder
auf grün schalten möge. Durch die Lautsprecher ihres Wagens klang ihr sanft "Le
ciel" entgegen. Der Text passte gut zu ihrer Stimmung und so begann sie unbewußt
leise mit zu summen.
Es war noch nicht sonderlich spät, aber sie konnte sich ohnehin nicht amüsieren.
Sie hatte es versucht...einfach abzuschalten und Spaß zu haben. Aber es ging
nicht. Sie konnte es nicht. Genau so wenig, wie sie auf die Flirt-Versuche des
jungen Mannes hatte eingehen können, den ihre Freundinnen ihr vorgestellt
hatten. Eigentlich hatte sie den ganzen Abend nur in einer Ecke der Diskothek
gesessen, vor sich her gestarrt und gegrübelt.
Sie wollte dagegen ankämpfen, sich mit aller Kraft dagegen wehren...ihn
vergessen. Doch sie konnte nicht. Und ihr war klar warum....Es hatte furchtbar
weh getan! Seine Worte waren das schmerzhafteste gewesen, das sie je erfahren
hatte...Und trotz allem....Sie liebte ihn nach wie vor. Ihre Gefühle hatten sich
nicht geändert. Sie liebte ihn so sehr, dass sie glaubte, es würde ihr das Herz
zerreißen...Und sie vermisste ihn. Schrecklich sogar! Trotz was er getan hatte
sehnte sie sich nach ihm. Nach seinen starken Armen, nach seinem Geruch, seinem
Geschmack, sehnte sich nach seinen Berührungen...danach wie er sich
anfühlte....wie er sich in ihr anfühlte.
Sie hatte schon mehrmals darüber nachgedacht, doch zu ihm zu gehen, aber sie
wußte, dass das eine große Dummheit gewesen wäre, sie sich damit selbst
erniedrigt hätte. Sollte er doch mehr für sie empfinden, als wie er sagte, dann
wäre sie nicht abgeneigt, zu ihm zurück zukehren...aber es mußte von ihm
ausgehen. ER mußte sich bei ihr entschuldigen....aufrichtig und ehrlich.
Ihr fiel ein, dass er seit ihrem Streit immer wieder versucht hatte mit ihr zu
sprechen....Wollte er sich vielleicht sogar entschuldigen? Anfänglich war sie
viel zu verletzt gewesen, um in der Lage gewesen zu seien, mit ihm zu reden. Sie
wollte ihn nicht sehen, wollte ihn nicht hören. Es war einfach viel zu
schmerzhaft gewesen.
Doch mittlerweile hatte sie sich etwas beruhigt. Sie hatte sich völlig von ihrer
Arbeit beanspruchen lassen um sich abzureagieren und nicht so viel über ihn
nachzudenken. Und wenn sie ehrlich war, so war sie doch leicht beeindruckt
davon, wie hartnäckig er immer und immer wieder versucht hatte, mit ihr ins
Gespräch zu kommen. Das hatte sie nicht erwartet. Eigentlich war sie davon
ausgegangen, dass die Sache für ihn erledigt wäre, und er, wenn sie ihn nur
einfach ignorieren würde, von ihr ablassen würde. Aber das tat er nicht. Seit
ungefähr einem Monat schon.
Vielleicht sollte sie sich anhören, was er zu sagen hatte...wesentlich schlimmer
konnte es ja eigentlich gar nicht mehr werden....
Mit diesem Gedanken bog sie auf das Gelände der Capsul Corp. ein und fuhr die
lange Auffahrt hinauf, um vor dem Hauptgebäude zu parken. Nachdem sie das
Lenkradschloß hatte einrasten lassen, stieg sie aus und verriegelte die Türen.
Vor dem Regen flüchtend rannte sie zur Eingangstür und kämpfte mit dem Schlüssel
und dem Schlüsselloch.
Als es ihr endlich gelungen war, die Tür zu öffnen, war sie bereits völlig
durchnäßt. "So ein Sauwetter!!"
Nachdem sie die Tür geschlossen hatte, tastete sie sich in der Dunkelheit voran,
auf der Suche nach dem Lichtschalter. Sie fand und betätigte ihn....doch nichts
passierte. Nach mehren Versuchen, kam sie zu dem Schluß, dass das wohl nicht
funktionieren würde. Sie entschloß sich dazu, es im Wohnzimmer zu versuchen.
Auch da mit Mißerfolg.
"Hn....", sie wunderte sich kurz, hatte dann aber die Sicherungen in Verdacht.
Als sie sich auf den Weg zum Sicherungskasten machen wollte, bemerkte sie, wie
von der Treppe und dem oberen Stockwerk aus ein sanftes Licht flackerte.
Neugierig ging sie darauf zu.
Sie traute ihren Augen nicht, als sie sah, dass das Licht von einem Meer aus
Kerzen kam, das wie ein Weg nach oben führte. Nach einem kurzen Moment der
Faszination und des Zögerns, schritt sie langsam, durch den Feuerweg hindurch
und folgte ihm mit einem Gefühl, dass sie nicht beschreiben konnte...Was um
alles in der Welt hatte er nur vor, dass er solch einen Aufwand betrieb. Das sah
ihm überhaupt nicht ähnlich. Irgendwie gelang es ihm doch immer wieder sie zu
erstaunen. Und sie dazu zu bringen, ihn für das personifizierte Mysterium zu
halten. Ein Rätsel aus Fleisch und Blut.
Der in warmen Licht strahlende Pfad endete vor seiner Zimmertür, welche sie nun
vorsichtig öffnete und sich Erwartungsvoll Zutritt verschaffte. Das Zimmer
selbst war ebenfalls von Kerzen erleuchtet, und wie ihr jetzt erst auffiel, von
ausschließlich schwarzen Kerzen, wie sie perfekt zur restlichen Einrichtung
passten. Zusätzlich war der Raum von Musik erfüllt. Eine düster und sanft
klingende Musik zugleich. Sie fand die Melodie, welche ruhig und trotzdem voller
Feuer und Leidenschaft war und die tiefe Stimme des Sängers extrem beruhigend.
Es schien, als hätte er in wirklich jedem Bereich einen exquisiten und guten
Geschmack.
Apropos...Wo war er eigentlich? Sie ging in die Mitte des Zimmers und blieb vor
seinem großen Bett stehn, sah sich um....
Als die Tür ins Schloß schnappte, fuhr sie erschrocken herum...Und ihr Atem
stockte. Da stand er, in der dunkelsten Ecke des Zimmers, die eine Hand noch
immer gegen die Tür geheftet. Und er sah zum sterben gut aus! Er trug eine enge,
schwarze Lederhose, welche weit unter seinem Bauchnabel endete und all seine
Vorzüge perfekt unterstrich. Oben rum trug er ein langärmliges, schlichtes,
schwarzes Hemd, dass er nur locker in der Mitte mit zwei Knöpfen zusammen hielt,
womit man einen guten Blick auf seinen muskulösen Bauch und einen noch besseren
auf seine breite Brust hatte. Um seinen Hals schimmerte ein kleines silbernes
Kettchen an dem ein kleiner, ebenfalls silberner Kreuzanhänger hing. Seine Haare
glänzten im schwachen Schein der Flammen wie pure Seide.
Ein Schauer lief ihr den Rücken hinunter, als sie ihm direkt in die Augen sag.
Er hatte den Kopf leicht nach unten geneigt und blickte sie mit brennenden und
entschlossenen Augen an. Mit tiefer und extrem rauchiger Stimme hauchte er ihr
etwas entgegen. "Schön, dass Du meine kleine Einladung angenommen hast."
Sie wollte ihm etwas entgegnen, stoppte jedoch als er sich von der Wand abstieß
und langsam und sehr elegant auf sie zu schlenderte, den Kopf weiterhin nach
unten gesenkt, sie mit diesem Blick von unten herauf fixierend...als wäre er auf
der Jagt.
"Warum setzt Du Dich nicht? Mach's Dir bequem..."
"Und was wenn ich keine Lust hab hier zu bleiben...Ich wüßte nicht wieso ich
bleiben sollte..."
"Nun dann...", er stand ihr nun direkt gegenüber und griff sie sanft an den
Schultern. Sie wollte sich seinem Griff entziehen, war jedoch außerstande sich
zu bewegen. Sein intensiver, männlicher Geruch stieg ihr in die Nase...machte
sie völlig wehrlos, und sie fühlte, die Hitze, die zwischen ihren Beinen
entfachte. Bevor sie die Situation wirklich begreifen konnte, fühlte sie, wie
seine Lippen die ihren berührten und seine Zunge langsam in ihren Mund glitt.
Sinnlich begann er damit ihre Zunge zu streicheln, sie zu liebkosen. Bulma
zögerte keine Sekunde mit der Erwiderung seines Kusses, wobei sie sich fragte,
ob sie das nun wolle oder nicht. Als sie leise gegen seinen Mund seufzte,
beendete er den Kuß, während er sie gleichzeitig sanft auf das Bett drückte, sie
zum sitzen zwang. "....dann werd ich Dich wohl davon überzeugen müssen, dass Du
hier bleiben willst."
Mit diesen Worten richtete er sich langsam wieder auf, während er eine Hand auf
seinen Bauch legte und mit dieser sinnlich über seinen Körper nach oben strich,
niemals den Augenkontakt zu ihr brechend. Seine Hand fuhr seinen maskulinen
Körper entlang, fuhr über seine Brust. Als er seinen Kehlkopf mit den
Fingerkuppen berührte, lehnte er den Kopf in den Nacken, so dass sein Hals eine
grade Linie bildete, während er sich langsam zwischen ihren Beinen auf die Knie
sinken ließ, damit sie ihn besser sehn konnte. Er schloß die Augen und öffnete
den Mund leicht, als er sich mit der Handfläche übers Gesicht fuhr. Nachdem er
seine Augen wieder für einen Spalt geöffnet hatte, sah er sie seitlich und
verstohlen an, während er, im langsamen Rhythmus der Musik wieder über seine
Brust strich, bis er bei den verschlossenen Knöpfen ankam. Ohne den Augenkontakt
mit ihr, welche ihn erstaunt ansah, zu brechen, öffnete er die Verschlüsse
langsam und ließ sein Hemd auseinander gleiten, gewährte ihr ungehinderten Blick
auf seinen gesamten Oberkörper.
Er ließ das Hemd seine Schultern hinunter gleiten, indem er sich leicht nach
hinten beugte. Als es auf seinen Armbeugen hängen blieb, richtete er sich
langsam wieder auf, striff sie beinahe mit seinem Körper, hielt nur wenige
Millimeter Abstand. Sie folgte seinem Blick und sah leicht zu ihm auf, blickte
in ein unglaublich verführerisches Grinsen. Dennoch bemerkte sie, wie er die
Arme in einer grade Linie nach unten bog und somit sein Hemd ganz hinunter
rutschte. Bevor es jedoch den Boden berührte griff er mit einer Hand danach und
schwenkte es mit einer Bewegung um Bulma herum um das andere Ende mit der
anderen Hand zu fangen, und sie wie mit einer Schlinge zu sich zog, sich ihre
Lippen fast berühren ließ und sie verheißungsvoll anhauchte. Außerdem bewegte er
sich sinnlich zur Musik, ließ seinen Körper geschmeidig mit den Noten gleiten
und kreisen.
Ihr wurde heiß, als er sich ihn unmittelbarer Nähe ihres Körpers dermaßen
räkelte...er berührte sie nicht, und dennoch hatte sie das Gefühl, ihre Körper
würden sich gegeneinander reiben. Mit der "Schlinge" als Gegengewicht ließ er
sich wieder langsam nach unten sinken, ging mit nach hinten angewinkelten Knien
in eine Art Spagat über, vorauf hin er das Hemd aus seiner Hand gleiten ließ um
sich statt dessen Halt zu verschaffen, indem er mit beiden Händen ihre Schenkel
entlang bis zu den Knien hinab glitt und sich somit Stück für Stück nach hinten
fallen ließ. Fast berührte sein Hinterkopf den Boden, als es sich ihr
entgegenbäumte, sein Rückrad so weit durchbog wie es ihm möglich war.
In einer einzigen, flüssigen Bewegung, ließ er sich wieder nach vorne, auf die
Knie rollen und tauchte gewissermaßen nach unten, striff nur knapp mit Kinn und
Brust am Boden vorbei, um direkt vor ihr, wo ihre Beine zusammen führten, wieder
hoch zu kommen, sein Kreuz jedoch weiterhin nach unten gebogen.
Mit weit aufgerissenen Augen und einem Herz, das sich vor klopfen zu
überschlagen drohte, sah sie ihm zu, sah wie er mit geschlossenen Augen wieder
ihren Körper hinauf glitt. Als er ihr Gesicht erreichte, blickte er ihr erneut
tief in die Augen, gab ihr das Gefühl, sie damit zu durchbohren. Sie konnte sich
nicht mehr von seinem Blick losreißen...von seinen Augen losreißen, welche sie
seit je her fasziniert hatten. Nie zuvor hatte sie jemanden mit solchen Augen
gesehen. Völlig abgesehen von der, zumindest für Menschen, ungewöhnlichen
Färbung, hatten sie eine wunderschöne, schwungvolle Form. Er hatte Schlitzaugen,
jedoch nicht wie irgendein Asiate dieser Welt, sondern auf eine völlig
eigenwillige Art und Weise. Diese Augen waren einzigartig in diesem Universum.
Und sie konnten vor Leidenschaft nur so funkeln. Seine Augen waren die pure
Sünde! Und vor ihnen gab es kein Entkommen!
Ihr wurde heißer und heißer als sich seine großen, angenehm warmen Hände
zärtlich über ihr Gesicht legten und er so tat als wolle er sie küssen. Zu ihrem
bedauern tat er's nicht, sondern stoppte immer kurz bevor sich ihre Lippen
trafen. Während er sie neckte, wanderten seine Hände ihre Arme hinab, bis er
ihre zierlichen Hände in seine Pranken schließen konnte und sie leitete.
"Weißt du was?" mit leiser und tiefer Stimme begann er zu sprechen "Da das
hier....eine Ein-Mann, bzw. Ein-Frau Show ist....ist Anfassen erlaubt." Mit
diesen Worten legte er ihre Hände auf seine Schenkel und geleitete sie langsam
nach oben, lenkte sie zu seinem Po, wo er letztendlich ihre Handflächen gegen
drückte.
So ein verlockendes Angebot konnte sie nicht abschlagen, weshalb sie genüßlich
ordentlich zu packte und seine festen Pobacken nicht mehr aus ihrem Griff
entließ.
Er grinste sie breit an als er sich zur mittlerweile etwas schnelleren Musik
bewegte, seinen Körper in Wellenartigen Bewegungen immer wieder dem Ihren nah
brachte. Ihr Gesicht war auf gleicher Höhe wie sein Bauch und da er diesen immer
dichter an ihrem Mund vorbei gleiten ließ, ließ sie es sich nicht nehmen ihn auf
den Bauch zu küssen, verspielt an der glatten Haut zu knabbern und seinen
Bauchnabel aus zu schlecken.
Mit einer Hand fuhr er ihr durchs feuchte Haar und packte sie sanft, als er sein
Becken im Takt ein paar Mal bis auf wenigen Zentimetern Abstand zu ihrem Gesicht
vor und zurück stieß, wobei sie ihre Hände fest an seinen Po gepresst ließ und
ihm mit jeder Bewegung folgte.
Mit einem Mal zog er seine Hand aus ihrem Haar zurück, ließ seine Handfläche
über ihre Wange fahren und zog ihren Kopf am Kinn sanft nach oben, damit sie hin
an sah, damit sie sah, wie er, sexy grinsend, seine Hände wieder auf seine Brust
legte, nie damit aufhörend, sich perfekt zur Musik zu bewegen. Er schob seine
Hände nach unten, seine Finger glitten über die Wellen, seines harten Bauches,
steuerten auf den Bund seiner Hose zu, wo sie immer weiter auf einander zu
steuerten. Mit den Fingern einer Hand glitt er unter das Material, schob seine
Hand mehr und mehr in seine Hose hinein, was Bulma fast ausrasten ließ vor
Begeisterung. Das war das mit Abstand erotischste, was sie je gesehen hatte. Er
strippte, er strippte nur für sie! Und sie konnte nicht in Worte fassen, wie
sehr es sie erregte, dass er auf so schmutzige Weise für sie tanzte.
Die Finger seiner anderen Hand griffen nach dem Knopf und lösten ihn vorsichtig
aus der Lasche, woraufhin er nach dem Reisverschluß griff und diesen extrem
langsam nach unten zog. Bulma glaubte jeden Moment zu sabbern anfangen zu
müssen. Das war ja nicht zum Aushalten. Und dann noch dieser brennende Blick,
mit dem er sie ansah.
Er hob ein Bein und hievte es über ihre Schulter. Danach begann er damit sich
die Hose Millimeter für Millimeter über seine Hüfte zu streifen, ließ sie
erkennen, dass er weiter nichts trug, was ihr den Verstand zu rauben drohte.
Kurz bevor sie jedoch alles zu sehen bekam, was er zu bieten hatte, schwang er
das Bein, welches er über ihre Schulter gelegt hatte zurück und drehte sich in
ihrem Griff, fing ihre Hände auf, die sich wegen seiner raschen Bewegung so eben
von ihm gelöst hatten, und führte sie um seine Taille herum, wo er sie auf
seinen Bauch legte. Kontrolliert schob er ihre zarten Hände nach unten, schob
sie in seine Hose, machte sie kribbelig vor Erwartung. Doch bevor sie ihn dort
berühren konnte, wo sie ihn berühren wollte, schob er ihre Hände wieder zu
seinen Seiten, ließ sie nun seine Hose seinen Körper hinab streifen, seinen
muskulösen Hintern und die starken Beine frei legen. Während die Hose seinen
Körper hinunter fiel, küßte sie ihn auf den Po und biß neckisch hinein.
Er ging in die Hocke, während er sich nach hinten lehnte, sich an sie schmiegte
und die Augenschloß als er ihre Hände auf seine Brust legte und seinen Rücken im
Rhythmus der Musik gegen ihren Körper rieb. Währen er das tat streichelte sie
ihn über die Brust, fuhr mit ihren Händen hinab bis zu seinem Nabel und wieder
hinauf. Nach einer Weile schob er eine seiner Hände, mit denen er sich an ihren
Armen festgehalten hatte, zu ihrer Schulter hinauf, über ihren Hals, weiter bis
er sie am Hinterkopf greifen und sacht nach unten ziehen konnte. Er drehte ihr
seinen Kopf entgegen und begegnete ihr in einem hingebungsvollen Kuß. Während er
sie innig küßte, drehte er sich in ihrer Umarmung, worauf hin sie ihre Arme um
ihn schlang und sich an seinen kräftigen Schultern festhielt, willig zu ließ,
wie er auf's Bett kletterte und sie ins weiche Laken drückte.
Als er auf ihr lag, umfasste er ihr Becken und rollte, sie mit sich nehmend, auf
den Rücken, positionierte sie über sich und sah sie verführerisch an. Während
sie ihn verwundert ansah, versuchte sich der neuen Situation anzupassen, begann
er damit ihre Beine zu streicheln, die er neben den Seinen plaziert hatte. "Ich
dachte, Du hättest vielleicht mal gerne die Kontrolle....dass Du mal gerne oben
sein möchtest...Hier ist Deine Chance. Heute nimmst Du mich."
Sie atmete schwer....er machte sie so an. Sein Körper, die Hitze, die er
ausstrahlte, sein verführerischer Duft, seine Stimme, seine Wortwahl...alles
machte sie rasend vor Lust. Keine weitere Sekunde verschwendend, lehnte sie sich
runter zu ihm, fiel über ihn her, verschlang ihn, verschlang ihn in einem Kuß
voller Leidenschaft und Begierde. Die Gier, mit der sie ihn küßte, steigerte
sich, als sie fühlte, wie seine Hände unter ihr Top gewandert waren, sich unter
ihren BH geschoben hatten und nun ihre weichen Brüste massierte.
Mit einem Stöhnen ließ sie von ihm, setzte sich und zog sich ihr Oberteil über
den Kopf, während er hektisch am Reißverschluß ihres Rockes zerrte, welcher sich
in seiner Ungeduld allerdings hoffnungslos verhakt hatte. Sie versuchte ihm zu
helfen, aber das Ding klemmte und ließ sich nicht bewegen. "Scheiß drauf!
Vegeta, reiß ihn runter!"
Sich nicht ein zweites Mal bitten lassend, riß er ihr das Kleidungsstück mit
einem Ruck von ihrem zarten Körper. Dem Rock folgte ein winziges Höschen, als
sie sich von ihrem BH befreite. Das einzige, was sie jetzt noch trug, waren
Strapse, Strumpfhalter und die hochhackigen Schuhe. Doch das schien keinen von
beiden weiter zu stören.
Bulma hatte sich wieder auf ihn gestürzt und küßte ihn wild und innig, während
seine Hände über ihren ganzen Körper wanderten, sie überall sehnsüchtig
berührten. Sie verließ seinen Mund und verteilte hungrig feuchte Küsse über
seine Wange, arbeitete sich vor zu seinem Hals, wo sie ihn hin und wieder
spielerisch biß, ohne zu wissen, welchen Drang sie damit ihn ihm auslöste. Sie
setzte ihren Weg fort über seine Schulter bis hin zu seiner Brust. Zärtlich
kniff sie ihn mit den Zähnen, brachte ihn zum stöhnen und seine Muskeln zum
zucken.
Seine Hüfte hatte eine Art Eigenleben entwickelt und stieß ihr verlangend
entgegen. Ab und zu kam seine glühende Spitze dabei mit ihren Körper in Kontakt,
steigerte seine Lust unerträglich.
Er wollte sie grade bitten, sich mit ihm zu vereinen, als er spürte, wie sich
ihre warmen und feuchten Wände ruckartig um ihn schlossen und er erregt und
überrascht aufschrie, ihr zufriedenes Stöhnen, als sie sich auf ihn setzte,
übertönte.
Sie streichelte seine breite, von Narben durchzogene Brust, wartete, dass er die
Augen wieder öffnete, die er momentan geschlossen hatte um sich zu
konzentrieren. Es fiel ihm schwer, nicht wie gewohnt, die Kontrolle an sich zu
reißen, weshalb er etwas brauchte um sich daran zu gewöhnen, unten zu liegen.
Als er soweit war, blickte er sie, mit vor Lust sprühenden, Augen an und
umfasste ihre Taille mit seinen starken Händen. Leise stöhnend begann sie damit,
ihr Becken leicht vor und zurück zu stoßen, es auf ihm kreisen zu lassen, immer
wieder auf ihm rauf und runter zu gleiten, jeden Winkel seiner Länge ausnutzend.
Sein schwerer Atem wurde hin und wieder von leisem stöhnen unterbrochen, als er
seine Augen über ihr Antlitz wandern ließ. Es stimulierte ihn sehr, wie sie sich
angestrengt auf ihm wand, wie ihre Brüste, ihrem Rhythmus folgend, auf und ab
wippten. Er begann zu schnaufen und zu keuchen als sie ihr Tempo erhöhte. Die
Augen schließend begann er ebenfalls damit, sich unter ihr zu winden, rollte den
Kopf von einer Seite zur anderen.
Immer wieder verlagerte sie ihr Gewicht, mal ritt sie ihn aufrecht sitzend, mal
beugte sie sich zu ihm runter um ihn über Hals und Gesicht zu küssen. Ihre in
Schweiß gebadeten Körper rieben sich wild gegeneinander, als sie sich hungrig
küßten, die Lippen des anderen mit dem eigenen Speichel benetzten, nicht mehr
aufhören konnten, sich zu schmecken. Währenddessen wanderten Vegeta's Hände von
ihrer Hüfte zu ihrem Rücken, er umarmte sie fest, zog sie an sich, massierte
ihren Schulterbereich.
In der Stellung, in die er sie durch seine innige Umarmung zwang, drang er nicht
tief in sie ein, konnte so jedoch ihre Klitoris gut stimulieren, was sie immer
wilder werden ließ, sie dazu brachte ihr Becken schneller und schneller gegen
ihn zu reiben. Sie keuchte laut und in kurzen Abständen gegen seinen Hals. Nach
und nach ging ein heftiges Zucken durch ihren Körper, sie versuchte sich
loszureißen. Irgendwann ließ er locker, so dass sie sich wieder aufrecht auf ihn
setzte und ihr Tempo steigerte.
Mit Mühe öffnete sie die Augen und blickte zu ihm runter, auf ihren hübschen
Prinzen wie er sich wand und stöhnte, wie ihm der Schweiß die Schläfen runter
rann. Japsend versuchte sie die Kontrolle und das Tempo beizubehalten, doch es
war weitaus schwieriger, als sie gedacht hatte. Sonst, wenn sie die Kräfte
verlassen hatten, konnte sie sich einfach treiben lassen, da es Vegeta war, der
den Rhythmus aufrecht hielt. Ihr war nicht wirklich klar gewesen, wie
anstrengend es werden konnte.
Vegeta bemerkte, dass sie Schwierigkeiten beim Beibehalten des Tempos hatte und
gab ihr Unterstützung indem er sie wieder um die Hüfte packte und ihr bei den
Bewegungen entgegen kam. Sie ließ ihre Hände seinen Bauch hinab gleiten und
kratzte ihn leicht über die unteren Muskeln seines ausgeprägten Six-Packs. Dann
warf sie den Kopf nach hinten, bog ihr Kreuz nach hinten durch und bedeckte ihr
Gesicht mit den Händen, während sie gleichzeitig ihr Becken hart und
unkontrolliert gegen das seine rieb, laut vor sich hin stöhnend und nicht mehr
merkend, wie sie ihn mit sich zog, zum Höhepunkt ihrer Lust.
Sie schrie laut und ausgiebig als sie ihren Orgasmus auslebte, überhörte
Vegeta's lautes Stöhnen, als auch er kam, und brach auf ihm zusammen. Noch immer
keuchend, presste sie sich an ihn, lehnte ihre Stirn gegen seinen Hals, kämpfte
um Luft.
Vegeta war noch immer dabei sich von seinem Höhepunkt zu erholen, als er, schwer
atmend, seine Arme um sie schlang und sie fest an sich drückte, während er sich
langsam wieder beruhigte.
Als er wieder normal atmen konnte, versuchte er, trotz Schläfrigkeit, mit ihr zu
reden, "Bulma...?" Doch sie reagierte nicht. Irritiert drehte er den Kopf und
sah, dass sie bereits eingeschlafen war und einen Seeligen Gesichtsausdruck
trug, während sie sich fest an seine Brust gekuschelt hatte.
Tief seufzend machte er es sich etwas bequemer und schlang seine Arme noch
fester um sie, vergrub seine Nase in ihrem Haar und atmete tief ein, ließ ihren
wohligen Duft auf ihn wirken. Eigentlich hatte er geplant gehabt, sie zu
verführen und sich hinterher, wenn sie entspannt war, mit ihr auszusprechen.
Aber wecken wollte er sie auch nicht....würde er das halt morgen nachholen.
Er griff nach der Decke und deckte sie damit zu, damit sie nicht frieren würde.
Dann nahm er sie erneut fest in den Arm und schwor sich, sie nie wieder gehen zu
lassen, bevor er sich dem Schlaf hingab. Er wußte noch immer nicht genau, wie er
ihr seine Empfindungen erklären sollte und ob sie ihn verstehn, ihm verzeihen
würde, von daher zog er es vor, ausgeruht zu sein.
END
or
CONTINUE?