CRASH 5
Schatten des Herzens
Ein leises Seufzen störte die Ruhe, die das Zimmer erfüllte. Bulma spürte, wie
sie dabei war, aufzuwachen, wehrte sich aber dagegen. Sie wollte nicht
aufwachen, zu angenehm und sorglos war ihr Schlaf gewesen, sie wollte nicht dem
Tag und den damit verbundenen Problemen begegnen...noch nicht. Sie wollte noch
ein wenig dösen und den Frieden genießen....
Doch alle Müh war vergebens....verschlafen schlug sie die Lider auf und
blinzelte ein paar mal um sich an das seichte Licht zu gewöhnen, während sie
herzhaft gähnte. Resignierend schnaufte sie und zog einen Schmollmund als sie
erkannte, dass sie den inneren Kampf gegen ihren Körper, welcher ihr klar
machte, dass sie genug geschlafen hätte, verloren hatte.
Sie fühlte sich schon ausgeschlafen, das war ja nicht das Problem, aber....sie
kuschelte sich fester an den warmen Untergrund und schlang die Arme um den
Körper unter ihr....solange sie schlief brauchte sie den Konflikt nicht
fürchten. Es war alles so viel einfacher, wenn man schlief und sich ins Land der
Träume flüchten konnte....
Ein sanftes Brummen holte sie aus ihren Gedanken und ließ sie
aufblicken..."Vegeta?"
Eine leichte Röte schlich sich über ihre Wangen und eine wohlige Wärme
durchströmte ihren Körper als sie ihn ansah. Seine Augen waren geschlossen und
er atmete ruhig und regelmäßig. Er wirkte ganz ruhig und entspannt. Wenn man ihn
so betrachtete, würde man nie auch nur vermuten können, zu welchen Taten er
fähig war. Wo er doch grade schon fast einem Engel glich.
Bulma lächelte zart....noch nie zuvor hatte sie ihn schlafen gesehn.
Normalerweise schlief sie vor ihm ein und wurde erst wach, nachdem er schon
lange das Bett verlassen hatte...er vermied es stets in eine Situation zu
kommen, in der er in irgendeiner Weise schutzlos wäre.
Zärtlich begann sie damit, ihm über die Wange zu streicheln während sie seinen
friedlichen Gesichtsausdruck studierte und versuchte, sich dieses Bild
einzuprägen, wer wußte, ob sie ihn je wieder so zu sehn bekam. Wie friedlich er
doch grade aussah...
Währenddessen dachte sie über die letzten Wochen nach...darüber, was er alles zu
ihr gesagt hatte und wie er ihr danach hinterher gelaufen war, wie er die
vergangene Nacht zu ihr gewesen war.
"Vegeta...", mit sanftem Flüstern versuchte sie, sein Gewissen zu erreichen
"...wieso....erst bist Du so unsagbar grausam zu mir....und dann....eine solche
Aktion, nur um meine Aufmerksamkeit zu bekommen....das macht für mich keinen
Sinn. Bitte erklär mir, was Du mit dem ganzen Theater bezweckst...damit ich es
verstehn kann....damit ich DICH verstehn kann..."
Nachdenklich blickte sie aus dem Fenster...draußen goß es immer noch in Strömen
und sie hörte, wie der Regen gegen die Scheibe trommelte. Das Wetter schien ihre
Innere Gefühlswelt wieder zu spiegeln....zumindest aber passte es gut dazu.
Erschrocken zuckte sie zusammen, als sie spürte, wie etwas ihr Handgelenk
umschloß und nur zögernd wandte sie sich wieder Vegeta zu.
'Oh nein...'
Er schaute sie mit ernsten Augen an, verzog nicht eine Miene. Bulma hielt den
Atem an, sie wußte, dass sie in Schwierigkeiten war, dass er jetzt mit
Sicherheit ziemlich wütend sein mußte, immerhin hatte sie ihn grad beim Schlafen
"erwischt". Sie wußte, dass dies zu den Dingen gehörte, die ihn rasend machten
vor Wut...wenn man ihn bei was ertappte, das er sonst von allen fern hielt.
Sie kniff die Augen zu, duckte sich vor dem folgenden Wutausbruch. Doch es kam
etwas völlig anderes.....
Wieder die Augen schließend, schmiegte er seine Wange wieder gegen ihre Hand,
führte ihre Hand so, dass er sein Gesicht in ihre Handfläche legen konnte. Eine
ganze Weile verharrte er so, fast hätte sie meinen können, er würde es genießen.
Tat er es vielleicht sogar? Bulma war verwirrt. Sie wußte nun überhaupt nicht
mehr, wie sie sich verhalten sollte, viel zu ungewöhnlich war sein Verhalten.
Was erwartete sie jetzt nur? Was führte er im Schilde?
"Willst Du...das wirklich?"
"Huh?", fragend sah sie ihn an.
Nach einem tiefen Atemzug fuhr er weiter "Mich verstehn?"
Bulma kniff die Augen zusammen, versuchte angestrengt zu verstehn, auf was er
eigentlich hinaus wollte...."Natürlich! Natürlich will ich das! Vegeta...seit
ich Dich kenne...seit Du hier wohnst, versuch ich mit aller Macht, Dich zu
verstehn, aber.....Du bist wie ein Rätsel. Jedesmal, wenn ich glaube, ich hätte
Dich wenigstens ein bißchen verstanden, wüßte in etwa, wie ich mich Dir
gegenüber verhalten müßte.....tust Du etwas, was mich wieder vollkommen
verwirrt, wieder neue Fragen aufwirft. Und wieder steh ich da....ohne zu
wissen....mit wem ich es zu tun hab. Du widersprichst Dir so oft in dem was Du
tust, das ich einfach nicht mehr weiß, was ich glauben soll...voran ich bin.
Wirklich...ich habe versucht Dich zu verstehn....aber ich weiß nicht, ob ich
dazu überhaupt in der Lage bin. Du blockst so vieles ab....Ich glaube...wenn Du
mir nicht ein bißchen entgegen kommst, dann werde ich nie verstehn....Das beste
Beispiel ist doch, was Du Dir zuletzt geleistet hast....ich weiß nicht, was Du
von mir erwartest, was ich tun soll, damit Du zufrieden bist....oder...ob Du
mich überhaupt leiden kannst..."
Verzweifelt blickte sie ihn an, welcher den Kopf zur Seite gedreht hatte und vor
sich her starrte. Es sah aus, als würde er über etwas nachdenken, die richtigen
Worte suchen....
Nach einer Weile richtete er sich langsam auf, schob sie sanft von seinem Schoß,
so dass sie neben ihm Platz nehmen konnte. Mit nachdenklichem Blick sah er sie
an, und sie konnte in seiner Mimik erkennen, dass er mit sich rang...er wollte
etwas sagen, doch es schien, als wüßte er nicht wie. Irgendwie....wirkte er
sogar verzweifelt....und sie begann sich zu fragen, was grade in ihm vorgehn
mußte, dass es ihm so schwer fiel darüber zu reden. Der Grund für sein absurdes
Verhalten etwa?
Er schmunzelte, als er registrierte, dass sie ihm völlig nackt gegenüber saß und
griff nach der Decke, welche er ihr behutsam um ihren Körper wickelte.
"Wie könnte ich Dich hassen? Ich wüßte keinen Grund dafür..."
"Aber wieso hast Du dann all diese Dinge zu mir gesagt?? Hast Du eine
Vorstellung davon, wie weh das tat? Im Grunde hast Du mich, wenn auch mit andern
Worten,...hast Du mich...", die Tränen begannen sich ihren Weg über ihre zarten
Wangen zu bahnen, es brachte nix dagegen anzukämpfen, "...als Deine Hure
bezeichnet!"
Er hörte den bitteren Vorwurf in ihrer Stimme und wußte, dass er ihn nur zu
Recht verdient hatte! Und das er auch das schlechte Gewissen, welches durch ihre
Tränen nur noch verstärkt wurde, nicht unbegründet hatte! Er fühlte sich
schuldig! So unglaublich es auch war...Und es tat ihm Leid, nie hatte er sie zum
weinen bringen wollen...zumindest nicht, seit er sie näher kannte! Trotz des
Wissens, was er ihr sagen wollte, was er ihr sagen MUßTE, fiel es ihm nach wie
vor unbeschreiblich schwer, die Worte zu finden, die er suchte.
Sachte umfaßte er ihren Kopf und zog sie zu sich, lehnte sich mit der Stirn
gegen die ihre.
"Ja. Ich weiß....ich weiß, dass ich verletzende Dinge gesagt hab....und ich hab
sie....mit voller Absicht gesagt. Ich wollte Dir weh tun! Ich wollte....dass Du
so richtig leidest!"
Entsetzt sah sie ihn an, der Schock stand ihr regelrecht ins Gesicht
geschrieben....und für einen Moment war sie völlig sprachlos, sprachlos und
fassungslos.
"Was fällt Dir ein?", empört schob sie ihn von sich, ihre Stimme zitterte, sie
zitterte vor Zorn und Schmerz. "Was bildest Du Dir eigentlich ein? Was..."
Sie verstummte, als er eine Hand hob und sie....Erstaunen machte sich in ihren
Gesichtszügen bemerkbar....flehend ansah.
"Laß mich ausreden...Bitte"
"Warum sollte ich? Was solltest Du mir denn noch zu sagen haben?"
Er seufzte kurz " Einiges! Es ist einiges....und ich weiß gar nicht wo ich am
besten anfangen soll...."
Sie verstand immer weniger, was er ihr sagen wollte. Aber es schien, als hätte
sie jetzt zwei Möglichkeiten. Die eine war, ihn hier sitzen zu lassen und nie zu
erfahren, was sein Verhalten bedeutete. Die andere war ihn sich anzuhören und
vielleicht zu verstehn....Es war nicht schwer, sich zu entscheiden. Sie
entschied sich dafür, ihn anzuhören.
"Es fällt mir nicht leicht, darüber zu reden...um die Wahrheit zu sagen...ich
hab noch nie zuvor darüber geredet. Aber...es hängt alles damit
zusammen...weshalb ich Dich so behandelt hab...wie Du es nicht
verdienst....weshalb ich Dich verletzen wollte...deshalb werd ich
versuchen...über die Dinge zu reden, die sonst niemand weiß. Also bitte....mach
es mir nicht schwerer, als es ohnehin schon ist...sonst weiß ich nicht, ob ich
das schaffe."
"Es ist doch nur reden", es tat ihr schon fast leid, als sie merkte, wie er sich
ihretwegen quälte....aber ihre Intuition sagte ihr, dass sie ihm nicht erlauben
dürfe, nicht darüber zu reden. Dass sie ihn darin bestärken müßte, über das zu
reden, was ihm wie ein dunkler Schleier, ihn erdrückend, auf dem Herzen
lag...was auch immer es sein mochte. Er durfte es nicht noch länger in sich
hinein fressen.
"Also", während er sprach, führte er einen inneren Kampf, es war eine enorme
Überwindung für ihn, über das zu sprechen, was er sein Leben lang vor allen
verborgen hatte...."...ich war noch sehr jung, als mein Vater damit begann, mich
zu trainieren...ich konnte grade mal aufrecht laufen, da wurde ich schon in die
traditionellen Kampfkünste unserer Familie eingewiesen. Ich war eher in der
Lage, eine Landschaft zu verwüsten als flüssig zu sprechen. An meine Mutter
erinnere ich mich kaum noch...es...es ist nur ein verschwommenes Bild vor meinen
Augen...aber ich kann ihr Gesicht nicht erkennen.... Wenn ich die Augen
schließe, dann ist mir als könnte ich ihre Stimme weit, weit weg hören...aber
ich kann nicht verstehen, was sie sagt...dennoch spüre ich, dass ihre Worte
voller Liebe und Zärtlichkeit sind..."
Er hielt kurz inne, die Augen verschlossen, und es schien, als versuche er, sich
genauer zu erinnern. Seine Hände krampften sich in das Laken und krallten sich
im Stoff fest. Verwundert streckte Bulma eine Hand aus und legte sie auf die
Seine um ihm etwas Beistand zu geben. Sie konnte fühlen, wie die Erinnerungen
ihn quälten...
"Ich war noch sehr klein, als ich ihr entrissen wurde...ich wollte nicht...ich
war noch viel zu jung, aber ich erinnere mich, wie mein Vater sagte, dass ich
gar nicht früh genug mit dem Training beginnen könne...und dass ich nur
verweichlichen würde, wenn mich diese Frau weiter verhätscheln würde...Er...er
hat sie nicht ein mal beim Namen genannt...." , seine Stimme senkte sich zu
einem traurigen und bitteren Tonfall....bevor er begann mit den Zähnen zu
knirschen und die Fäuste ballte " Ich hab sie seit dem nie wieder gesehen...Er
hatte mich einfach von ihr weggezerrt...von meiner eigenen Mutter!!!! Ich hätte
sie gebraucht! Ich hätte ihre Fürsorge gebraucht...die Geborgenheit, die jedes
Kind braucht...Aber MIR wurde dies verweigert...Ich bin von allen beneidet
worden...ICH, der Prinz, der Hoffnungsträger der Nation. Alle glaubten, dass es
mir an nix fehlen würde, dass ich alles hätte, was ein Kind sich wünschen
könnte...aber die Wahrheit war...Ich hatte NICHTS!!! Ich hatte nichts...und
niemanden! Mein Vater ließ mir keinen Frieden, er hat mich gescheucht und mich
zum kämpfen gezwungen...hatte ich mich geweigert...so schlug er auf mich
ein....fing ich an zu weinen, schlug er auf mich ein....erwähnte ich nur das
Wort "Mama", schlug er auf mich ein....Ich hatte keine Wahl...wenn ich nicht
verprügelt werden wollte, musste ich mich wehren....und gelang mir ein Manöver
nicht...wurde ich bestraft. Mit Folter und Nahrungsentzug. All das verbarg er
hinter dem Vorwand es seie zu meinem Besten, dass ich nur so hart und stark
werden würde....
Wenn ich nicht trainierte, musste ich lernen...Ich hatte Einzelunterricht bei
den härtesten Elitelehrern und Professoren des Landes."
"Unterricht?" Bulma war verblüfft und zeigte dies auch ohne Zweifel...wenn auch
nicht grade gewollt.
Ein belustigtes Grinsen zierte seine Lippen "Ja...natürlich...Ich weiß, wir
Saiya-jins haben den Ruf hohle Barbaren zu sein, aber bis auf die untersten
Klassen sind wir sehr wohl gebildet. Wir sind ein Folk, dass schon lange im All
agiert...es ist erforderlich, dass wir eine gewisse Grundausbildung haben...Es
mag sein, das der durchschnittliche IQ eines Saiya-jins unter dem menschlichen
Schnitt liegt, aber deshalb sind wir noch lange nicht primitiv oder
rückständig...Stell Dir vor, wir hatten sogar eine hoch entwickelte
Kultur...Musik...Kunst...Wir sind Krieger...aber kein Folk von aufrecht gehenden
Affen!!! Was allerdings ein weit verbreiteter Irrglaube ist...."
"Tut mir Leid! Ich wollte Dich nicht beleidigen....Ich hab das nur zum ersten
Mal gehört", nur mühevoll unterdrückte sie ein nervöses Lachen....sie wusste,
dass sie ihn gekränkt hatte und wollte möglichst schnell davon ablenken, "erzähl
weiter..."
Es dauerte einen Augenblick, in dem er sie ernst ansah. Schließlich fand er
seine Sprache aber doch noch wieder. "Das Pensum war hart...und das Tempo hoch.
Ich war noch keine 5 Jahre, als ich den Stoff der Mittelstufe lernen musste. Und
ich musste schnell lernen und begreifen....wenn ich nicht mithielt, oder etwas
nicht sofort verstanden hatte, war der Tribut dafür hoch...Ich wurde mit
Schlägen bestraft, wenn ich etwas Falsches sagte....Es war die Hölle!!!
Nur wenige Stunden war es mir vergönnt, zu schlafen und mich auszuruhen...bevor
die Strapazen wieder von vorne anfingen. Mein Zimmer....die Leute dachten wohl,
ich hätte ein prachtvoll ausgestattetes Luxus Apartment mit vergoldetem
Himmelbett und Bediensteten....Die Wahrheit war aber ein kleiner Raum mit
Metallwänden und Metallboden...kalt und trist...und mein Bett war eine
schlichte, harte Matratze. Ich glaube....ich, der von allen so beneidet wurde,
für das gute und behütete Leben das ich führte, da dies mein Vater der
Öffentlichkeit vorgaukelte, denn er wusste genau, dass das Volk nicht tatenlos
zugesehen hätte, wenn ihr junger Prinz schlecht behandelt wurde...., war in
Wirklichkeit...die Ärmste Kreatur des ganzen Landes. Ich hatte keine Freunde,
meine Behausung war ein Kerkergleiches Loch, ich wurde gequält und
gefoltert...von meinem eigenen Vater...und mir wurde jede Art von Liebe und
Zuneigung verweigert. Ich sollte stark sein...perfekt, ohne Schwäche....Aber ich
war ein kleines Kind. Und ich vermisste meine Mutter...jeden Tag. Aber mein
Vater verbot es...ich HASSTE ihn dafür!!!! Ich verfluchte ihn und wünschte ihn
zum Teufel!!!!
An meinem 5. Geburtstag äußerte ich abermals den Wunsch meine Mutter zu
sehn....Die Antwort meines Vaters war, dass er mich grün und blau prügelte...Nur
beim Gedanken daran kann ich den metallischen Geschmack auf meiner Zunge
wahrnehmen....Er redete davon, dass ich ein verweichlichtes Baby wäre und die
Krone nicht verdient hätte....und es an der Zeit wäre, mich endgültig
abzuhärten....Ich verstand nicht, was er damit meinte....aber ich sollte es bald
erfahren..."
Er hielt einen Moment inne und atmete tief ein..."Am nächsten Tag ließ er mich
zu ihm kommen....er sagte....dass er sich nun doch entschlossen hätte, meinen
Wunsch zu erfüllen....allerdings sollte ich eine Bedingung dafür erfüllen...eine
Kleinigkeit. Ich sagte, dass ich bereit sei, alles zu tun, um zu meiner Mutter
zu können...und er ließ ein kleines Mädchen in den Saal bringen....Sie war nicht
viel jünger als ich...in etwa mein Alter....Sie sah verweint aus...die nackte
Angst stand in ihren Augen...das arme Ding zitterte am ganzen Körper...aber sie
wagte nicht mehr als ein klägliches Wimmern von sich zu geben. Sie tat mir
unendlich leid...und ich begriff nicht, was mein Vater damit bezweckte...mit
fragendem Blick hab ich mich zu ihm gewand...und noch heute kann ich hören, wie
seine Worte kalt und grausam meine Ohren und meinen Verstand erreichen...er
sagte, dass nix im Leben umsonst sei und man für alles einen Preis zahlen
müsse...Und ich jetzt in einem Alter wäre, in dem ich begreifen müsste, dass ich
hart seien muß, um meine Ziele zu erreichen, dass ich, wenn ich etwas will, mit
allen Mitteln dafür kämpfen müsse....Und wenn ich meine Mutter sehen wollte, ich
beweisen müsste, dass es mein voller Ernst wäre und ich alles dafür geben
würde...."
Bulma ahnte schlimmes und hielt sich, die Augen weit aufgerissen, die Hand vor
den Mund...er schilderte ihr eine Kindheit von aller höchster Grausamkeit und
sie hatte die entsetzliche Befürchtung, dass dies erst der Anfang war...
"Er sagte zu mir...wenn ich das Mädchen töten würde, dürfte ich zu meiner
Mutter...."
"Oh mein Gott....!" Ein entsetztes Flüstern presste sich durch ihre Lippen...
"Ich konnte nicht glauben was ich da hörte....ich wollte das nicht...das Mädchen
fing an zu wimmern und zu flehen, sie bettelte um ihr Leben....Ich begriff das
alles nicht...ich verstand nicht, warum ich das unschuldige Mädchen töten
sollte, nur um meine Mutter zu sehn, sie hätte so etwas nie verlangt....Mein
Vater brüllte mich an, redete auf mich ein, das Mädchen schrie und weinte....Ich
hatte das Gefühl, alles um mich herum würde an Form verlieren, alles drehte
sich....ich fühlte mich so unendlich verloren....Und ich hatte nur noch einen
Gedanken...meine Mutter würde mich beschützen, sie könnte dafür sorgen, dass das
Chaos ein Ende hätte...ich wollte nur noch zu ihr...das Bild meiner Mutter, die
mich in die Arme nimmt und den Alptraum beendet, war wie ein Strohalm in diesem
Moment, an dem ich mich krampfhaft klammerte...das einzig Wahre...Ich wollte nur
noch zu ihr...ich war einfach verzweifelt und brauchte das, was jedes Kind
brauchte....Und mit einem Mal, war alles um mich herum still....
Es war, als wäre ich in einem schwarzen Loch...alles war dunkel...und still.
Nach und nach wich das Schwarz einem verschwommenen Nebel, ich konnte mich atmen
hören...ich keuchte...und....schluchzte...Ich hörte mich immer wieder
sagen...'Es tut mir Leid...es tut mir so Leid'....Das Bild um mich herum wurde
klarer...und ich konnte meine Hände sehen...die weißen Handschuhe...ich konnte
das Entsetzen nicht verbergen....sie waren voller Blut....Mir wurde heiß...und
kalt...und wieder heiß...Ich bekam Panik....und dann sah ich die Leiche des
kleinen Mädchens...mir stockte der Atem, ich keuchte.........es ist , als wäre
es erst gestern gewesen...die Bilder....sind so klar........Ich hatte das
Gefühl, zu ersticken, als ich begriff, dass ich es war, der sie getötet
hatte...ich hatte....ich hatte ihren Brustkorb zertrümmert...und alle
Lebenswichtigen Organe mit einem Ki-Ball verkohlt........Mein erster
Mord.....Ich geriet in Panik....aber ich erinnerte mich daran, was mein
leitender Gedanke war...ich durfte zurück zu meiner Mutter...ich wollte ihr
alles erzählen....ich wollte...mich bei ihr ausweinen...ich hoffte, sie würde
mich verstehen und mir vergeben....ich hab sie so dringend gebraucht....
Meine Hoffnungen wurden brutal zertreten...wieder mal. Mein Vater saß auf seinem
Thron und sah spöttisch auf mich herab", Zorn breitete sich in seiner Stimme
aus, während er weiter erzählte "während er laut lachte....Er meinte, dass ich
daran gar nicht denken bräuchte...dass ich den Deal nicht erfüllt hätte...ich
hätte zeigen sollen, dass ich tough genug für einen Kämpfer wäre...aber kläglich
versagt hätte....Auf meinen Einwand hin, dass ich doch getan hätte was er
verlangt hatte....sah er mich mit eiskalten Augen an....und sagte.....'Aber Du
hast geweint!'....Mit einer kurzen Handbewegung gestikulierte er ein paar
Soldaten, dass sie mich wegbringen sollten...und ich wurde zurück in mein
Gefängnis gebracht. Ich schlief die Nacht nicht gut....ich wurde von Alpträumen
heimgesucht...das Mädchen erschien mir und sie verfluchte mich...sie sagte, dass
ich nie glücklich werden sollte....sie erschien mir wie ein Zombie...und sie
bedrohte mich, meine Seele sollte zerstückelt werden, sagte sie, sie wünschte
mir ein qualvolles Leben....und einen ehrlosen Tod...und mit einem schrillen
Lachen verhieß sie mir, dass man meinen Körper und meine schwarze Seele schänden
sollte, bis ich mich freiwillig in die Klauen der Hölle begeben würde um dort
bis in alle Ewigkeit jede Form von Leid durchleben zu müssen....Schweißgebadet
wachte ich auf....und ich schwor, dass meinetwegen nie wieder ein unschuldiges
Wesen sterben sollte....dass wegen mir nie wieder jemand leiden sollte....Aber
der nächste Morgen brachte die Veränderung, die dieses Vorhaben zur absoluten
Unmöglichkeit machte...
Noch früher als sonst wurde ich geweckt und fort gebracht....ich fragte, was das
zu bedeuten habe....und erfuhr, dass mein Vater beschlossen hatte, dass ich eine
besondere Ausbildung brauchte, um später ein mächtiger Herrscher sein zu
können...dass die Schonzeit nun vorbei wäre und jetzt das harte Training
beginnen würde....Ich konnte mir gar nicht vorstellen, dass es noch schlimmer
werden könnte....ein Fehler!
Ich wurde zum Flugplatz gebracht, wo ein riesiges Raumschiff stand...und dann
kamen zwei Männer, die mich holten....sie sprachen eine auf Vegeta-Sei
ungeläufige Sprache, dennoch sprach ich diese, wenn auch nur gebrochen, es
schien also so, dass der harte Unterricht sich mal bezahlt machte. Ich konnte
mich einigermaßen verständigen und verstand in etwa, worüber die mir fremd
wirkenden Männer sprachen....sie ließen sich über meinen Akzent aus und fluchten
über meine primitive Rasse...."
"Freezer...." Unerwartet wurde er von der noch immer geschockten Bulma, deren
Augen glasig funkelten als sie ihn voller Trauer und Schmerz ansah,
unterbrochen.
"Hm?"
"Es war Freezer's Schiff...hab ich recht? Das war der Tag, an dem Du seinen
Truppen zugeteilt worden bist...nich wahr?"
Ein stummes Nicken war die Antwort auf ihre Frage. "Ja....mein Vater selbst hat
mich in die Hände des Teufel's übergeben....." tiefe Trauer und Schmerz
spiegelten sich in seiner Stimme wieder und zerrissen Bulma fast das Herz.
Instinkttief rückte sie dichter an Vegeta ran und versuchte ihn zu stützen. Sie
spürte, dass er, auch wenn er selber nie drum beten würde, sie jetzt brauchen
würde...Die alten Wunden lagen nun wie eine klaffende Wunde offen vor ihr...er
ließ sie Anteil haben an seiner Vergangenheit, wollte ihr so Stück für Stück
näher bringen, warum er die Person war, die er nun mal war...und warum er
offenbar so kaltherzig und desinteressiert allem Leid gegenüber war. Und sie
hatte bereits begonnen zu begreifen...Es schien deutlich auf einen
Schutzmechanismus hinauszulaufen.
Sie ließ ihm ein wenig Zeit, um sich etwas zu sammeln...gab ihm die Zeit, die er
brauchte um weiter reden zu können. Er hielt sie fest umschlossen in seinen
Armen, diesmal jedoch nicht so wie sonst, dass er sie schützend an sich
zog...diesmal war es eher umgekehrt...und er hielt sich an ihr fest. Suchte Halt
bei ihr, während die Bilder aus vergangen Zeiten wieder in seinem Kopf Revue
passierten und ihm den Schweiß über die Schläfen, das Entsetzen in seine Augen
trieben.
"Ich wurde zu ihm gebracht....noch heute kann ich seine schmalzigen Worte hören,
wie er mich mit falscher Freundlichkeit willkommen hieß. Ich wusste mit wem ich
es zu tun hatte...ich hatte viel über ihn erfahren, doch hätte nie erwartet,
dass ich mal seinem Truppen, auf seinem Schiff angehören würde....Ich hatte
Angst, denn ich wusste, dass eine falsche Bemerkung, eine falsche Bewegung
meinen Tod bedeuten würde. Ganz gleich, wie freundlich er mir auch
gegenübertrat, seine gnadenlose Grausamkeit war legendär...Aber ich ließ mir nix
anmerken und bewarte tapfer meine Haltung. Ich dachte, je rationaler und
überlegter ich mich verhielt, desto niedriger war das Risiko. Offenbar klappte
es...es gelang mir, mir nicht seinen Zorn zuzuziehen. Ich wurde mit allen
wichtigen Leuten bekannt gemacht, deren Namen ich mir besser gleich merken
sollte, da sie meine Vorgesetzten waren. Zarbon wurde mir als persönlicher
Erzieher und Lehrer zugewiesen und mir wurden alle wichtigen Regeln vorgetragen.
Ich hörte aufmerksam zu, denn ich wusste, dass mein Leben davon abhängen würde,
wie gut ich über alles Bescheid wußte. Von dem Tag an machte ich es mir zur
Aufgabe alles und jeden sorgfältig zu beobachten, still und unauffällig. Niemand
sollte wissen, wie viel ich tatsächlich wußte. Dabei kam es mir zu gute, dass
ich viele der Sprachen zumindest verstehen konnte...und ich lernte schnell,
diese auch anzuwenden und perfektionierte meine Kenntnisse, erlernte neue
Sprachen, sogar mit Akzenten. Zarbon war ein strenger Lehrer, dennoch seltsam
freundlich...Er brachte mir viel bei....und effektiv. Ich wurde in viele
technische Dinge eingewiesen, im Umgang mit Waffen geschult und bekam eine
Ausbildung zum Piloten.
Ich hatte eine eigene Kabine, die relativ komfortabel war, verglichen mit meiner
Unterbringung zu Hause, sogar luxuriös. Es fehlte mir offenbar an nichts. Die
Verpflegung war gut, und ich wurde mit Respekt behandelt, zwar gab es auch
welche, die mich offenbar nicht Leiden konnten, aber von denen, die wichtig
waren und was zu sagen hatten, wurde ich geachtet. Und mir wurde viel
beigebracht.
Es war zwar kein Paradies, aber seit langem ging es mir mal wieder gut...viel zu
gut...Ich fand es sehr verdächtig, denn das Leben, dass ich auf dem Schiff
erfuhr, passte nicht mit dem Bild überein, dass einem sonst immer vermittelt
wurde. Irgendwas stimmt nicht und ich behielt mein Misstrauen.
Ich stellte ziemlich früh fest, dass es viele Neider gab und mich so einige
sicher auf der Stelle umgebracht hätten...doch ich hielt es für besser, mir nix
anmerken zu lassen. Das war eine Lektion, die tief saß...niemals Angst, Zweifel,
Trauer oder anderweitige Angreifbarkeit zu zeigen...Denn je kühler ich mich
verhielt, desto weniger hatte ich zu leiden....unter meinem Vater....unter den
Soldaten auf dem Schiff...Wenn ich cool blieb, ließ man mich in Frieden. Am
Anfang war es schwer, diese Maske aufrecht zu halten, aber nach und nach wurde
es zur Routine. Das kam automatisch mit den Einsätzen, auf die man mich
mitnahm...ich wurde Stück für Stück an das Leben im Krieg gewöhnt. Anfänglich
musste ich mich gegen Angreifer wehren, die mich töten wollten...es war Notwehr,
dass ich sie tötete....es war dadurch nicht leichter....aber mit der Zeit
gewöhnt man sich an alles...in der ersten Zeit, ging mir das extrem nahe, aber
ich musste lernen, meine persönlichen Gefühle da raus zuhalten, sonst wäre ich
dran erstickt. Als ich dies meisterte wurde ich an den nächsten Schritt heran
geführt...das töten Unschuldiger....erst rein "zufällig"...dann mit
wissend...Ich wusste nicht, wie ich das je durchhalten sollte....Des Nachts
kamen sie alle wieder, alle die ich getötet hatten und sie drohten meinen
Verstand zu zerstören. Die Alpträume mussten aufhören! Ich schuf mir
Hilfen...versuchte Ausreden zu finden, um meine Seele zu entlasten...Ich redete
mir ein, dass meine Opfer nur Pech gehabt hätten...irgendwann war ich soweit,
dass ich mir sagte, dass nur die Starken überleben würden, dass sie des Lebens
nicht würdig waren....Ich wusste, dass das nicht stimmte, aber so schuf ich mir
eine Scheinwelt, in der ich wegen meiner Taten nicht verurteilt werden
konnte...Und töten musste ich...ich wusste, dass jeder es von mir verlangte und
es als Befehlsverweigerung gelten würde, wenn ich es nicht täte....was meinen
Hinrichtung bedeutet hätte. Aber mein Überlebenswille trieb mich dazu dieses
Spiel mitzuspielen....
Ohne es wirklich zu merken, bin ich in einen Teufelskreis geraten, der sich wie
eine Spirale immer enger und tiefer in die Abgründe der Hölle worr. Ich redete
mir ein, dass das nur vorübergehend wäre, ich merkte gar nicht, dass ich immer
tiefer sank....
Nach ein paar Monaten kam mein Vater auf das Schiff...er wollte sehn, wie ich
mich machte...Als ich durch die Gänge ging, um ihn zu treffen stellte ich etwas
merkwürdiges fest...normalerweise hatte ich Angst vor Treffen mit meinem
Vater...doch diesmal war es anders gewesen...zum ersten Mal graulte es mir nicht
davor ihn zu sehen...ich verspürte keine Angst. Stolz breitete sich in mir
aus....Stolz darüber etwas geschafft zu haben, darüber, dass ich den ersten
Schritt geschafft hatte, meinem Vater die Stirn zu bieten....doch dabei merkte
ich gar nicht, auf wie dünnem Eis ich mich bereits bewegte...Ich fühlte keine
Angst...das ist wahr...aber ich fühlte auch nichts anderes mehr. Ich wollte
meine Empfindungen abstellen, wenn es nötig war...doch es war naiv zu glauben,
dass diese Trennung möglich wäre. Mein Herz hatte begonnen zu erkalten und ich
merkte es nicht einmal...Ich glaubte, dass alles nach Plan lief...
Als ich ihm gegenüber stand, passierte etwas, dass ich noch nie zuvor erlebt
hatte...er lobte mich...für die Fortschritte, die ich gemacht hatte...ich weiß
nicht mehr, ob mich das hätte freuen sollen oder nicht...aber es weckte in mir
die Hoffnung doch noch Anerkennung von meinem Vater zu kriegen und deshalb tat
und sagte ich das, was er von mir erwartete....Ich behielt Haltung und meine
kalte Maske auf. Es schien das gewesen zu sein, was er wollte...es war das erste
Mal, dass er mich nicht strafte...stattdessen schien er das erste Mal stolz auf
mich zu sein...und obwohl ich ihn hasste, so machte es mich doch
glücklich...warum weiß ich selber nicht. Es muß zu dieser Zeit gewesen sein, wo
ich die Idee bekam, dass das der Weg zu Respekt und Anerkennung war. In dem man
sich über die andern stellt und nur seine Regeln gelten lässt. Ich begann mich
zu fragen, ob sie alle vielleicht doch Recht hatten...dass Gefühle etwas für
Schwächlinge und Versager sind....
Mein Vater beschloß, dass ich noch weiter bei den Truppen bleiben sollte, dass
dies eine ideale Ausbildung für mich wäre, die mir noch viel bringen
würde...aber ich sollte nicht länger alleine seien...er sagte etwas von
kritischen Zeiten...doch ich verstand nicht, was das bedeutete...An diesem Tag
lernte ich Radditz und Nappa kennen...von dem Tag an waren sie meine ständigen
Begleiter, meine Leibwächter und die einzigen, denen ich trauen konnte. Wir
wurden ein gut aufeinander abgestimmtes Gespann, und wurden zu einer
gefährlichen, gar tödlichen Bedrohung für jeden, auf den wir angesetzt
wurden...mit der Zeit wurden wir zum gefürchteten ,Saiya-jin Trio' oder auch
,Todes-Trio'...allein die Erwähnung dieses Namens verbreitete Angst und
Schrecken...und besonders gefürchtet war ICH. Ich verwechselte das mit Respekt,
hielt es für die Anerkennung, nach der ich so lange gedürstet hatte und ich
begann die ängstlichen Gesichter zu genießen...mehr und mehr, über viele Jahre
hinweg, festigte sich dieses Verhaltensmuster...und es wurde durch viele
schreckliche Ereignisse gestärkt....
Nun ja....bevor mein Vater das Schiff wieder verließ, weihte er mich in das
Geheimnis der Legende ein, die unser Volk unbesiegbar machen würde...Er erzählte
mir vom legendären Super Saiya-jin, ein Krieger, der mächtiger ist, als alles
dem Universum bekannte, ein Krieger voller Mut und Kraft, für den nichts
unmöglich wäre. Und dass, wenn er eines Tages erscheinen würde, ihn alle Welt
verehren würde. Dieses mächtige Wesen sollte alle 1000 Jahre erscheinen
und...."
Für einen Moment verstummte Vegeta. Bulma beobachtete ihn genau und es schien
ihr, als wäre der Mann neben ihr zwar körperlich anwesend, geistig jedoch wäre
er in der Vergangenheit und würde dieses Szene grade noch einmal
durchleben...und sie hatte das ungute Gefühl, dass dies keine gute Sache
war...Während sie sich Sorgen über Vegeta's Zustand machte, begann dieser weiter
zu erzählen.
"....es sollte MEIN Schicksaal sein! ICH sollte die Legende sein, die von allen
geehrt und geachtet wäre. Ein Gedanke, viel zu schön um wahr zu sein. Ich
erkannte meine Chance. Ich dachte...wenn ich lange und hart genug trainieren
würde, dann würde ich eines Tages zum SuperSaiya-jin werden und ich könnte allen
beweisen, wie stark und mutig ich wäre...und alle würden mich ehren und...man
würde mich endlich lieben...auch mein Vater. Es ist absurrt...ich habe geglaubt
mir Zuneigung zu verdienen, in dem ich andere schlecht behandle...und noch
absurder ist es, dass ich mir, trotz der Misshandlungen meines Vaters sehnlichst
wünschte von ihm anerkannt zu werden...wo es mir doch eigentlich hätte egal sein
können..."
Ein weiteres Mal unterbrach er seinen Redeschwall, diesmal um belustigt leise
vor sich hin zu glucksen...belustigt über diese surreale Sehnsucht, die er
insgeheim noch immer hatte.
"Das ist gar nicht mal so ungewöhnlich..."
Irritiert blickte er auf und sah in die blauen Augen der Person, der er soeben
seine Seele Preis gab und welche ihm liebe- und verständnisvoll anblickte, dass
ihm ein merkwürdiges, fremdartiges Kribbeln durch den Körper fuhr.
"Es kommt oft vor, dass gerade die Kinder, die von ihren Eltern schlecht
behandelt wurden, eine extrem hohe Bindung zu ihnen haben. Weil sie sich so sehr
wünschen doch noch geliebt zu werden, tun sie alles dafür, um für diese Liebe zu
kämpfen...Gewissermaßen ist es vielleicht absurrt...andererseits jedoch
irgendwie nachzuvollziehen und sogar logisch....Natürlich ist das kein
Trost....aber es fiel mir gerade ein und....ich dachte mir, es hilft Dir
vielleicht, wenn Du Dich deshalb zumindest nicht für verrückt hältst...."
"...Ein wenig hilft es tatsächlich...auch dass Du noch hier sitzt und mich
anhörst...vielleicht fragst Du Dich, was das mit meiner Reaktion von neulich zu
tun hat, aber...ich weiß einfach nicht, wie ich das am besten erklären soll, von
daher hielt ich es am besten, dir Lückenlos meine Vergangenheit zu offenbaren,
ich hoffe, dass es so einfacher wird, wenn Du über die Hintergründe bescheid
weißt...so gelingt es mir hoffentlich eher..."
"Ist schon gut...erzähl einfach weiter...ich glaube...ich bin bereits dabei,
vieles zu verstehn...Ich bin so dankbar und glücklich für das Vertrauen, dass Du
mir entgegenbringst...das bedeutet mir unsagbar viel...und ich bin sicher, dass
sich vieles von alleine lösen wird, wenn ich erstmal alles weiß...je mehr ich
über Dich erfahre...desto besser kann ich Dich verstehen...und dann kann ich Dir
hoffentlich helfen...wie und wobei auch immer...Aber ich ertrage es nicht mehr,
Dich so leiden zu sehen, Tag ein, Tag aus, ohne etwas tun zu können, weil ich
nicht mal weiß, warum du so unglücklich bist. Um ehrlich zu sein...ich hab lange
Zeit nicht wirklich einen Grund für Deine Trauer gesehn und hielt es für bloßes
Selbstmitleid...Du vermittelst allen immer das Gefühl, dass Du im Grunde alles
hast, was man sich wünschen kann...Dass....dass Deine Leute tot sind...niemand
von uns hat wirklich geglaubt, dass Dich das wirklich trifft....vielmehr dachten
wir, dass Du lediglich aus Prinzip darauf herum reitest...und Dich wichtig
machen willst. Dass es nicht so ist, ist mir jetzt schon lange klar....aber
bisher sah ich keine logischen Zusammenhänge...so langsam tu ich das aber...und
vieles ergibt einen Sinn....", während sie ihm zuredete, strich sie ihm
einfühlsam über den Rücken. Sie wollte ihm das Gefühl von Nähe und Schutz
geben...ihr wurde mehr und mehr, je länger sie ihm zu hörte und seine Worte
verarbeitete, klar, dass er dies mehr brauchte, als er je zugeben
würde....."Also...denk nicht weiter drüber nach und laß alles raus, das Du immer
alleine mit Dir rum getragen hast...Ich bin keine Therapeutin und kann Dir nicht
versprechen, Dir wirklich helfen zu können.....aber meistens reicht es schon,
wenn man weiß, dass man nicht alleine ist und wenn man eine Anlaufstation
hat....erzähl weiter....", mit dieser Aufforderung lehnte sie ihren Kopf wieder
an seine Schulter und hielt seine Hand.
Eine Weile blieb er stumm, verarbeitete ihre sanften Worte und nahm die gesamte
Situation in sich auf...er war auf dem richtigen Weg, er fühlte es. Das erste
Mal seit langem hatte er das Gefühl etwas wirklich richtig zu tun...Und dass er
dabei war eine Richtung einzuschlagen, die ihn wieder zurück auf den richtigen
Weg bringen würde, den er vor so langer Zeit unbemerkt verloren hatte...zurück
ins Licht, zurück in die Wärme.
"Ich wollte es allen beweisen...für mich stand fest, dass ich dieser
SuperSaiya-jin werden musste....so wie es mein Schicksaal bestimmte. Ich
trainierte immer härter und stieg schnell in der Rangordnung auf...Ich war noch
nicht mal sechs Jahre alt und schon auf dem besten Wege zur Elite...Mein Ergeiz
war nicht zu stoppen. Ich tötete und zerstörte alles, was mir vor die Nase kam,
ich wollte um jeden Preis mein Ziel erreichen, und zwar so schnell wie möglich.
Ich glaubte, dass ich so endlich Frieden finden könnte...Dass morden nicht zum
Frieden führen konnte, sah ich schon gar nicht mehr....
Dann kam der Tag, der alles verändern und mich vor einen endlosen Abgrund der
Verzweiflung stellen sollte....Ich wurde auf einen Planeten geschickt und sollte
eine Prüfung ablegen, die darin bestand, in kürzester Zeit alles Leben um mich
herum auszulöschen. Keine schwere Aufgabe...nicht mehr...ich war so ans töten
gewöhnt, dass es keine Überwindung mehr darstellte...es war bereits
alltäglich...und die Kreaturen auf dem Planeten waren lächerlich schwach...Ich
langweilte mich regelrecht. Aber...mittlerweile glaub ich, dass das eh nur ein
Ablenkungsmanöver war. Während ich dort saß und ins Feuer starrte...bekam ich
die Mitteilung, dass Vegeta-Sei zerstört wurde....und es keine Überlebenden
gab.
Ich empfand keine Trauer....nur eine unbeschreibliche Leere in meinem Innersten.
Wenn alle Tod waren...wem sollte ich denn dann noch beeindrucken...? Wenn es
meine Heimat nicht mehr gab...was würde aus mir werden? Als ich auf's Schiff
zurückkehrte, stand ich immer noch unter Schock, aber ich war in meinem
Schauspiel bereits so routiniert, dass ich mir nix anmerken ließ...ich blieb wie
immer...kalt und unantastbar. Ich hörte, wie viele darüber entrüstet waren, dass
mich diese Nachricht offenbar kein bisschen berührte und so weiter machte, als
wäre nichts geschehen...In Wahrheit aber hatte mich dieser Schlag übelst
getroffen und nur eine gähnende Leere hinterlassen. Aber keiner sollte es
wissen!
Sogar Freezer schien beeindruckt davon, wie leicht ich das alles offenbar
auffasste...
Ich fühlte mich so alleine...so...verloren. Ich hatte darauf hingearbeitet,
zurück nach Hause zu kehren und mich beweisen zu können. Zu zeigen, dass ich es
wert war, geliebt zu werden. Doch dieses Ziel wurde zerstört, bevor ich es
erreichen konnte. Radditz und Nappa versuchten mich zu trösten...aber es gelang
ihnen nicht, denn sie kannten ja den wahren Grund meiner Trauer nicht. Es tat so
weh...und ich litt. Ich wollte dem ein Ende setzen...und ich schloß mit der
vergangenen Zeit hab...Ich schaltete mehr und mehr jegliche Gefühle, die an
meine Vergangenheit gebunden waren, ab, damit sie mich nicht mehr
belasteten...ich versuchte alles zu vergessen...Aber es gelang mir nicht, meine
Sehnsüchte zu vergessen, die nun nie erfüllt werden sollten...es gelang mir sie
zu verdrängen...aber nur für begrenzte Zeit. Sie kehrten immer wieder zurück und
quälten mich.
Dennoch lebte ich nach außen hin unbeirrt weiter.
Ich dachte damals wohl, dass ich bereits allen Schrecken, alles Leid erfahren
hatte, das es so gibt...aber dass es da noch bedeutend mehr und schlimmeres gab,
sollte mir bald klar werden...
Nach diesem Vorfall....veränderte sich einiges. Es kam die Zeit, wo ich das
wahre Gesicht Freezer's kennen lernen sollte...Bis dato hatte ich ein recht
gutes Leben geführt, aber das war plötzlich vorbei. Auf einmal war keiner mehr
so nett zu mir, wie am Anfang. Ich hab nicht verstanden warum, was dieses ganze
Spiel sollte...Dass Freezer grausam war, wusste ich, aber er hatte mich bisher
dennoch gut behandelt...aber zumindest hatte ich somit eine Bestätigung für mein
Misstrauen. Mein Unterricht wurde schlagartig anders....und das Wortwörtlich. In
den Trainingsstunden mit Zarbon hat er mich halbtot geprügelt...und mich
beschimpft, als wertloser Parasiet, als Abschaum und als schwächlicher Versager.
Diese Wandlung war keine wirkliche Überraschung, ich hatte immer damit
gerechnet...ein Rätsel war es mir dennoch...
Aber dank meiner Fähigkeit, meine Kraft nach schweren Verletzungen zu steigern,
konnte ich zumindest einen kleinen positiven Aspekt aus der Sache ziehen. Aber
meine Kraft reichte noch lange nicht aus, um mich gegen die Eliteeinheiten und
Zarbon zu wehren. Es erfüllte mich mit Zorn und Schmach, dass ich ihnen rein gar
nix entgegen setzen konnte", wie zur Unterstreichung seiner Worte, ballte er die
Faust, starrte sie vor Wut zitternd und mit zornigen Augen an, "Ganz besonders
weil sie immer wieder den Namen unserer stolzen und edlen Rasse in den Schmutz
zogen, ich fühlte mich verantwortlich für die Ehre meines Volkes zu
kämpfen...doch ich erreichte rein GAR nichts! Es war so unglaublich
erniedrigend!!! Ich fühlte mich unglaublich hilflos. Doch ich war zu stolz, ich
wollte nicht aufgeben...ich trainierte wie ein Besessener, ich wollte alle, die
sich über uns Saiya-jins lustig machten, zur Rechenschaft ziehen, sie Respekt
lehren....Ich war es meinem Volk schuldig!!
Eines Tages kriegte ich mit, wie ein paar Frauen auf dem Schiff von einigen
Soldaten schikaniert und belästigt wurden...Es waren große, widerliche Kerle,
aber nicht sonderlich stark. Die Frauen hatten dennoch Angst...sie schlugen sie,
nur weil sie sich nicht hatten anfassen lassen wollen. Es gefiel mir nicht, wie
sie sie behandelten...und die Frauen taten mir Leid. Ich ging dazwischen und
zettelte eine Schlägerei an. Radditz und Nappa wollten mich davon abhalten, sie
meinten ich würde einen großen Fehler begehen. Doch ich war so blind vor
Wut...ich nutzte die Schlägerei als Ventil für all die angestauten Gefühle, die
ich nie raus lies...und die paar Gestalten waren keine Bedrohung für mich.
Deshalb sah ich in der Situation nix bedrohliches...ich bedachte nicht die
Konsequenzen, die mein Handeln haben könnte...ein sehr, sehr bitterer
Fehler....
Ich wurde in die Haupthalle gebracht, wo ich mich vor Freezer rechtfertigen
sollte...Ich fühlte mich im Recht, seit langem hatte ich mal etwas richtiges
getan, ich hatte den Schwächeren geholfen...und das löste ein gutes Gefühl in
mir aus...Von mir wurde vermutlich erwartet, dass ich mich für den Vorfall
entschuldigte...doch ich war davon überzeugt, mich für nichts entschuldigen zu
müssen. Und dies spiegelte ich in meiner Körperhaltung und Sprache wieder....
Er lief bedächtig vor mir hin und her, schmunzelte belustigt und nervte mich mit
dieser öligen Stimme, diesem falschen Getue, der aufgesetzten
Freundlichkeit..."
Vegeta blickte ins Leere...mit wütend funkelnden Augen. Nach und nach baute sich
die Szene vor ihm auf, er konnte es sehen, wie bei einem Film...er sah sich
selbst als Junge, wie er Freezer gegenüberstand, hörte jedes einzelne Wort,
konnte das Geräusch wahrnehmen, dass durch den Saal hallte, wenn die Schuhe beim
auftreten den kalten Bodens berührten....
~~~~Flashback~~~~~~~
"Sag mir, kleiner Saiya-jin Prinz....was sollte diese Aktion? Warum hast Du
meine Männer so übel zugerichtet? So wie ich das sehe, gab es dafür keinen
Grund...", schmierig hallte die Stimme des Ice-jins durch den Raum, erzeugte ein
Gefühl von Ekel in der Magengegend des jungen Kämpfers, der stolz und stramm vor
ihm stand. Ohne sich auch nur die kleinste Gefühlsregung zu erlauben, blickte er
erhaben und schnurgerade vor sich hin.
"Sie hatten die Mädchen belästig...ich wollte ihnen nur zeigen, dass sie sich
auf unserem Schiff nicht wie Schweine aufführen sollten...immerhin fällt das auf
die gesamten Truppen und somit Euch zurück...ich glaube kaum, dass das in Eurem
Interesse wäre, mein Lord."
Ein leises Lachen kam aus Freezer's Richtung.
"Nicht schlecht, die Antwort...plausibel und ohne zögern...Und das obwohl Du
noch so jung bist....Aber wir beide wissen doch, dass es weniger die Sorge um
den Ruf meiner Truppen war, weshalb du auf die Männer losgegangen bist als
vielmehr....", ein gehässiges Grinsen breitete sich auf den schmalen Lippen
Freezer's aus, "...die Tatsache, dass Du den Mädchen helfen
wolltest...Du...hattest Mitleid mit ihnen...ist es nicht so, kleiner Prinz?"
"Bei allem Respekt...dieses Wort ist mir fremd!! Mitleid ist was für
Schwächlinge!", fast patzig flog dieser schnelle Konter durch den Raum.
"Hm, hm, hm....", leise lachend schlich der Ice-jin weiter um den jungen
Prinzen, "Ich muß zugeben...man könnte Dir dieses Schauspiel wirklich fast
glauben...Du bist wirklich klug, kleiner Prinz, Du hast sehr schnell begriffen,
wie die Dinge hier laufen und was der Schlüssel zum Erfolg und vor allem zum
Überleben ist...Du lernst sehr schnell, bist zielstrebig, präzise...Du giltst
als einer der grausamsten Soldaten, die sich auf diesem Schiff befinden...Ich
geb ehrlich zu, dass mich Deine rasanten Fortschritte erstaunen..."
"Ich denke nicht, dass ich hier bin, damit ihr mir in den Arsch kriecht....ich
hab noch andere Sachen zu erledigen, also warum kommt ihr nicht zur Sache...mein
Lord", kaum ausgesprochen, bereute Vegeta auch schon seine Worte...er wusste,
dass Freezer ohnehin schon verärgert war, das spürte er, warum musste er dann
auch noch solch freche Bemerkungen von sich geben? Er wusste es selber
nicht...vermutlich weil er es gewohnt war, er hatte sich ein vorlautes Mundwerk
angewöhnt um sich auch verbal so gut wie möglich durchsetzen zu können...doch in
Freezers Gegenwart hätte er sich besser unter Kontrolle haben sollen.
Zähneknirschend hoffte er, dass Freezer in relativ guter Stimmung war und über
den kleinen Ausrutscher hinweg sehen würde....
Freezer hielt einen Moment inne, ein finsterer Schatten legte sich über sein
Gesicht, während er den Saiya-jin auf eine unheimliche Art und Weise ansah, so
dass es diesem eisig kalt den Rücken runter lief.
Noch bevor er realisieren konnte, wie ihm geschah, fand sich Vegeta auf dem
Boden wieder, niedergeschmettert von einem gezielten, harten Schlag der
muskulösen Rute Freezer's in seine Rippen. Keuchend und hustend, sich vor
Schmerzen windend versuchte er sich schnellst möglich wieder aufzurichten. Er
stöhnte gequält auf, als er sich an die Seite fasste und den stechenden Schmerz
wahrnahm, der ihm die Luft zum atmen zu nehmen schien, spürte, wie die Rippen
unter dem leichten Druck seiner Finger nachgaben und sich in sein Innerstes
bohrten. Metallischer Geschmack breite sich in seinem Mund aus, Lippen und Zunge
färbten sich rot, als er hustend das Blut aus seinem Inneren auf den Boden des
Saales beförderte. Nur mühevoll und zitternd konnte er sich auf allen Vieren
halten, zwang sich zum tapfer sein, ließ einen Zusammenbruch nicht zu.
"Dir ist offenbar nicht ganz klar, in was für einer Lage Du Dich befindest, mein
Kleiner...Dir sollte klar sein, dass so niemand mit mir redet und ungestraft
davon kommt...Deinen Mut muß man anerkennen, dennoch ist er töricht...Du hast
gelernt, Dir Respekt zu verschaffen...aber vergiss nicht, wem DU Respekt zu
zollen hast! Bisher war ich noch nett zu Dir, ich wollte es nicht unbedingt auf
einen Krieg mit Vegeta-Sei ankommen lassen...doch dieser Schutz fehlt Dir jetzt.
Ab jetzt bist Du nur noch einer unter vielen, eine Schachfigur in einem Spiel.
In MEINEM Spiel! Und ich rate Dir...wenn Dir etwas an Deinem Leben liegt...oder
das der andern beiden...lerne schnell, wie Du Dich mir gegenüber zu verhalten
hast..."
Mit langsamen Schritten war er nun an das am Boden liegende, sich krümmende
Wesen herangetreten. Höhnisch grinsend kniete er sich neben den röchelnden
Vegeta und griff nach seinem Kinn, drehte seinen Kopf zu ihm, zwang ihn, ihn
anzusehen. Wut, vermischt mit Furcht, funkelte in den tiefschwarzen Augen des
Jungen, dessen blutverschmiertes Gesicht von schwarzen Haarsträhnen eingerahmt
war. Zu stolz zum weinen, blickte er seinem Peiniger verbittert und trotzig
zugleich in die eiskalten Augen.
Amüsiert und fies lächelnd, mit flachem Tonfall fuhr er fort...
"....denn es wäre doch wirklich sehr schade, wenn diesem..." Vegeta wimmerte
kaum hörbar und kniff die Augen zu, als ihm die Finger Freezer's über die Wange
strichen "...hübschen Gesicht etwas zustoßen würde....Ich hoffe, wir verstehen
uns...."
Kaum ausgesprochen leckte er das rote Sekret von Vegeta's Kinn. Entsetzt und
geschockt riss dieser die Augen auf, reflexartig, fast schon panisch,
mobilisierte er sämtliche Kraftreserven und stieß sich mit einem lauten Schrei
los.
Überrascht und überrumpelt taumelte Freezer zurück, fasste sich jedoch schnell.
Zornig blickte er seinem Widersacher in die Augen, bevor er diesen mit einem
Ki-Ball durch denn Saal schleuderte. Ächzend und röchelnd blieb er am andern
Ende des Raumes liegen, schrie bitterlich auf, als er die Verbrennungen
wahrnahm, welche der letzte Angriff verursacht hatte.
"Laß Dir das eine Lehre sein!!! Nur damit Du eines weißt...Du gehörst mir!! Ich
kann mit Dir machen, was ich will. Niemand wird Dir helfen oder mich daran
hindern. Du bist ganz allein, kleiner Prinz. Gehorche mir besser und zügel Deine
Zunge, sonst wirst Du es fürchterlich bereuen!!!"
Scharf zerschnitt Freezer's Stimme die Luft, während er zum Armaturenpult lief
und Zarbon zu sich bestellte.
Es dauerte nicht lange, bis dieser den Raum betrat und einen amüsiert grinsenden
Freezer und einen leise wimmernden, am Boden liegenden, Vegeta vorfand.
Sichtlich desinteressiert sah er sich um und konnte sich ein gehässiges Lachen
nicht verkneifen.
Mit gefährlich ruhiger Stimme, wandte sich Freezer noch mal an Vegeta "Was ich
Dir noch sagen wollte...Deine Augen verraten Dich. Dein kleines Schauspiel ist
perfekt...nur Deine Augen zeigen, dass Du längst nicht so Gefühlskalt und
abgebrüht bist, wie Du tust...Glaub mir...so wirst Du es nie zu etwas
bringen...Gefühle machen Dich schwach und verwundbar...für solche Leute ist hier
kein Platz...Nimm das als Rat an und arbeite an diesem kleinen Problem...so
lange Du Dich um andere scherst, bist Du ein leichtes Ziel und wirst nicht lange
überleben...."
"So viel Führsorge..." sarkastisch spottete Vegeta über die eben gehörten Worte,
während Zarbon, welcher ihn auf sein Zimmer schleppen wollte, ihn am Kragen
packte.
Doch auf diese Worte hin, fand er sich abermals am Boden wieder, und verfluchte
sich innerlich dafür, dass er nicht die Klappe gehalten hatte.
"Meister", nun war es Zarbon, der die Stimmer erhob, "Ihm scheint nicht klar zu
sein, wie anfällig er gegen Angriffe wegen seiner Gefühle ist....Darf ich ihm
eine Lektion erteilen, die ihm ein für alle mal zeigt, wie Schmerzhaft diese
Schwäche ist?"
Mit einem Knopfdruck, verriegelte Freezer sämtliche Türen im Saal. "Nur
zu...dann ist er vielleicht auch nicht mehr so aufmüpfig...."
Sadistisch lachend schritt Zarbon langsam auf Vegeta zu, welcher mit Schrecken
das Schließen der Türen beobachtet hatte und nun versuchte dem Mann, der auf ihn
zukam, zu entkommen, indem er rückwärts robbte. Vergeblich.
Mühelos packte ihn Zarbon und schloß seine Hand fest um den kleinen Hals,
brachte Vegeta dazu verzweifelt um Luft zu ringen.
"Weißt Du, kleiner Saiya-jin...wer nicht fühlt, leidet nicht...Ich wette, Du
wirst Dir jeden Moment noch wünschen, dass Dein lächerliches Herz bereits tot
wär."
Mit weit aufgerissenen Augen, setzte er die Bedeutung dieser Wort um, versuchte
sich auszumalen, was ihn jetzt nur erwarten könnte...
"Laß mich los........", nun bahnten sich doch ein paar vereinzelte Tränen ihren
Weg über seine Wangen, die aussichtslose Situation und die damit verbundene
Verzweiflung, nagten schwer an seiner Selbstbeherrschung... "...bitte..."
~~~~~Flashback Ende~~~~~~~
Bulma traute ihren Augen nicht...während Vegeta ihr die Szene schilderte,
veränderte sich sein Verhalten von Sekunde zu Sekunde dramatisch...Seine Stimme
senkte sich, war teilweise kaum noch hörbar. Doch jetzt...zusammengekrümmt und
panisch stöhnend saß er neben ihr, den Kopf in die Hände gestützt, welche sich
in seinen Haaren festkrallten. Mit weit aufgerissenen Augen und kleinen Pupillen
starte er vor sich hin. Kalter Schweiß ran über seine Körper, welcher von
starkem Zittern erschüttert wurde. Er begann unkontrolliert und hektisch zu
atmen, keuchte und fing an zu japsen.
Sie wusste nicht was sie tun sollte, nie zuvor hatte sie ihn so gesehen, selbst
die Vorstellung von diesem Bild erschien ihr unmöglich. Es machte ihr
unbeschreibliche Angst, ihn so zu sehen. Verzweifelt rüttelte sie an ihm,
versuchte ihn aus seiner Trance zu schütteln, doch er reagierte nicht. Er war
gefangen in einer Erinnerung, die furchtbare Wunden hinterlassen haben musste.
Nur auf ihren Wunsch hin, hatte er die Vergangenheit wieder aufgewühlt und nun
schien es, als durchlebte er alles noch einmal. Was immer damals auch passiert
sein mochte, es hatte eine offenbar fatale Auswirkung auf ihn.
"Vegeta...Vegeta, hörst Du mich? Was ist mit Dir?!", weiter und weiter rüttelte
sie an ihm, doch er reagierte gar nicht drauf. Stattdessen wurde sein Verhalten
immer besorgniserregender. Sein Zittern wurde stärker, er schüttelte den Kopf
und begann hysterisch zu schreien.
"Nein....bitte nicht.....laß mich....laß mich gehen..."
Leises Wimmern unterbrach seine verzweifelten Schreie, während er sich mehr und
mehr zusammen krümmte. "....ich will das nicht...."
"Um Gottes Willen, was ist mit Dir? Bitte sag doch was...Vegeta. So hör mich
doch an, ich bitte Dich." Verzweifelt versuchte sie seine Hände zur Seite zu
drücken, sie umfasste sein Gesicht, zog es zu sich und wollte ihm in die Augen
gucken. Abwesend starrte ihr sein leeres Augenpaar entgegen und sie begann Panik
zu kriegen. Er stand unter starkem Schock, was immer er gerade durchmachte, es
machte ihn mehr als nur fertig. Ihr einziger Gedanke war, ihn irgendwie ins Hier
und Jetzt zurückholen zu müssen, wieder und wieder brüllte sie ihm seinen Namen
ins Gesicht.
Es kam ihr wie eine Ewigkeit vor, bis er endlich reagierte. Seine Pupillen
nahmen ihre eigentlich Form wieder an, heftig und unkontrolliert atmend, sah er
panisch hin und er, versuchte sich zu orientieren. Energisch wiederholte sie
seinen Namen, brachte ihn dazu ihr in die Augen zu sehen.
"Vegeta, Vegeta...es ist gut...ich bin's....Bulma...sieh mich an!!!"
Mit noch immer weit aufgerissenen Augen blickte er sie an, sein Atem beruhigte
sich...ohne Vorwarnung fiel er ihr um den Hals, presste sich an sie, schlang die
Arme um sie und hielt sich so fest, als hinge sein Leben davon ab. Irritiert und
verwirrt zögerte sie einen Augenblick, bevor sie instinktiv seine Gestik
kopierte und legte sanft ihre Arme um ihn, streichelte ihm über den Rücken
während sie ihm gut zuredete, damit er zur Ruhe kam.
"Was ist nur mit Dir passiert....?" Tränen sammelten sich in ihren Augen "Was
haben die mit Dir gemacht???"
"Ich.....ich...ich kann nicht...es tut mir Leid...ich kann nicht...Ich schwöre
Dir, ich wollte Dir wirklich alles erzählen....aber ich kann nicht...Bitte Hass
mich nicht dafür..."
"Schhhhhh....." sie nahm ihn fester in die Arme und fuhr ihm übers Haar "ich
hass Dich doch nicht deshalb....es ist okay...es macht nichts...Es ist noch zu
früh....Du kannst es mir erzählen, wenn Du soweit bist....irgendwann...."
"Laß mich nicht alleine..."
"Nein....tu ich nicht...Versprochen!" Sie fühlte wie er sich wieder entspannte
und hauchte sanfte Küsse über seinen Hinterkopf.
Minuten lang saßen sie nur so da...sie hielt ihn fest, während er sein Gesicht
in ihrer Halsbeuge versteckte. Keiner von beiden sagte etwas, aber Bulma glaubte
ihr Kopf würde explodieren, weil ihr tausend Gedanken durch den Kopf
schossen...Und immer und immer wieder stellte sie sich die Frage, was an dem Tag
nur passiert sein konnte, dass Vegeta einen derartigen Aussetzer kriegen
würde...Sie ahnte etwas....doch sie verdrängte diesen Gedanken, verbannte ihn in
die Tiefen ihrer Gedanken...es konnte, nein, es durfte nicht sein...doch es war
dieser eine Gedanke, der sich hartnäckig hielt und sich in roter Farbe über eine
gedankliche Wand zog....insgeheim spürte sie, dass es die Wahrheit war...und ihr
Herz verkrampfte bei der Erkenntnis, während sie ihn fest an sich zog. Sie
fühlte sich so hilflos...sie wollte was für ihn tun, wusste aber nicht
was...oder wie sie ihm helfen konnte...
"Vegeta?" Fragend sah sie zu ihm runter, sie fühlte, wie er immer schwerer
wurde, was sie aus ihrer Gedankenwelt riss. Ein sanftes Lächeln zog sich über
ihre Lippen, als sie sah, dass er die Augen fest geschlossen hatte und ruhig
atmete...Sie entschied sich dafür ihn schlafen zu lassen, irgendwas sagte ihr,
dass es ihm jetzt gut tun würde...Wieder in ihre Gedanken abschweifend, legte
sie ihren Kopf auf seiner Schulter ab und streichelte ihn kontinuierlich über
den Rücken....
"An dem Tag bin ich gestorben..." etwas überrascht blinzelte sie kurz auf, sie
konnte nicht sagen, wie lange er geschlafen hatte und wie lange sie jetzt schon
da saßen, irgendwie hatte sie ihr komplettes Zeitgefühl verlassen. Er hingegen
schien nicht einmal gemerkt zu haben, dass er eingenickt war, zumindest erwähnte
er es mit keiner Silbe und redete stattdessen einfach weiter, als seie nix
gewesen....
"...an dem Tag ist meine Seele gestorben....Ich stand lange Zeit neben mir. Ich
tat nach wie vor alles, was meine Aufgabe war und was man von mir erwartete, ich
funktionierte perfekt. Doch im innersten war ich erkaltet...ich fühlte mich
leer...so allein...und dreckig. Ich fragte mich, wozu ich eigentlich noch
lebte...ich hatte alle Hoffnung verloren, ich wusste nicht mehr, was mein Ziel
war. Alles erschien völlig sinnlos....Ich ließ mir nichts anmerken, abgesehen
davon, dass ich kaum noch mit jemandem redete...noch weniger als zuvor. Ich
merkte, dass sich Radditz und Nappa um mich sorgten, doch ich verriet ihnen
nichts, ich sagte, dass alles soweit in Ordnung wäre und ich nur meine Heimat
vermisste...was ja durchaus stimmte.
Ich weiß nicht mehr wie lange es dauerte, bis ich mich wieder fing...aber
irgendwann kehrte mein Kampfgeist zu mir zurück. Ich wurde regelmäßig zu Freezer
geordert, für neue Aufträge, oder zur Überprüfung....doch mir passierte nichts.
Ich hatte mich unter geordnet und tat ohne Widerworte, was man mir sagte,
antwortete nur das nötigste und vor allem das, was man von mir hören wollte. Ich
vermiet es ganz einfach negativ aufzufallen und unnötig Aufmerksamkeit auf mich
zu lenken. Dadurch wurde ich an vielen Dingen beteiligt...ich machte ja keinen
Ärger mehr, sondern war genau die gefühlslose Marionette, die ich sein sollte.
Ich bekam mit, wie sich Freezer daran ergötzte meinen Widerstand gebrochen zu
haben, noch bevor er richtig ausbrechen konnte...doch es war mir egal. Genau wie
alles um mich herum.
Doch irgendwann kam ich an einem Punkt an, wo sich meine Einstellung wieder
änderte. Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, was der Auslöser war, aber ich
schwor Rache, Rache für das, was mir angetan wurde. Außerdem konnte es nicht so
weiter gehen. Er vernichtete eine Rasse nach der andern, löschte unzählige
Lebensformen aus und verbreitete Angst und Schrecken. Und alles nur so zum Spaß.
Ich wollte das Universum von ihm befreien...doch ich wusste nur all zu gut, dass
ich nie im Leben stark genug war um ihn zu vernichten...jedenfalls nicht auf
direktem Wege....Ich entschied mich, ihn nicht direkt anzugreifen, sondern ihn
von innen zu vernichten. Doch dies war kein Vorhaben, dass von Heut auf Morgen
umzusetzen war....Alles musste wohl überlegt sein. Über Jahre hinweg tüftelte
ich an meinem Plan.
Damit er nichts merkte, tat ich alles, um ihn keinen Verdacht schöpfen zu
lassen. Ich trainierte härter und härter, ich musste stärker werden, ich
beobachte alles und jeden, speicherte jedes Detail in meinem Kopf. Allgemein gab
ich mich als gefühlslose Killermaschine aus, angetrieben von den Gedanken an
Rache. Ich wusste, ich hätte das Potential um seiner Schreckensherrschaft ein
Ende zu bereiten, doch dafür musste ich nun mal leben...und mein Leben wurde nur
garantiert, wenn ich tat, was ich sollte....ich musste töten um nicht selber
getötet zu werden. Doch es war ein Opfer, das ich bringen musste. Auch wenn ich
jetzt vielleicht viele Kreaturen auslöschte, wenn mein Plan aufging, wären sie
nicht umsonst gestorben. Würde ich sie verschonen, würde sie jemand anders töten
und mich mit...und es hätte niemanden gegeben, der Freezer hätte stoppen können.
Dann hätte es noch mehr Tote gegeben....
Ich weihte Radditz und Nappa nur bedingt in meine Pläne ein...sie wussten, dass
ich vorhatte Freezer's Imperium zu vernichten....doch nicht, um das Universum zu
retten....Allen, die zwei mit eingeschlossen, machte ich weiß, dass ich vorhatte
seinen Platz ein zunehmen. Es gelang mir, jeden davon zu überzeugen, dass ich
aus Spaß alles vernichten würde, dass in irgendeiner Weise am Leben war. Ich
spielte ein perfektes Spiel, steigerte mich dermaßen in die Rolle hinein, dass
ich es teilweise schon selber glaubte, dass ich Freude daran hätte, hilflose
Kreaturen dahinzumetzeln...Die Tatsache, dass ich Freezer stürzen und an seine
Stelle treten wollte, verbreite sich wie ein Lauffeuer.
Natürlich war er darüber nicht grad begeistert und ich wurde hart bestraft...",
wieder begann er zu zittern, doch er behielt sich diesmal unter Kontrolle und
fuhr mit anfänglich leichtem Zittern in der Stimme fort, "und da ich auf diesem
Punkt verharrte und mich frech und rebellierend stets in den Mittelpunkt
spielte, wurde ich oft bestraft. Es war furchtbar, doch es gehörte zu meinem
Plan. Freezer sollte glauben, ich sei ein größenwahnsinniger Verrückter....so
stellte ich sicher, dass er mich für ungefährlich hielt. Dadurch hatte ich zwar
unter Folter aller Art zu leiden, doch wurde nicht getötet, da er mich für keine
Bedrohung hielt.. Und ich wusste, dass es ihm mehr Spaß machen würde, mich zu
quälen als mich zu töten. Eine Last, die ich auf mich nehmen musste, wollte ich
siegen. Er merkte gar nicht, wie ich heimlich den Strick um seinen Hals enger
schnürte, unbemerkt an Macht gewann...mit jedem Jahr, wurde ich stärker....es
war nur eine Frage der Zeit....
Dummerweise dauerte es viel zu lange...ich machte nicht die Fortschritte, die
ich mir erhoffte...und ich verlor nach und nach die Geduld...und offenbar auch
den Verstand. Was ich über mich ergehen lassen musste war die Hölle, außerdem
mussten meinetwegen oder durch meine Hand unzählbar viele Leute
sterben...darunter viele, die mir nahe standen, es aber niemals erfuhren. Jeder
der mit mir zu tun hatte, litt oder starb, weshalb ich einfach keinem gegenüber
Gefühle zeigte, niemanden an mich heran ließ und weshalb ich auch Radditz und
Nappa extrem schlecht behandelte...niemand sollte auch nur auf die Idee kommen,
sie gegen mich zu verwenden.....ich wollte sie nicht gefährden...Aber
dadurch...war ich absolut alleine, ich hatte niemanden den ich mich anvertrauen
konnte...Mit der Zeit verlor ich mein eigentliches Ziel aus den Augen, es lag
wohl daran, dass ich die Qualen nicht mehr aushielt und alles verdrängte...ich
schob alles Leid von mir, wollte es vergessen, ich verriegelte jede Regung von
Gefühl...ich wollte einfach nichts mehr spüren, es war ganz einfach zu viel.
Offenbar gelang es mir...aber dabei verdrängte ich auch alles, dass mich
ausmachte, oder wer ich bin...um nicht zu zerbrechen, ließ ich alles in mir
absterben, damit ich nichts mehr merken würde...ich wusste nur noch, dass ich
Freezer vernichten wollte...aber eigentlich wusste ich nicht mehr warum...es war
nur noch das Gefühl der Rache übrig. Rache, Wut und Stolz war das einzige was
ich noch fühlen konnte...und was mich am Leben erhielt...ansonsten war ich
erkaltet....doch da ich dies Jahrelang ohnehin gespielt hatte....fiel mir das
gar nicht auf. Im Grunde gab es keine Veränderung...ich wurde von jedem gehasst,
doch ich hatte mir erfolgreich eingeredet, dass es mir egal wäre...dass ich eh
niemanden brauchen würde. Was anfänglich zu meinem Schutz gespielt und
vorgetäuscht war, wurde ohne dass ich mir dessen bewusst war echt.
Dann erfuhr ich von den DragonBalls und ich sah darin die Chance, Freezer zu
vernichten...wenn ich unsterblich wäre, hätte er mir nichts anhaben können und
ich hätte mich endlich für alles rächen können, was er mir angetan hatte...
Doch ihr wolltet die Kugeln ja nicht rausrücken...ich kam auch gar nicht auf die
Idee, darum zu bitten oder um Hilfe zu fragen...so mechanisch war mein Handeln
schon...wenn ich etwas brauchte, fragte ich nicht danach, ich nahm es mir...was
bis dato auch der Grund war, dass ich noch lebte...der Gedanke, dass es
vielleicht leichter gegangen wäre, in Euch Verbündete zu sehen, kam mir nicht.
Ich war einfach nur auf die DragonBalls fixiert, in denen ich den Schlüssel zu
meiner Freiheit gesehen hatte....und ihr standet zwischen meinem Sieg und
mir...weshalb ich Euch automatisch als Feinde ansah......"
Er senkte den Kopf und die Stimme "...wie dumm von mir...."
Bulma wusste nicht, was sie dazu sagen sollte...sie glaubte, dass er eine
Reaktion von ihr erwartete, da er nicht weiter sprach, doch hatte sie keine
Ahnung, was sie antworten sollte...sie war etwas durcheinander...nie zu vor kam
ihr in den Sinn, dass sie aus den Augen einer andern Person als die Bösen hätten
dastehen können....aber offenbar muß das damals aus seiner Sicht so gewirkt
haben....wenn er sein wahres Ich doch nur nicht verborgen hätte...dann hätte es
nie so weit, nie zu so vielen Toten kommen brauchen....
Die einzige Antwort, die ihr momentan einfiel war sich fester an ihn zu
drücken...als Zeichen dafür, dass sie bei ihm war....
"Ich war wütend...wütend darüber...darüber geschlagen worden zu sein...und
darüber, dass mein einfacher Sieg über Freezer nach wie vor nicht in meinen
Händen war...Ich suchte die Schuld nicht bei mir, das lag mir völlig
fern...Schuld an meiner Situation hattet zweifelsohne ihr. Doch darum kümmerte
ich mich nicht weiter, als ich erfuhr, dass auch Freezer von den DragonBalls
erfahren hatte und nun bereits auf Namek war.
Es war nicht geplant gewesen, ihn schon anzugreifen, da ich eigentlich noch
nicht so weit war, doch wenn er erst die Unsterblichkeit erlangen würde, dann
wäre alles zu spät, dann gebe es nie wieder eine Chance ihn zu vernichten. Dies
war die allerletzte Gelegenheit, die ich hatte und ich beschloß alles auf eine
Karte zu setzen und ihn sofort mit allen Mitteln bekämpfen müsste.
Ich machte mich augenblicklich auf den Weg nach Namek um ihn zu stoppen.
Auf dem Weg dorthin versuchte ich mir eine einigermaßen gute Taktik
auszudenken...was ich bisher plante, musste ich wohl oder übel verwerfen...Ich
entschied mich, dass Risiko einzugehen, die dortigen DragonBalls zu suchen und
ihm seine zu stehlen, um ihm so vielleicht doch noch zuvor kommen zu
können...bei diesem Vorhaben konnte ich zumindest schon mal mit Zarbon
abrechnen....
Doch wieder machtet ihr mir einen Strich durch die Rechnung, wieder hattet ihr
Euch mir in den Weg gestellte. Es machte mich wütend, dass ihr nicht begreifen
konntet, was auf dem Spiel stand, dass ihr diesem Monster helfen würdet, in dem
ihr Euch mir in den Weg stelltet...es dauerte eine Weile, bis mir in den Sinn
kam, dass ihr ja gar nicht wissen konntet, dass wir im Grunde auf der selben
Seite standen...nach allem was ich Euch angetan hatte. Im Grunde wäre es Zeit
für eine Erklärung oder gar eine Entschuldigung gewesen....einen Moment ging mir
dieser Gedanke durch den Kopf, doch ich wurde von der Ankunft der Giniyu Force
abgelenkt. Ich musste schnell handeln und zwang Euch zur Zusammenarbeit...ich
bildete mir ein, dass dies der schnellste Weg wär....Das funktionierte ja
auch...doch dann lief alles aus dem Ruder, ich verlor die Kontrolle. Nur weil
ihr Euch quer stelltet und so lange zögertet bis ihr mir meinen Wunsch
erfülltet, ,starb der Drache bevor ich die Unsterblichkeit erlangen konnte...Und
dann stand ich auch schon meinem schlimmsten Feind gegenüber. Ich fühlte mich
von Euch verraten und konnte deshalb wieder keine Verbündeten in Euch sehn.
Außerdem wusste ich, dass es meine Aufgabe war ihn zu vernichten, ich hatte es
immer im Gefühl gehabt...als er mir sagte, dass er es war, der Vegeta-Sei
vernichtet hatte, wusste ich auch warum. Er hatte mir mein Zuhause, mein
Schicksaal, meine Zukunft, einfach alles genommen und mich jahrelang gefoltert
und erniedrigt. All die Jahre hatte ich unter ihm zu leiden, musste so viel über
mich ergehen lassen...vielleicht hätte es nicht so sein müssen, doch ich nahm
alles freiwillig auf mich, all die Schmerzen, die Sünden...ich nahm die Last auf
meine Schultern um ihn irgendwann aufhalten zu können....doch es lief alles
schief...ich hatte auf der ganzen Linie versagt...ich hatte alles gegeben,
wirklich alles...ich wollte die Ehre meines Volkes wieder herstellen, ich wollte
meine Ehre wieder herstellen...und alles Leid, das Freezer ausgelöst hatte
rächen...wie ein besessener hab ich gekämpft...bis zum letzten Tropfen
Blut...doch es hat nicht gereicht...ich war allein zu schwach...so ungern ich
das auch zugebe...außerdem war ich blind vor Wut...ich bin viel zu unklug
vorgegangen...war viel zu stürmisch....aber...ich war einfach so
verzweifelt...ich konnte nicht mehr klar denken...
Und dann...als ob das Schicksaal nicht schon grausam genug zu mir gewesen
war...blieb mir nicht einmal die Schmach erspart...von einem unbedeutenden
Bauernjungen überboten zu werden....es war so erniedrigend...keiner von Euch
kann auch nur im Entferntesten verstehn, wie ich mich fühlte....wie ich mich
jetzt noch fühle....Ich hab all die Arbeit gemacht...über Jahre hin hab ich den
Kopf hingehalten, auf Namek hab ich die Vorarbeit geleistet, ohne mich hätte
Freezer längst alle Kugeln gehabt, ich hab ihn hingehalten...und dann kommt
dieser ach so tolle Held, mischt sich in einen Kampf ein, der ihn nichts angeht,
mit seinem unverschämten Glück....und heimst die ganzen Lorbeeren ein. Mag sein,
dass er den letzten Schlag durchgeführt hat, um Freezer zu besiegen....aber er
hat ihn nicht mal vernichtet...schlimmer noch, er wollt ihn sogar laufen
lassen...und alle Welt feiert ihn...Und mich verachten alle...obwohl ich es war,
der die meiste Arbeit, die beschwerlichsten Dinge, getan hatte. Er hat sich
alles genommen, was mir hätte gehören sollen...weil er sich einmischte hat er
die Ehre, für alles was ich vorbereitet und durchlitten hatte, bekommen...wegen
MEINER Arbeit lieben ihn alle....und ich bleib allein zurück. Werd von allen
gehasst...wofür hab ich denn gekämpft???? Und wieso habt ihr mich wieder
erweckt....? Habt ihr mir nicht mal diese Demütigung ersparen können, die
Demütigung, das alles miterleben zu müssen? Ich bin für mein Volk gestorben...in
Ehre. Vielleicht hab ich mein Ziel nicht erreichen können...aber ich habe immer
meine Aufgabe als Prinz der Saiya-jin erfüllt...ich hatte nie Schande über meine
Leute gebracht...denn ich hab immer für den Ruf meiner Leute gekämpft. Ihr wisst
ja gar nicht....was ihr mir mit meiner Wiederbelebung angetan habt...Der Sinn
meines Lebens war es, Freezer zu richten...ich bin darum betrogen worden....es
macht keinen Sinn mehr, dass ich noch existiere....ich habe nicht einmal mehr
ein zu Hause....ich gehör nirgends hin."
Er verstummte und blickte traurig vor sich hin....Bulma fühlte, wie die
Feuchtigkeit in ihren Augen stieg...ein furchtbar stechender Schmerz fuhr ihr
durch die Brust....wie sehr er doch leiden musste...sie konnte es nur
erahnen....
"Ich versuche....weiter zu leben....aber es ist so schwer...wenn Du weißt, dass
Du nichts mehr auf der Welt zu suchen hast...Deinen Lebenswillen aufrecht zu
halten...ich klammer mich an die Ziele, die ich mir gesteckt hab....aber was
sein wird, wenn ich sie erreicht hab.....weiß ich nicht...."
Zärtlich nahm sie sein Gesicht in ihre Hände und zog seinen Kopf wieder zu sich
hoch....und sah in die traurigsten Augen, die sie je gesehen hat. Überrascht
weiteten sich seine Augen, als sie ihn ohne Vorwarnung sanft küsste.
"Du irrst Dich...."ihre zierlichen Finger strichen wie ein zarter Hauch über
seine Wange, " Du bist nicht alleine....und nicht alle hassen Dich! Du weißt,
dass ich Dich sehr, sehr gern hab...und ich werde immer bei Dir sein, wenn Du es
wünscht. Vielleicht hast Du es ja noch nicht bemerkt...aber Du hast ein
Zuhause...Du bist jetzt hier Zuhause...und jederzeit willkommen!"
Ihr Blick fiel auf die große Narbe auf seiner Brust, direkt über seinem
Herzen...die Stelle, an der ihn Freezer's tödlicher Angriff getroffen hatte. Sie
beugte sich vor und fuhr die Wunde mit den Lippen ab. Verwundert blickte er zu
ihr runter, wie sie sich gegen seine Brust lehnte.
"Auch wenn Du glaubst, dass Dein Leben sinnlos wäre und zur Zeit nicht weißt,
wozu Du existierst...es werden Zeiten kommen, in denen Du es wieder wissen
wirst. Du warst dermaßen auf die Mission fixiert, die Du Dir stelltest, dass Du
vergessen hast zu leben...hätten wir Dich nicht zurück geholt...Du wärst
gestorben bevor Du überhaupt gelebt hast...in meinen Augen, wäre dies eine
tragische Verschwendung gewesen. Ich bin sicher, dass Du recht hast und ich
wirklich keine Vorstellung davon haben kann, wie Du Dich fühlen musst,
aber...versuch die Vergangenheit hinter Dir zu lassen. Du hast eine einmalige
Chance bekommen, die vielen verwehrt bleibt...Nutze sie, und fang an zu leben!
Abgesehen davon....für mich bist Du wichtig...ich brauche Dich sehr. Ohne Dich
wäre mein Leben nicht das Selbe...es wäre so viel leerer. Zugegeben...es war ein
Versehn, dass wir Dich wiedererweckt haben, von daher hat Dir das niemand mit
Absicht "angetan"....aber ich bin sehr, sehr glücklich über dieses Missgeschick!
Also bitte versprich mir, dass Du keine Dummheit begehen wirst...ganz gleich wie
verzweifelt Du auch seien magst...."
"Du hast ja Recht....mit allem! Aber....ich weiß nicht, wie ich es umsetzen
soll...ich bin mein Leben lang auf's Kämpfen ausgebildet worden...wie soll ich
da ein normales Leben führen können? Ich bin wer ich bin...ich kann mich doch
nicht völlig ändern...
Aber mach Dir keine Sorgen...ich werde keine..."Dummheit" begehen...dafür bin
ich viel zu stolz....ich geb mich nie geschlagen...auch dann nicht, wenn mein
Gegner das Leben selbst ist."
"Ein Hoch auf Deinen überdimensionalen Stolz!" , breit grinsend gab sie ihm
einen Kuß auf die Nasenspitze, was dazu führte, dass er sie äußerst verdutzt
ansah. "Und mach Dich nicht verrückt...niemand erwartet von Dir, dass Du
plötzlich all Deine Gewohnheiten ändern sollst...Du sollst nur anfangen Deine
Vergangenheit hinter Dir zu lassen und nicht immer daran denken, wie es hätte
seien sollen...fang neu an...Stück für Stück...Du wirst sehen...bevor Du es
merkst, geht es ganz von alleine....Und ich bin froh, dass Du der bist, der Du
bist...denn in diese Person hab ich mich verliebt...und die sollst Du bleiben!!
Nur werd etwas lockerer...und sei nicht mehr ganz so misstrauisch andern
gegenüber...Ich weiß, dass Du Dir nach wie vor das Selbe wünscht, wie als
Kind...aber das wirst Du nur bekommen, wenn Du es zulässt..."
Ein abfälliges Schnauben war alles was er dazu sagte. Verwundert zog sie eine
Braue hoch.
"Was weißt Du denn schon...?" , trotzig wie ein kleines Kind, dass sich ertappt
fühlt, drehte er den Kopf zur Seite und markierte den Schmollenden.
Nach ein paar Sekunden des Schweigens, brach Bulma jedoch in leises Gekicher aus
und musste sich gegen ihn stützen um nicht umzufallen. "Ach Du....."
Vegeta konnte nicht anders als sie sanft, fast scheu, anzulächeln..."Tut mir
wirklich Leid wegen neulich....ganz ehrlich! Du bist die Letzte, die es verdient
hätte...so von mir behandelt zu werden!!! Verzeih mir bitte...."
"Das hab ich doch schon längst....aber wo Du es schon ansprichst...", nun wurde
sie wieder ernster und setzte sich wieder hin, dicht neben ihn so dass sie sich
anlehnen konnte, strich besänftigend seinen Arm auf und ab..., "...was war denn
nur los? Hatte ich etwas falsch gemacht?"
Schnell schüttelte er den Kopf, "Nein, nein gar nicht...im Gegenteil...Es war
nur so....Ich bin so daran gewöhnt, allein zu sein und niemanden an mich ran zu
lassen, ich hab es nie zugelassen um mich und andere zu schützen...es macht mir
ehrlich gesagt Angst, so enge Nähe, und damit mein ich weder körperliche noch
räumliche Nähe, ...pure Ironie, wenn Du's so sehen willst...das, wonach ich mich
immer sehnte...verschreckt mich....Ich fürchte mich einfach davor, dass wenn ich
es doch zulasse...zulasse, dass mir jemand dermaßen Nah kommt und mich besser
kennt als jeder andere...dass ich es wieder einmal bereuen werde. Bisher endete
jeder Versuch auch nur annähernd jemanden seelisch in meine Nähe zu lassen...in
einem Desaster...wo alle beteiligten einen hohen Preis für haben zahlen
müssen....Und Du....als Du....als Du diese Worte gesagt hast....es war wie eine
Zauberformel...die ein Barrikade in meinem Kopf sprengte....In dem Moment wurde
mir so vieles klar...ich hab Dinge gesehn, die ich bisher verdrängt hatte...oder
gar nicht erst sehen wollte...Ich hatte gehört, was ich so dringend hören
wollte....mußte...und in dem Moment erinnerte ich mich an alles...Ich hatte
vergessen, wer ich bin...über all die Jahre hinweg hatte ich vorgegeben jemand
anders zu sein....und ich wurde zu dieser Person...weil ich mein wahres Ich zu
lange verborgen hatte....so dass ich es selbst vergessen hatte...Aber in dem
Moment kam ich wieder zu mir...und es war ein unglaublicher Schock. Nicht in dem
Sinne, dass mich die Erkenntnis wie ein Schlag traf...ich weiß nicht, wie ich
das erklären soll...es war, als wäre ich all die Jahre neben der Spur
gelaufen...ich hatte immer gewusst, was Sache war....aber ich wollte es nicht
anerkennen...nicht einsehen....aber da...ich hatte akzeptiert...und meine Seele
freigelassen. Aber ich fühlte mich dadurch ziemlich verletzlich....und ich hatte
diese Vision..."
"Eine Vision?"
"Ja....als wir dort im Zimmer standen...ich war nicht wirklich anwesend...ich
weiß nicht, wo ich gedanklich war...aber es war ein Ort der absoluten
Einsamkeit....eine Stimme hat zu mir geredet...ich weiß nicht woher sie
kam....sie hat mir einreden wollen, dass ich mich von Dir fernhalten
sollte...dass Du eine Gefahr für mich darstellst und mir nur Schaden
willst....Ich hab Dich verteidigt...ich hab nichts von all dem geglaubt...aber
dann....dann hab ich Dich gesehn...Du warst...auf einmal da...und hast Dich über
mich lustig gemacht...Du hast mir alles bestätigt, wovor ich immer Angst hatte,
weshalb ich nie wollte, dass Du mir so nahe kommst...Du meintest, dass Du nur
mit mir gespielt hättest...und dass ich zu mehr eh nicht taugen würde...Du hast
mich als Monster bezeichnet, für das Du nie etwas empfinden könntest...und Du
standst einfach nur da und hast mich ausgelacht....plötzlich war ich wieder
allein...und ich hörte diese Stimmer wieder...sie redete unentwegt auf mich
ein....ich wollte nicht glauben, was ich gesehen hatte...aber ich war so
durcheinander...und diese Stimme wurde immer lauter, schmerzte in meinen
Ohren...und dann...ich hatte geglaubt, was passiert war....ich...ich fühlte mich
so benutzt und gedemütigt....und das konnte ich nicht auf mir sitzen
lassen...ich wollte mich rächen, Dich dafür bestrafen....Kaum hatte ich diesen
Entschluß gefasst...verschwand die Schwärze in der ich mich zuvor befunden
hatte...und ich hab all die schlimmen Dinge zu Dir gesagt...meine Zweifel haben
mich dermaßen geblendet, dass ich glaubte, Du wärst eine Bedrohung für mich,
würdest Du mir noch näher kommen....Du weißt es vielleicht nicht, aber...rein
theoretisch hättest Du alles, was Du brauchst um mich zu zerstören...und ich
dachte, dass genau dies Dein Ziel war...was verrückt ist, ich weiß, nie zuvor
hat sich jemand so gut um mich gekümmert....abgesehen von meiner
Mutter....Deshalb hatte ich beschlossen, Dich weit, weit weg von mir zu
schieben...damit Du mir nicht gefährlich werden konntest....Als Du mir die
Ohrfeige gegeben hast, die ich verdient hab, kam ich wieder zu mir...und ich hab
mich gefragt, wie ich nur so dumm sein konnte...ich weiß, dass Du mir nie etwas
tun würdest....ich hab keine Ahnung was mit mir los war. Ich wollte Dir alles
erklären und Dir sagen, dass ich es nicht so gemeint hatte....aber
verständlicher Weise hast Du mir nicht zugehört....und ich hab es auch verdient,
dass Du mich mit Nichtbeachtung gestraft hast....dennoch....es war nicht so
gemeint...Du hattest lediglich Pech und wurdest Opfer einer meiner
Wahnvorstellungen.....Es....tut mir wirklich Leid...ganz ehrlich!".
Erneut ließ er den Kopf hängen und sackte in sich zusammen..."wenn ich das
irgendwie wieder gut machen kann....dann laß es mich wissen...ich muß Dir sehr
weh getan haben...ich würd Dir gerne beweisen, wie Leid mir das tut."
Sie nahm einen tiefen Atemzug und legte ihm eine Hand auf die Schulter.
"Hey...Kopf hoch! Sieh mich an."
Zögerlich hob er den Kopf und sah ihr in die Augen...er wusste nicht, was er
eigentlich erwartet hatte, aber keineswegs, dass sie ihn freundlich anlächelte,
mit der gleichen Wärme, die sie ihm immer entgegen brachte....
"Dummerchen....wie kannst Du nur solche Sachen von mir denken?"
Er begann den Kopf zu schütteln und wollte etwas sagen, aber stockte als sie
sich zu ihm beugte und ihn abermals umarmte.... "Du bist kein Monster!!! Mag
sein, dass ich das von Dir gedacht hab...aber das ist lange her...wenn ich Dich
für ein Monster halten würde, wäre ich nicht hier....", zärtlich gab sie ihm
einen Kuß auf die Wange und konnte ein glückliches Lächeln nicht unterdrücken
als sie spürte, wie er unter ihrer Berührung erzitterte und sich die kleinen
Härchen in seinem Nacken und auf seinen Armen aufstellten, als Folge eines
wohligen Schauers ,der ihn durchströmte. "Und es ist nicht nötig, dass Du mir
etwas beweißt...es scheint Dir nicht aufgefallen zu sein, aber....wie Du mir
nachgelaufen bist und...allein wenn ich daran denke, wie oft Du grad um
Verzeihung gebeten hast....DU......was mehr könnte beweisen, dass Du es wirklich
ehrlich und aufrichtig meinst....? Ich glaube Dir!! Und ich kann gar nicht
anders, als Dir zu verzeihen...ich kann zwar vieles nicht nachvollziehen, wie
auch, aber ich hab verstanden....und ich denke, dass ich ab jetzt besser mit
Deinen Launen umgehen kann...Und ich glaube...dass ich Dir nicht ganz egal
bin...das reicht mir völlig!"
"Ich...ich.......danke! Ich hoffe, dass so was nicht mehr vorkommt...", er war
überrascht...überrascht über sich und dass er sich so erleichtert
fühlte...darüber, dass er es geschafft hatte, sich ihr zu öffnen, darüber, dass
sie ihm vergeben hatte...er hätte nie erwartet, dass dies so gut tun könnte.
"So....", ehe er wusste, was passiert, setzte sie sich wieder grade hin und
strahlte ihn an. Verdutzt hob er eine Braue und sah sie fragend an. "Ich finde,
dass reicht für heute...ich bin froh, dass wir das hinter uns haben!! Aber ich
für meinen Teil sterbe fast vor Hunger und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich
damit nicht allein bin, nicht wahr? Von daher....schlag ich vor, dass wir
endlich mal aufstehn."
Total perplex saß er ihr einfach nur gegenüber und glotzte sie buchstäblich
sprachlos an.
"Und was Dich angeht, mein Freund,...hör auf, hier wie ein Trauerklos rum zu
sitzen und nimm wieder Haltung an. Is ja nicht zum aushalten, Dich so zu
sehen...ich will meinen griesgrämigen Vegeta zurück haben, der lieber grundlos
an allem rumnörgelt und den arroganten Macho markiert als so deprimiert aus der
Wäsche zu gucken! Hast Du das jetzt verstanden?" mit einem Zwinkern und
fröhlichem Lachen beendete sie den Satz und hopste aus dem Bett.
Nun völlig verwirrt über diese plötzliche Wandlung sah er sie mit großen, schon
fast ungläubigen, Augen an und alles was er fertig brachte war ein hastiges
Nicken. Und er fragte sich abermals was nur in dieser Frau vorginge und wie sie
es nur immer wieder schafft ihn dermaßen aus der Fassung zu bringen.
"Ach je....", sich am Hinterkopf kratzend sah sie an sich hinunter und stellte
fest, dass sie noch immer einen Teil ihrer Dessous und die High Heels trug. "Hab
ich etwa so geschlafen??? Dass mich das nicht gestört hat...ts..."
"Öhm...."
"Nun ja...auch egal...ich werd mir mal ein paar neue Klamotten holen und mich
ans Frühstück machen....Du musst ja schon halb Tod sein vor Hunger...",
gedanklich schon etwas abwesend, ging sie zur Tür. Kurz bevor sie das Zimmer
verlassen konnte, wurde sie allerdings von Vegeta's Stimme zurückgehalten. Noch
in der Tür stehend, drehte sie sich um, um zu hören, was er sagen wollte.
"Was ich Dir grad erzählt hab...weiß niemand sonst. Ich hab noch nie zuvor über
diese Dinge geredet und was ich wirklich fühle...niemand sonst weiß, welche
Ziele ich verfolgt hab...oder was ich für Wünsche hab. Ich hielt es immer für
besser, wenn niemand weiß, wie es in mir aussieht...ich fühl mich dann
sicherer...für Dich hab ich eine Ausnahme gemacht...weil Du die einzige Person
bist, der ich vertraue....Nicht mal Radditz und Nappa wussten je so viel über
mich, wie Du es jetzt tust.....also"
"Schon gut...ich bin nicht blöd", sie lehnte sich gegen den Türrahmen und
brachte ihm ein sanftes Lächeln entgegen, "Ich werde es niemanden sagen...von
mir wird keiner auch nur ein Sterbenswörtchen erfahren...dieses Gespräch ist
unser Geheimnis und hat für andere niemals stattgefunden. Versprochen...ich
werde schweigen wie ein Grab!", um zu verdeutlichen, dass er ihr vertrauen
konnte, tat sie so, als würde sie ihre Lippen wie einen Reißverschluss
verschließen.
Erleichtert atmete er tief durch und lächelte sie nun seinerseits zaghaft an.
"Ich liebe Dich!"
Amüsiert fing sie an zu kichern "Ja, ja...das dacht ich mir...dass Du mich für
die Wahrung Deines Geheimnisses lieben würdest....", sie warf ihm noch einen
schnellen Kussmund zu, bevor sie um die Ecke huschte.
Noch eine Weile nachdem sie bereits das Zimmer verlassen hatte, saß er auf dem
Bett und blickte ihr nachdenklich hinterher.
"Nein....Du verstehst nicht....nur 'Ich liebe Dich'....", abwesend griff er sich
an die linke Brust, "Du hast mein Herz wieder zum schlagen gebracht....tut es
deshalb so weh....?"
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Nachdenklich saß Bulma auf dem Sofa [A/N: Bild ich mir das ein, oder verfolgt
mich dieses Sofa? Oo], in die weichen Polster gekauert, und sah zum Fenster
raus, es goß nach wie vor in Strömen und der starke Wind schleuderte die dicken
Tropfen geräuschvoll gegen die Scheibe. In Gedanken versunken nippte sie hin und
wieder an der Tasse Kaffe, die sie mit beiden Händen fest umschlossen hielt als
wolle sie sich daran wärmen. Ein wenig fröstelte es sie tatsächlich, aber nicht
wirklich weil ihr kalt war, sondern weil ihr wieder und wieder Vegeta's
Geschichte durch den Kopf ging....sie wusste ja, dass er es nicht leicht gehabt
hatte...aber dass es so schlimm war...und dass es ihm so nahe gegangen
war....sie hatte ja keine Ahnung. Sie war sich sicher, dass sie ihm nicht einen
Tag zu früh begegnet war...wenn er nicht bald jemanden gefunden hätte, der ihm
die Wärme gibt, nach der er sich sein Leben lang so sehr gesehnt hatte...sie war
sicher, er wär zu Grunde gegangen. Schon bei dem Gedanken, was hätte passieren
können, verkrampfte sich ihr Magen und sie umfasste die Tasse noch fester. Sie
versuchte sich auszumalen, wie ein Leben in dieser unglaublichen Kälte sein
musste...und schon die leiseste Vorstellung in diese Richtung, ließ sie
schaudern. Nie im Leben hätte sie das überlebt! Um so mehr bewunderte sie ihn
für seine Tapferkeit...Dennoch...auch wenn er das sicher nicht mögen würde, und
weshalb sie es ihm auch niemals sagen würde....sie empfand tiefes Mitleid für
ihn....
Ihr Blick fixierte sich auf einen Bestimmten Punkt im Hinterhof...das riesige
Raumschiff, welches Vegeta, auf Grund der Gravitationsmaschine, als Trainingsort
nutzte. Seit dem "Frühstück" war er schon dort drinne, und bisher waren die
Lampen nicht erloschen. Hin und wieder konnte sie eine Explosion wahrnehmen und
obwohl sie diese mittlerweile kannte und sie gewissermaßen schon zum Alltag
gehörten, so zuckte sie doch jedes Mal zusammen und warf einen besorgten Blick
zum Schiff um sicher zu gehen, dass alles in Ordnung war.
Ein leises Seufzen entfleuchte ihr, als sie die Erkenntnis fasste, dass er wohl
noch Stunden da drin sein würde....und sie dazu verdammt hier allein rum zu
gammeln und sich zu langweilen. Darauf hatte sie nun aber wirklich keine Lust,
denn wenn sie nichts zu tun hatte, würde sie sich nur die ganze Zeit den Kopf
über gewisse Dinge zermartern...und für heute hatte sie eigentlich genug.
Deshalb griff sie kurzer Hand nach dem Telefon um sich mit ein paar Freundinnen
zu verabreden...
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Blitzschnell flogen grell leuchtende Kugeln durch die, von Schweißgeruch
getränkte, Luft, hinterließen dunkle Flecken wo immer sie mit der Umgebung in
Berührung kamen. Keuchend vor Anstrengung wich der muskulöse, vor Schweiß
glänzende Körper den brennend heißen Bällen aus, blockte sie ab oder zerschlug
sie mit bloßer Faust.
Ein lauter Schrei durchzog den Raum, als eine der Kugeln Vegeta hart in den
Rücken traf und er unsanft auf dem Boden aufschlug. Kaum wieder bei Sinnen,
wollte er wieder aufstehen und den restlichen Ki-Ladungen ausweichen, als diese
ihn auch schon erfasste und mit der selben, puren Gewalt, mit der er sie
losgeschickt hatte, erneut zu Boden schlugen.
Nachdem sich der Nebel gelegt hatte, hallte ein schmerzverzerrtes Stöhnen im
Raum wieder und beendete die kurzweilige Stille.
"Gnh..."
Mühsam richtete er sich wieder auf, rieb sich leise zischend die Stellen an Arm
und Rücken, an denen er so eben getroffen wurde. Normalerweise wäre dies ein
Grund für ihn gewesen, ungehalten und laut fluchend durch den Raum zu stampfen
und auf die Geräte einzuprügeln, um sich abzureagieren...und um hinterher zu
behaupten, dass Bulma nicht in der Lage wäre anständige Maschinen zu bauen, die
seinem Training standhalten würden. A/N: Der wahre Grund für den häufig
fallenden Satz "ONNA, fix my GR!!"....?überleg Aber heute war er dafür zu gut
gelaunt. Er hatte in den letzten paar Stunden große Fortschritte gemacht, war in
der Lage die Gravitation um ganze 50 G zu steigern und auch wenn er sich
mittlerweile ziemlich ausgepowert und erschöpft fühlte, so hatte er auch
gleichzeitig das Gefühl, vor Kraft nur so zu strotzen. Er war mehr als zufrieden
mit seinem heutigen Training und machte dies noch durch einen lang gezogenen,
glücklichen Seufzer deutlich.
Mit einem kurzen Ruck brachte er sich wieder in eine stehende Position und
streckte sich ausgiebig. Nach einem flüchtigen Blick auf die Uhr, welche bereits
den späten Abend anzeigte, eine Tatsache die von einem Knurren aus seiner
Magengegend noch bekräftigt wurde, entschied er, dass er für heute so langsam
zum Ende kommen könnte....Zum Ausklang entschloss er sich noch zu einigen Sit
Ups und Liegestützen, schon allein aus Eitelkeit damit sein Körper gar nicht
erst auf die Idee kommen konnte, seine Form zu ändern.
Während er sich angestrengt stöhnend und keuchend bei den Liegestützen immer und
immer wieder vom Boden weg hob, nur um sich kurz darauf wieder sinken zu lassen,
spürte, wie ihm das salzige Wasser über seinen Körper und die zum größten Teil
nackte Haut perlte, konnte er sich ein verschmitztes Grinsen nicht verkneifen,
nahmen doch bereits wieder völlig andere Gedanken als sein Training Platz in
seinem Kopf. Kopfschüttelnd versuchte er sich wieder auf seine momentane
Tätigkeit zu konzentrieren, doch der Druck in seinen Lenden wurde letztendlich
dermaßen unerträglich, dass er irritiert zusammen brach.
Am Boden liegend, begann er plötzlich laut zu lachen und dachte sich, dass es
wohl das Beste wäre, dies als Zeichen zu deuten, dass er für Heute aufhören
sollte.
Noch immer amüsiert glucksend rappelte er sich erneut auf und streckte seine
Muskeln ein letztes Mal zur Entspannung, worauf diese leicht zuckten.
Nachdem er sämtliche Geräte abgestellt hatte, warf er sich ein frisches Handtuch
um den Nacken und die Schultern und öffnete die Schleusen der Tür. Sein erster
Gang führte ihn in die Küche, wo er sich erstmal eine Flasche Wasser aus dem
Kühlschrank nahm und sich sogleich daran machte diese zu leeren, während er
weiter zum Bad lief. Auf seinem Weg dorthin musste er jedoch erstmal das
Wohnzimmer passieren, wo er allerdings verwundert in der Tür stehen blieb.
"Was ziehst Du denn für ein Gesicht?"
Noch immer auf dem Sofa sitzend, blickte ihn eine resigniert dreinblickende
Bulma an. Sie hatte den Kopf in beide Hände gestützt und sah deprimiert und
beleidigt aus. Als er sie angesprochen hatte, hatte sie ihm einen flüchtigen
Blick zugeworfen und kurz geseufzt bevor sie wieder ins Leere starrte.
Fragend neigte er den Kopf leicht zur Seite und zog eine Braue hoch.
"Na ja...ich langweile mich...Du hast die ganze Zeit trainiert und ich wollte
Dich nicht stören....deshalb wollt ich ausgehen, aber egal wen ich anrufe,
keiner hat Zeit....deshalb häng ich nur so rum und zappe durch die Kanäle..."
"Hm,..." er setzte sich wieder in Bewegung und ging auf die Couch zu, wo er sich
neben ihr nieder ließ.
"Was machst Du eigentlich schon hier...sonst trainierst Du bis in die Nacht
hinein...", nun war sie es, die ihn etwas erstaunt anblickte, was ihn jedoch
nicht weiter beeindruckte.
"Nun ja...ich fand, dass es für heute reicht...ich bin gut voran gekommen und
zufrieden...deshalb wollt ich mir den Abend mal etwas Ruhe gönnen....was hättest
Du denn heut Abend gern gemacht?"
Sie seufzte leise "Ach...ich weiß nicht...was trinken gehen...in die
Disco....irgendwas, nur nicht hier rumhängen....aber das hat sich ja eh
erledigt...meine Freundinnen haben keine Zeit und...mein Freund geht nicht gerne
aus...."
Vegeta blickte sie eine Weile stumm an, bevor er sich lässig zurück lehnte, die
Arme ausgebreitet auf die Rückenlehne legte und ein Bein so anwinkelte, dass er
den Fuß auf's Knie legen konnte. Während er diese typische Mackahaltung einnahm,
fing er an sie überheblich und verstohlen zugleich anzugrinsen. "Ich frag mich
ehrlich gesagt, woher Du das wissen willst....so weit ich weiß....hast Du ihn
das nie gefragt."
Ihre Augen weiteten sich, sie sah ihn ungläubig an....hatte er gerade das
gemeint, was sie glaubte, oder eher hoffte, verstanden zu haben??? Sie erhoffte
sich eine etwas deutlichere Aussage, doch er erweckte nicht den Anschein, dass
er diese von sich geben würde, denn er saß unverändert da und grinste sie auf
seine unwiderstehlich, sexige Art und Weise an. Es rattate in ihrem Kopf...was
sollte sie denn jetzt sagen? War das eine Einladung? Oder hatte er es nur so
daher gesagt? Erwartete er jetzt was von ihr? Und wenn ja...was? Warum grinste
er so?
Während ihr all diese Sachen durch den Kopf gingen, neigte er den Kopf ein
weiteres Mal, sah ihr nun seitlich und leicht von unten in die Augen, veränderte
seine Mimik zu einen, ihr den Atem nehmenden Ausdruck. Durch verführerische
Schlitze sah er sie an, so dass sie das Gefühl hatte, nicht mehr zu wissen, wo
oben und unten war. Es war ihr ein Rätsel, wie es ihm möglich war, ihr lediglich
mit einem einzigen Blick, den Verstand zu verdrehen.
Mit einem Mal fingen ihre Augen an zu funkeln, ihre Mundwinkel zogen sich zu
einem freudigen Lächeln hoch und signalisierten ihm, dass sie sein, vielleicht
einmaliges, Angebot verstanden hätte.
"Nun...was soll ich sagen...ich bin heut eben in äußerst guter Stimmung,
was-ngh", bevor er seinen Satz beenden konnte, fiel sie ihm überglücklich um den
Hals und versiegelte seine Lippen in einem hingebungsvollen Kuß.
Für einen Moment dachte er darüber nach, seine Arme um sie zu schlingen und sie
an sich zu drücken, doch er verwarf den Gedanken genauso schnell wieder, wie er
gekommen war. Er genoss es, wie sie die Initiative an sich riss und sein Gesicht
mit ihren sanften Händen umschloss. In der überheblichen Position verharrend,
brummte er genussvoll, bevor er gegen ihre Lippen grinste und ihr den von ihr
ersehnten Einlaß gewährte.
Ungehalten verschlang sie seine Lippen und schmeckte seine süße Zunge, alles um
sich herum und die Zeit völlig vergessend. Er hatte ja keine Ahnung, wie
glücklich er sie gerade gemacht hatte. Nicht nur, dass er sie gewissermaßen zu
einem Date eingeladen hatte und sich offiziell mit ihr zeigen wollte, nein, was
noch viel wichtiger war und ihr Herz Achterbahn fahren ließ, war, dass er die
Bemerkung mit dem ,Freund' ohne zu zögern auf sich bezogen hatte....und wenn er
sich als ihren Freund sah, so war die Schlussfolgerung die man zwangsläufig
daraus ziehen musste, dass er sie als seine Freundin, als sein Mädchen, ansah.
Ob ihm bewusst war, was er soeben zu ihr gesagt hatte??
Sie wollte, dass er nur aus diesem Kuss spüren konnte, wie unendlich sie ihn
liebte. Für alles, was er mit ihr machte. Er ließ es sie nicht anmerken, aber
innerlich zerfloss er unter der süßlich-feuchten Berührung ihrer Lippen. Ja, er
spürte, was sie ihm vermitteln wollte...und es erfüllte ihn mit einem Gefühl,
dass er nicht beschreiben konnte...er fand keine Worte für das, was er empfand
und was sie mit ihm machte. Aber Worte waren an diesem Tag ohnehin schon genug
gefallen und im Moment absolut überflüssig. Ihr antwortend lehnte er seinen Kopf
ein Stück nach vorne, kam ihr entgegen und vertiefte den Kuss mit genüsslichen
Seufzen.
Nach einer undefinierbaren Zeitspanne löste sie sich von ihm und sah ihm durch
einen leichten Nebel, der sich in ihren Augen gebildet hatte, an. Und wieder
grinste er ihr entgegen. Oh, wie sie für dieses Grinsen hätte sterben, gar töten
können.
"Aber", sich wieder von seinen Augen losgerissen, beugte sie sich vor, die Hände
neben seinem Körper gegen die Rückenlehne platziert , und vergrub ihr Gesicht in
seiner Halsbeuge um seinen männlichen Duft zu inhalieren, "...auch wenn ich
zugeben muß, dass es mich anmacht...wenn wir weggehen, solltest Du vielleicht
doch erstmal duschen gehen." Während sie ihm ihren Vorschlag ins Ohr hauchte,
verteilte sie zarte Küsse entlang seiner Halsschlagader, deren leichtes Pochen
sie wie ein Kribbeln über die dünne Haut ihrer Lippen fühlte.
Ein amüsiertes Glucksen war seine Antwort. "Was denkst Du denn?? Dass ich
stinkend wie ein Iltis unter Leute gehe?" Provozierend und leicht spöttisch
blickte er sie an, nachdem sie sich wieder gerade hingesetzt hatte. "Mach Dir
keine Sorgen...ich werd Dich schon nicht blamieren. Ich versprech Dir, dass Du
Dich mit mir zeigen und...riechen lassen kannst!" Mit einem verschmitzen Lächeln
und immer noch cool auf der Couch hängend zwinkerte er ihr zur Unterstreichung
seiner Worte zu.
"Na dann ist ja gut...", zufrieden über seine Antwort grinste nun auch sie ihn
breit an. Allerdings wandelte sich dieses Grinsen recht schnell wieder in ein
warmes Lächeln als sie sich genau anschaute, wie er auf der Couch hockte. "Jetzt
gefällst Du mir schon wieder viel besser, weißt Du das?"
"Hnh?", nun brachte sie ihn doch leicht aus der Fassung.
"Nun ja....Du bist mir um einiges lieber, wenn Du mit Deinem Macho Gegrinse da
arrogant auf dem Sofa thronst als....als wenn Du so entsetzlich traurig
und...irgendwie verletzlich bist.....es macht mir Sorgen....es ist gut, dass ich
bescheid weiß....aber ich bevorzuge Deine dominante Art...weißt Du...auch wenn
Du teilweise ein echtes Ekel sein kannst...es ist genau dieses Ekel, das ich
will...mehr als alles andere in dieser Welt! Ich", sie verstummte, als er ihr
einen Finger auf den Mund legte und sie mit ernsten Augen durchbohrte.
"Du solltest Dich umziehn...so wie ich Dich kenne, brauchst Du dafür eine halbe
Ewigkeit...ich werd in der Zwischenzeit duschen...und dann hier unten auf Dich
warten...alles klar?"
Sie nickte schnell, in der Befürchtung, dass er es sich doch noch anders
überlegen würde und begab sich schnell ins obere Stockwerk zu ihrem Zimmer.
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Er wartete, bis sie verschwunden war, dass er sich aus seiner Position bewegte.
Nachdenklich stützte er sein Kinn auf die zusammengefalteten Hände. Ein paar
kleine Grübchen bildeten sich zwischen seinen Brauen als ihm zahlreiche Gedanken
durch den Kopf schossen...Gedanken darüber, wie sein Leben weiter gehen sollte.
Bevor er jedoch tiefer in seine Gedanken versinken konnte, hallten ihre Worte
von kurz zuvor in seinen Ohren wieder und ein triumphierendes, zugleich
zufriedenes Grinsen formte sich auf seinen Lippen, während er sich vom Sofa
erhob und sich ebenfalls auf den Weg nach oben machte.
Bereits etwas ungeduldig, stetig im Flur auf und ab wandernd, blickte er auf die
Uhr. Er fand es faszinierend, wie lange Frauen doch hin und wieder brauchen
konnten, wenn sie ausgingen, er hatte mittlerweile geduscht und eine Kleinigkeit
gegessen, es ging einfach nix über Tiefkühlpizza....und sie...war noch immer
nicht da. Er hatte das schon öfters bei ihr beobachten können...doch bisher
musste ER nie auf sie warten.
Noch während er über diese, in seinen Augen ziemlich überflüssige, weibliche
Eigenschaft nachdachte, spürte er, wie sich zwei zarte Hände von hinten um
seinen Brustkorb schlossen, ihn fest nach hinten zogen und wie sich weiche
Kurven gegen seinen Rücken schmiegten. Er rührte sich für eine Weile nicht und
ließ sie ihren Willen haben.
Am liebsten hätte sie ihn Ewig so festgehalten, es tat so gut, sich an ihn zu
pressen und seine Wärme, seine Nähe zu spüren. Und sie liebte es, wie sich sein
Körper anfühlte, dass sie ihn noch so fest halten konnte und die prallen Muskeln
dennoch keinen Millimeter unter ihrem Händedruck nachgaben. In ihren
Empfindungen schwelgend rieb sie ihre Hände sacht hin und her, schob den weichen
Stoff seines Shirts leicht vor ihren Fingerspitzen her und versuchte dieses
Gefühl für immer in ihren Gedanken zu verankern.
Ein leichtes Zucken durchfuhr sie, als er nach ihren Händen griff und sie sanft
von sich löste. Es erfüllte ihn mit Stolz, wie sie ihn anschmachtete, pushte
sein Männer Ego, weshalb er nicht gegen das triumphierende Grinsen ankam,
welches er ihr entgegen brachte als er sich zu ihr umdrehte.
Positiv überrascht weiteten sich seine Augen, während er seinen Blick über ihre
Erscheinung gleiten ließ. Seine Augen funkelten als er sie schelmisch angrinste.
Er machte gar kein Geheimnis draus, dass er sehr zufrieden mit ihrem Anblick
war. Sie trug ein dunkelrotes, seidiges Top, dessen Träger um den schlanken Hals
gebunden waren und in einen tiefen, anziehenden Ausschnitt übergingen. Ein
schwarzer Lackrock, mit zwei auffälligen Gürteln verziert, schmiegte sich um
ihre kurvige Hüfte, verdeckte nur das nötigste. Er konnte sehen, wie unter dem
Ende des Rockes ein paar Spitzen vorlugten, die ihn auf Strümpfe oder Strapse
tippen ließen, etwas dass seine Neugier steigerte und ihm extrem zusagte. Ihre
zarten Füße waren in aufwendige Stiefel gefasst, welche sie durch einen spitzen
Absatz knapp auf Augenhöhe mit ihm hoben.
Er war froh über seine Entscheidung, eine enge Hose aus festem und vor allem
unnachgiebigen Leder zu tragen, da er bereits wieder fühlte, wie der Platz in
seinem Schritt fast schmerzlich immer enger wurde und er sich innerlich zu
eiserner Disziplin zwingen musste. Mit perfekt trainiertem Pokerface streckte er
seine Hand aus und strich ihr eine störrische Strähne aus dem Gesicht. Es sprach
ihn sehr an, dass sie ihre langen Haare etwas wild gestylt hatte, da es in
seinen Augen seinem Temperament entgegen kam.
Bulma konnte nichts gegen die leichte Verlegenheit ausrichten, die ihre Wangen
in zartes rosa tauchten, als er sie so intensiv musterte. Es war ihr ein klein
wenig unangenehm und dennoch fühlte sie sich geschmeichelt. Sie versuchte die
Ursache dafür zu finden, warum er sie gerade so verlegen machte, denn es war ja
nicht so, dass es ihr neu wäre, wenn er sie mit seinen Augen Stück für Stück
abtastete...aber vielleicht war es die neue Situation. Immerhin war es das
allererste Mal, dass er sie ausführte...was ihr ähnlich vorkam wie der Tag an
dem sie ihre Unschuld verlor.
Über ihre plötzliche Schüchternheit amüsiert, schmunzelte er vor sich hin "Na,
na...das kenn ich ja gar nicht von Dir...", behutsam legte er einen Arm um sie,
"Na komm....zeig mir mal, was in Eurer Stadt so los ist."
Ohne auch nur auf eine Reaktion ihrerseits zu warten, zog er sie mit sich und
steuerte auf die Haustür zu. Als er an der Garderobe vorbeikam griff er mit der
freien Hand nach seiner schweren Lederjacke und warf sie locker über die
Schulter.
Etwas überrumpelt stolperte sie die ersten Schritte mit ihm mit und fing gleich
darauf an ihn sicherhaltshalber zu tadeln, "Aber dass Du Dich ja benimmst, ja?"
Getroffen schaute er sie an, "Was willst Du denn damit sagen?? Ich benehm mich
doch immer!!"
"Ja, ja...Hauptsache Du denkst auch dran...", skeptisch und ermahnend blickte
sie ihn an.
"Is ja gut....reg Dich ab...ich werd brav sein...versprochen."
Auf dem Weg zu Bulma's Auto fand sie nun endlich die Courage, ihn genauer zu
betrachten. Seine Kleidungswahl war schlicht, aber deshalb nicht weniger
attraktiv. Die enge, schwarze Lederhose und das schwarze, trägerlose Shirt,
welches sich geschmeidig an seine durchtrainierte Form legte und die äußerst
passende Aufschrift "Mess with the Best, Die like the Rest" trug, unterstrichen
perfekt alle Vorzüge seines Körpers, sie konnte jetzt schon die neidischen
Blicke anderer Frauen sehen. Nicht wenig erstaunt war sie, als ihr auffiel, dass
seine Augen mit schwarzer Farbe umrandet waren, was ihm sagenhaft gut stand und
sein düsteres und cooles Image nur noch verstärkte. Bulma lächelte warm...ihr
finsterer Prinz war grade tatsächlich dabei den Abend, oder besser die Nacht,
mit ihr zu verbringen...und zwar außerhalb des Hauses, bzw. Bettes. Sie konnte
es noch gar nicht glauben. Und sie fragte sich ernsthaft, warum er das wohl
täte...sie hätte ein Königreich dafür gegeben um seine Beweggründe zu erfahren.
Seufzend vor Glück und innerer Zufriedenheit, hing sie sich an seinem Arm fest
und lehnte den Kopf gegen seine starke Schulter, während sie seinen schweren und
bestimmten Schritten lauschte, welche durch die mit Metall beschlagene
Stiefelsohle besonders deutlich zu hören waren.
Am Auto angekommen bewies er abermals, dass er durchaus Manieren besaß und
öffnete ihr die Beifahrertür. Etwas irritiert und fragend sah sie ihn an.
"Was wird das?"
Eine Frage, die Vegeta nun wirklich nicht nachvoll ziehen konnte, so sehr er es
auch versuchte...seiner Meinung nach, war er gerade mehr als deutlich und es
erstaunte ihn, dass Bulma seine Kavaliersgeste nicht verstand. So weit er
informiert war, gehörte es auch auf einem leicht rückständigen Planeten wie der
Erde zum guten Ton, wenn der Mann der Frau die Tür aufhielt. In so fern kam er
nicht um rum sie nun seinerseits verwirrt anzublicken.
"Wonach sieht's denn aus? Ich halte Dir die Tür auf.", er verstand beim besten
Willen nicht, wo ihr Problem lag.
Ein gequältes Lächeln zwang sich auf ihre Lippen...wie sollte sie ihm das jetzt
nur schonend beibringen, ohne dass er einen Anfall kriegen würde. Die Stimmung
und vor allem seine Laune zu zerstören, war mit Sicherheit das absolut und
definitiv Letzte, was sie wollte...aber was sein muß...muß sein.
"Nun ja....das seh ich, so ist es nicht, und es ist wirklich mehr als nobel von
Dir, aber...ähm....also....", sie schwieg für einen Moment, bevor sie kleinlaut
den Satz beendete "Es ist die falsche Seite"
Noch sichtlich unbeeindruckt schaute er zum Auto. "Wieso...das Lenkrad ist auf
der andern Seite...also alles bestens..."
"Tja....siehst Du...genau das ist das Problem...Du kannst nicht fahren...Dein
Platz ist also quasi....hier"...nervös deutete sie auf den Platz, wo er sie
eigentlich hatte Platz nehmen lassen wollen.
Vegeta war nun offensichtlich etwas durcheinander. Er ging wohl kurz noch mal
die eben gehörten Worte durch um den Fehler zu finden, den er deutlich
rausgehört hatte. Letztendlich fand er, dass der Fehler in dem Satz war, dass
sie offenbar von ihm erwartete, sich rumkutschieren zu lassen...an sich hätte er
nix dagegen einzuwenden, aber in dieser Situation empfand er es als, gelinde
gesagt,...fehlerhaft.
Mit einem noch immer etwas grübelnden Gesichtsausdruck verlagerte er sein
Gewicht und lehnte sich lässig gegen das Auto.
"Entschuldige...natürlich kann ich fahren...ich bin ausgebildeter Pilot für
jegliche Fortbewegungsmittel."
"Also gut...dann halt anders...Du KANNST vielleicht fahren, nuuur...Du DARFST
nicht...", sie fühlte sich irgendwie von Wort zu Wort unwohler...etwas sagte
ihr, dass er das überhaupt nicht gerne hörte.
Völlig entgeistert starrte er sie an, wollte nicht glauben, was ihm gerade zu
Ohren gekommen war. "Bitte...WAS?", seine Frage klang etwas zischend, ein
deutliches Zeichen dafür, dass Bulma's Vermutung richtig war und er alles andere
als begeistert war.
"Nun ja....Du hast keinen Führerschein."
"Was für'n Ding?", dass sie ihm jetzt auch noch einen Begriff als Grund nannte,
den er nicht kannte, machte die Situation nicht gerade besser.
Hastig kramte sie in ihrer Tasche und zog ein kleines, kreditkartenförmiges
Stück Plastik hervor, hielt es wie ein Schild und in
,Ich-kann-da-nix-für-Haltung' vor's Gesicht. "So was....ein Dokument, dass
bezeugt, dass Du ein Fahrzeug steuern kannst....Du darfst nicht ohne
Führerschein fahren...ohne Lizenz zu fahren ist streng verboten" [A/N: Ich hoffe
niemand unterstellt mir hier, dass ich ihn für etwas vertrottelt halte, aber ich
empfinde es als logischer, dass er nicht jeden Begriff, der uns als völlig
normal vorkommt, kennen kann....er ist nun mal ein Außerirdischer und kommt aus
einer ganz und gar anderen Welt...und er ist ja grad ein paar Monate auf der
Erde...von daher käme es mir selber sehr unglaubwürdig vor, wenn er in jedem
Punkt, wie ein Erdling bescheid wüsste...und wenn das "große Fragezeichen" dann
bei solch belanglosen Dingen auftaucht ist es zudem witziger als wenn es sich um
todernste Dinge handeln würde]
Das einzige, wozu er in der Lage war, war ein ungläubiges Blinzeln, bevor er ihr
die Karte aus der Hand nahm und sie unbeeindruckt betrachtete.
"Du willst mir sagen, dass ich nicht fahren darf, obwohl ich es kann, nur weil
ich kein kleines Stück Plastik besitze....welches das gestattet???", aus seiner
Stimme war deutlich zu hören, dass er diese Reglung, welche ihn behinderte,
äußerst schwachsinnig fand.
"Ähm...ja....genau das wollt ich damit sagen."
Abfällig starrte er auf das Kärtchen, schob sich dann aber doch vom Auto los und
gab sie ihr zurück. "Nun denn...is ja nicht Deine Schuld...bleibt nur zu hoffen,
dass die weitere Nacht besser verläuft"
"Das heißt, Du gehst nicht beleidigt zurück?"
Es gefiel ihm gar nicht, dass sie im Zusammenhang mit ihm etwas von 'beleidigt'
erwähnte, überspielte dies aber mit einem überheblichen Blick zur Seite. "Wie
gesagt...es ist nicht Deine Schuld...."
Nach dem die Fahrerfrage somit offenbar geklärt war, lächelte sie erleichtert
und huschte auf die andere Seite zur Fahrertür, damit es sich ihr Begleiter
nicht doch noch anders überlegen konnte...bei ihm wusste man ja nie. Unterdessen
hatte sich eben dieser bereits auf dem Beifahrersitz nieder gelassen und saß
nun, verächtlich dreinblickend, mit verschränkten Armen da. Einen großen Teil
der Fahrt ins Zentrum sagte er kein Wort und Bulma tat gut daran, ihn erstmal in
Ruhe zu lassen. Sie kannte ihn mittlerweile bereits gut genug um zu wissen, dass
das Beste, wenn er sich in seinem Stolz oder männlichem Ego gekränkt fühlte,
war, ihn eine Weile links liegen zu lassen, damit er sich wieder beruhigte. Wenn
er ohnehin schon angepiekt war, und sei es nur wegen einer Lappalie, so würde es
nur zu einem lautstarken Wutanfall, bei dem garantiert Dinge zu Bruch gehen
würden, führen, sollte man ihm dann auch noch auf die Nerven gehen...was man
automatisch täte, sobald man ihn bloß ansprach, wenn er solch miese Laune
hatte....ganz gleich, was man auch sagte. Ließ man ihn jedoch in Ruhe, so
beruhigte er sich meistens schnell wieder und seine schlechte Laune verschwand
eben so plötzlich wie sie gekommen war. Eine Tatsache, die außer ihr offenbar
keiner verstand, weshalb sich jeder dauernd wunderte, wurde er von Vegeta
lautstark angeblufft, sobald man nicht aufhörte ihn zu reizen. Dabei konnte es
doch verhältnismäßig leicht sein, mit ihm auszukommen, wenn man sich an gewisse
Grundregeln ihm Umgang mit ihm hielt. Nahm man auf die ein oder andere seiner
Eigenheiten acht und zeigte etwas Feingefühl, so war er eigentlich ziemlich
unkompliziert....für die meisten anscheinend schwer zu begreifen.
Tatsächlich legte sich sein Ärger nach einer Weile und er versuchte abzuklären,
wo sie ihn nun eigentlich hinschleppen würde, musste sich zu seinem Pech aber
damit abfinden, dass er dies noch früh genug merken würde. Der Auslöser dafür,
dass er nun auch den Rest der Fahrt schwieg...diesmal allerdings aus Trotz,
weshalb er sich Bulma's vergnügtes Gekicher zuzog. Dennoch blieb er eisern und
spielte den Schmollenden und starrte stur aus dem Fenster, tat so, als würde er
weder ihr Kichern noch ihre Anmerkung, wie süß er doch seie, wenn er eine Flappe
zog, überhören....
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Leicht distanziert sah er sich um, während Bulma ihn, seinen Arm fest um ihre
Taille geschlungen, durch die Menschenmassen führte. Beobachtend tastete er die
Umgebung ab, welche in schummriges Licht getaucht und durch, etwas in den Augen
brennenden, Rauchschwaden vernebelt wurde, prägte sich blitzschnell alles ein,
was er sah, jeden Winkel, alles was von Bedeutung sein könnte, Verhaltensmuster,
um eine Blamage zu vermeiden.
Schon während er sich von Bulma zu dem von ihr erwählten Ort ziehen ließ,
bemerkte er, wie bereits ein paar dutzend weibliche Augenpaare an seiner
Erscheinung haften blieben und er konnte sich ein siegesbewusstes Grinsen nicht
verkneifen, womit er offensichtlich erst recht seinen Bewunderinnen den Kopf
verdrehte, da er aus dem Augenwinkel noch erkennen konnte, wie einige der Damen
anfingen zu wanken oder verlegen zu kichern. Folglich schwellte sich seine Brust
noch mehr vor Stolz und Eitelkeit. [A/N: Ts, ja wer hätte das gedacht.....]
Als Bulma plötzlich stehen blieb, bemerkte er, dass sie ihn an die Bar
geschleppt hatte und sich nun zu ihm vorbeugte um ihm direkt ins Ohr zu fragen,
was er wolle, durch die laute Musik war eine normale Unterhaltung leider
ziemlich schwierig. Im ersten Moment fragte er sich, warum sie ihn fragte, wo es
doch eigentlich umgekehrt sein sollte...aber dann traf ihn erneut die
Erkenntnis, dass er zwar ein Prinz war und durchaus über ein ordentliches
Vermögen verfügte, das er sich im Laufe der Jahre erarbeitet hatte, dieses
jedoch auf der Erde rein gar nix wert war. Das Leben konnte doch teilweise echt
ungerecht sein. Kurz vor Frust schnaufend teilte er ihr mit, dass sie ihm
irgendwas zu Trinken bringen sollte, wo sie meinte, dass es ihm zusagen könnte,
da er sich bei den irdischen Getränken eh nicht auskannte und erstmal irgendwo
mit Probieren anfangen musste.
Während er am Rand der Theke stehen blieb und die Leute beobachtete, drängte sie
sich zum Barkeeper durch, um sich ein paar Kehlebefeuchter zu organisieren.
Nachdem sie es geschafft hatte, sich zwei Gläser zu beschaffen, hielt sie
Ausschau nach Vegeta, da sie etwas abgedrängt worden war und ihn dummerweise
leicht aus den Augen verloren hatte. Es dauerte jedoch nicht lange, bis sie ihn
am Rand der Bar beim Übergang zur Tanzfläche entdeckte.
Mit verschränkten Armen und grimmig dreinblickend betrachtete er die Menschen,
die sich umherdrängten und ihren Spaß hatten. Es war offensichtlich, dass er
wieder in die Rolle des Beobachters geschlüpft war und er schon fast einer
Raubkatze glich, die auf der Lauer lag...nur ohne Schnurrbart. Bulma konnte sich
ein sanftes Lächeln nicht verkneifen, denn auch wenn er gerade ziemlich
angepisst wirkte, so wusste sie, dass es ihm eindeutig wieder besser ging und
das beruhigte sie doch sehr.
Weiter lächelnd schlenderte sie auf ihn zu und reichte ihm ein Glas mit einer
dunklen Flüssigkeit. Nachdem sie eine ihrer Hände wieder frei hatte, griff sie
nach seinem Hinten und schob ihn in Richtung einer, im Dunkeln liegenden,
Sitzecke. Etwas erstaunt blickte er kurz über seine Schulter zu seinem
Hinterteil, dass nun fest in Bulma's Gewalt war, legte allerdings keinen
Widerspruch ein.
In der Ecke angekommen setzte er sich und zog sie auf seinen Schoß. Nachdem sie
sich etwas an ihn gekuschelt hatte, beugte sie sich wieder zu seinem Ohr vor.
"Und? Ist es sehr schlimm?"
Er zog eine Braue hoch und nahm zur Antwort einen kräftigen Schluck aus dem
Glas.
Ungewollt starrte sie ihm dabei auf den Hals, wie er den Kopf in den Nacken
legte und biss sich auf die Lippe um sich von ihren sündigen Gedanken
abzulenken.
"Ist es wirklich so schlimm?" etwas unsicher blickte sie ihn nun an, sie hatte
gehofft, dass es ihm gefallen würde....aber wenn er seine "Begeisterung" schon
ertränken musste...vielleicht wäre es dann besser zu gehen...
Er ante in etwa, was gerade durch ihren Kopf ging, und er schmunzelte ihr
entgegen, er wusste nicht warum, aber irgendwie fand er ihre Eigenart, sich
ständig den Kopf darüber zu zerbrechen, ob er sich wohl fühlte, ziemlich süß.
Natürlich wusste sie davon nichts...denn wo würde sein Spaß bleiben, wenn sie
genau bescheid wüsste...so war es doch viel amüsanter.
"Nein....es ist okay...nur etwas ungewohnt...es ist lange her, dass ich mal Zeit
für diese Art von Spaß hatte...abgesehen davon muß ich mich erstmal an Eure
Geflogenheiten gewöhnen...aber die Mucke ist gut.", er versuchte, es sich nicht
einzugestehen, aber es freute ihn einfach, als er sah, wie sich ihr Gesicht nach
seiner Antwort etwas aufhellte...so süß er sie auch fand, wenn sie etwas
unsicher war, vermutlich weil sie dann immer so Schutzbedürftig wirkte, so
wollte er auch nicht, dass sie unglücklich war. Ihm war schon klar, dass es eine
große Belastung für sie sein musste, mit ihm auszugehen...woran er nicht gerade
unschuldig war, das wusste er, da musste er es ihr ja nicht noch unnötig schwer
machen.
"Wie schön zu hören...Ich dachte mir, dass Dir die Musik zusagen würde...ich war
der Meinung, dass die Richtung zu Dir passen würde...düster....hart...", mit
jedem einzelnen Wort, küsste sie seinen Hals hinauf, "cool....und....feurig
zugleich"
Etwas ironisch fügte er hinzu "....laut"
Verdutzt hielt sie inne..."Täusch ich mich oder hast Du gerade einen Witz über
dich selbst gemacht??"
Ein freundliches Grinsen war alles, was er dazu erwiderte.
"Aber es ist hoffentlich nicht zu laut...ich weiß ja, dass Deine Ohren
empfindlich sind..."
"Nein, nein...keine Sorge...es geht schon...es ist zwar laut, aber keine
schmerzliche Frequenz...es sind in erster Linie hohe und schrille Töne, die in
meinen Ohren schmerzen....sprich so was in der Art, wie wenn Du mich hysterisch
anschreist...", um seine Aussage zu unterstreichen rieb er sich kurz das Ohr und
ignorierte ihren Gift sprühenden Blick, mit dem sie ihn durchbohrte.
"Sag mal....willst Du mich ärgern oder was??"
"Wer? Iiiich?....Niemals!", am liebsten hätte sie ihm den Hals umgedreht. Aber
da es ein Ausdruck von guter Laune war, wenn er anfing sie aufzuziehen, sah sie
drüber hinweg.
"Aber...es ist süß, dass Du Dir solche Sorgen um mich machst....eine angenehme
Veränderung in meinem Leben...Wieso tust Du das eigentlich?"
Wieder gelang es ihm, ihr eine leichte Röte über die Wangen zu jagen..."Na
ja....eigentlich ist die Frage doch ziemlich überflüssig...Du kennst den Grund."
Verlegen blickte sie zum Boden.
"Das ist wahr.....dennoch....vielleicht bin ich ja egoistisch, aber....ich höre
es gerne...", er konnte nicht glauben, wie sein Herz zu rasen
begann...allerdings musste er sich inzwischen nicht mehr wundern, was mit ihm
los war...inzwischen war er dahinter gekommen, was die Ursache war...und er
hatte sogar begonnen, es sich einzugestehen...warum hatte sie ihn heute nur
nicht für voll genommen als er es ihr sagte...? In diesem Moment ging es so
leicht....wer weiß, wann und ob überhaupt er es ein weiteres Mal heraus bringen
könnte...
'Er hört es gerne???', sie zögerte ein paar Sekunden bevor sie sein Gesicht zu
sich zog, ihre Lippen den Seinen so nahe bringend, dass sie seinen warmen Atem
spüren konnte.
"Ich sorge mich so schnell um Dich, weil ich Dich so unendlich liebe, mein
Prinz! Ich kann einfach nicht anders....Du bist immer in meinen Gedanken und
alles in mir will, dass es Dir gut geht...wenn Du leidest, leide ich mit
Dir...erst wenn es Dir gut geht, kann ich zufrieden sein....ganz einfach weil
ich Dich so unglaublich liebe!!", bevor er etwas sagen konnte, gab sie ihm einen
liebevollen Kuß, spielte leicht mit seinen Lippen.
Etwas schwerer atmend und mit großen Augen sah er sie an, nachdem sie ihre
Lippen von den Seinen gelöst hatte...nur wage nahm er wahr, wie sie ihm noch
sanft über die Wange streichelte, weil ihm tausend Dinge gleichzeitig durch den
Kopf schossen. War das sein Weg? War das das Richtige? Das, was seiner Seele den
lang ersehnten Frieden geben konnte? Wie sollte er nur Gewissheit kriegen.....?
Mit einem Räuspern klärte er seine Gedanken...um von seinem geistigen
Durcheinander abzulenken, lenkte er die Aufmerksamkeit auf das Glas, welches er
in der Hand hielt. "Was ist das eigentlich?"
"Ist es gut?"
"Njaaaaa....man kann es trinken...", er fing schon wieder an, sie zu necken.
Doch diesmal ging sie nicht drauf ein und entgegnete ihm stattdessen einen
Blick, der soviel bedeutete wie ,ach bitte...verarsch mich nicht.....'
Nicht auf den Kopf gefallen, bemerkte er augenblicklich, dass sie ihn diesmal
durchschaut hatte und rang sich dazu durch, ihr nun doch ganz ehrlich zu
antworten..."Es ist lecker....und....süffig", kurz innehaltend fügte er hinzu,
"wie schnell haut einen das um?"
"So wie ich Dich kenne, brauchst Du dafür...ein paar mehr....Das ist übrigens
Cola mit Wodka"
"Aha...und was hast Du da...?"
"Probieren?", freundlich lächelnd hielt sie ihm ihr Glas mit der farbenfrohen
Flüssigkeit und der aufwendigen Verzierung hin. Nach kurzem zögern griff er nach
dem Strohalm und zog einen Schluck.
"Ziemlich süß....bestimmt ein klassisches Frauengetränk was?", er konnte es
nicht lassen und sein überhebliches Grinsen brachte ihre Braue zum nervösen und
leicht gereizten Zucken. "Da ist auch dieses Zeug drin, oder? Wie sagtest
Du...Wodka?"
"Das schmeckst Du raus? Wow, Du lernst echt schnell..."
"Eine meiner besten Eigenschaften", sein Grinsen wurde nun sichtlich immer
breiter und überheblicher, welches sich nach ihrer nächsten Bemerkung allerdings
schlagartig in sein verführendes Casanova Grinsen verwandeln sollte.
"Das nennt sich ,Sex on the Beach'....", noch bevor sie wirklich reagieren
konnte, hatte er sie fest an seinen Körper gezogen, sein Gesicht nur wenige
Zentimeter von dem Ihren entfernt.
"Hey...wenn Du Sex am Strand willst, dann hättest Du's nur sagen brauchen...ich
hätte da sicher eine Möglichkeit gefunden."
Sie war noch dabei unter seiner rauen Stimme dahin zu schmelzen, als er ihre
Knie auch schon unter einem leidenschaftlichen Kuß weich werden ließ. Es war ihr
nicht möglich, das glückliche Seufzen zu unterdrücken, als seine samtig weichen,
feucht klebrigen Lippen über ihre fuhren, sie regelrecht zu verschlingen
schienen. Das Seufzen und den damit verbundenen Moment der Schwäche ausnutzend,
schob er ihre Lippen auseinander und streichelte die Spitze ihrer Zunge mit
seiner eigenen, begann mit ihr zu spielen.
Sich machtlos fühlend, zerfloss sie förmlich in seinen starken Armen, welche sie
eng umschlossen hielten und sie gab sich fast willenlos seiner stürmischen
Passion hin, genoss es in vollen Zügen. Genoss es, wie er sie hielt, wie er sie
berührte, genoss seinen maskulinen, ihre Sinne betäubenden, Duft, seinen
betörenden Geschmack.
Er fragte sich für einen Bruchteil einer Sekunde, ob man sie vielleicht
beobachten würde, verwarf den Gedanken aber augenblicklich wieder, da es ihm
ohnehin egal war...er hatte alles was er wollte, was er brauchte....was
interessierten ihn da die Blicke andere Leute...? Zumal er fühlen konnte, wie
ihn eine ihrer Hände erforschend über die Brust streichelte, sich ab und an in
seinem Oberteil festkrallte und ihm unmissverständlich klar machte, dass er von
ihr mehr als nur begehrt war. Er konnte sich ein genüsslich, hungriges Stöhnen
nicht verkneifen, als er sich ein klein wenig anders hinsetzte um sie besser
erreichen zu können und sie dabei unbewusst über seinen empfindlichen, unter
Spannung stehenden, Schoß zog.
Rabiat wurden sie unterbrochen als ohne Vorwarnung jemand auf den Tisch neben
ihnen flog und lauthals grölend, eine unangenehme Duftwolke aus Schweiß und
Alkohol verbreitete.
"EY DU PENNER!! VERZIEH DICH! SIEHST DU NICHT, DASS DU STÖRST?"
"Vegeta, bleib ruhig...", leichter gesagt als getan, da ihn diese Störung extrem
ankotzte...es gab einfach Dinge, bei denen er nicht gestört werden wollte...
Etwas benommen vom Tisch aufstehend lallte der Trunkenbold noch was von "viel
Spaß" und torkelte von dannen.
"Das hat den gar nicht interessiert, dass ich den angeblufft hab...wo bleibt da
der Spaß?"
"Ich würd eher sagen, dass der so betrunken war, dass der das gar nicht
mitbekommen hat....egal...wo waren wir doch gleich....? Ach ja...", mit diesen
Worten wollte sie wieder ihre noch immer brennenden Lippen gegen die seine
pressen, als...
"Entschuldigen sie...kann ich ihnen noch was zu trinken bringen?", die Frage kam
von einer jungen Kellnerin, deren Job es war die Gäste nie lange mit leeren
Gläsern zu lassen.
Vegeta war etwas genervt und rollte die Augen, bewarte diesmal aber Ruhe...zum
Teil, weil Bulma ihn streng anblickte, zum Teil, weil er bei Frauen ohnehin
nachsichtiger war und dem Mädchen die Störung verzieh.
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Ein paar Stunden und die halbe Spirituosenkarte später, war die gesamt Situation
um einiges heiterer. Aus der dunklen Ecke, in die sich Bulma und Vegeta
zurückgezogen hatten, kam lautes Gelächter und Gekicher, was allerdings
niemanden großartig interessierte. Der Tisch, an dem die beiden saßen, war mit
zahlreichen leeren Gläsern und Flaschen zugestellt, wurde leicht erschüttert,
als Vegeta mit dem Fuß gegen das Tischbein kam, weil dieser sich vor Lachen
krümmte, sich gegen die Lehne des Sitzes lehnen und sich bereits den Bauch
halten musste.
"Was zu ESSEN???", leicht ungläubig sah er sie an, während er sich die Tränen
wegwischte, die sich durch das intensive Lachen gebildet hatten.
Erstmal unfähig zu sprechen, nickte sie mit dem Kopf und versuchte sich zu
beruhigen, eigentlich war die Geschichte schon uralt, doch die allgemein feucht
fröhliche Situation und Vegeta's belustigtes Gelächter führte dazu, dass sie
sich vor Lachen nicht mehr halten konnte....und je mehr sie über die Situation
nachdachte, desto komischer fand sie diese alte Kamelle.
"Ja, wenn ich es Dir doch sage....er dachte, das sei was zu essen..."
"Oh Mann...sogar ich weiß, dass eine Heirat nichts zu essen ist...und ich bin
noch nich mal ein Jahr auf Eurem Planeten.....Chichi kann einem ja wirklich fast
Leid tun...", nach wie vor glucksend nahm er einen weiteren Schluck aus der
Flasche, an der er sich gewissermaßen festhielt.
"Ich weiß ja auch nicht...manchmal frag ich mich wirklich, ob er nicht doch mehr
als sein Gedächtnis verloren hat, wo er sich den Kopf angeschlagen hatte...",
Kopf schüttelnd rieb sie sich vorsichtig die Augen, um ihr Make-up nicht zu
verwischen. Sie wusste nicht mehr, wie es dazu gekommen war, aber irgendwie sind
sie in ein Gespräch verfallen, in dem sie sich kuriose und vor allem komische
Geschichten von den Leuten um sie herum erzählten...anfänglich hätte sie
gedacht, dass dies etwas wäre, wo nur sie zu erzählen hätte, aber sie täuschte
sich. Sie erfuhr Dinge über Radditz und Nappa, und sogar über Vegeta selber, die
wirklich zum Schreien komisch waren....offenbar gab es wirklich niemanden im
ganzen Universum der vor kleinen Missgeschicken und Fettnäppchen sicher
war...selbst die größten Krieger hatten offenbar hin und wieder das "Glück",
sich ins Abseits zu befördern. Wobei sie die geheimen Geschichten, wie man aus
gewissen Situationen wieder raus kam, ohne dass es jemand merkte viel amüsanter
fand. Es schien, als wäre Vegeta schon öfters am Rand einer katastrophalen
Blamage gewesen, konnte sich aber meist noch irgendwie daraus winden...und
gerade DIESE Insider Storys und seine geheimen Gedanken dazu, die sonst keiner
kannte, da er sich ja damit hätte bloß stellen müssen, sie aber offenbar wissen
durfte, brachten sie zum Heulen vor lachen. Einfach die Bilder, die sie sich in
ihrem Kopf vorstellte, bereiteten ihr entsetzliche Bauchkrämpfe.
Und Vegeta's Schadenfreude schien auch keine Grenzen zu kennen. Sie hätte
gedacht, dass es ihn nicht wirklich interessieren würde, wenn sie ihn in die
peinlichen Fehltritte einiger Leute einweihen würde, aber seine Reaktion
entsprach dem vollen Gegenteil. Es war offensichtlich, dass er viel Spaß hatte.
Der viele Alkohol hatte anscheinend ein kleines Wunder bewirkt und ihn um
einiges lockerer gemacht. Er machte einen sehr entspannten Eindruck, was ein
unbeschreibliches Gefühl von Freude und Glück in Bulma auslöste.
Noch immer leicht vor sich hinkichernd hörte sie, wie ein bestimmtes Lied
angespielt wurde, worauf hin sie augenblicklich aufsprang.
"Oh mein Gott, ich liebe dieses Lied!!", und ehe er sich versah, war sie auf die
Tanzfläche verschwunden und ließ ihn ein klein wenig verdutzt zurück. Er fand
sich jedoch schnell damit ab und begnügte sich stattdessen damit, sie zu
beobachten, wie sie sich zur Musik räkelte und ihm dabei immer verführende
Blicke zuwarf. Es war deutlich, dass sie wollte, dass er zu ihr kam und mit ihr
tanzte, aber er hatte gerade nicht wirklich Lust sich in das Getümmel stinkender
Primitivlinge zu stürzen. Manchmal hasste er seine Saiya-jin Sinne dafür, dass
sie so überempfindlich waren und jede Unannehmlichkeit augenblicklich wahr
nahmen...es konnte doch eine ziemliche Folter sein.....Von daher versuchte er
sich auf sie zu konzentrieren und nur ihren Geruch wahr zu nehmen, alle anderen
Einflüsse ausschließend. Ein wenig gelang es ihm sogar, aber den sturzbesoffenen
Harleyfahrer neben ihm, der roch als hätte er sich seit Monaten nicht gewaschen,
wär dafür aber in eine Wanne voller Bier gefallen und ihn zusätzlich noch mit
einem Glimmstängel quälte, kriegte er leider nicht aus seiner armen Nase raus.
Angeekelt rümpfte er die Nase, was der Typ mit verfilzter Vollbehaarung zufällig
mitbekam und sich zu ihm beugte, ihn mitten ins Gesicht lallte...."Hey....Du
Schönling...hieks....hassu irjentein....Problem? Isch rade Dir....hörje-fälligst
auf, mich so anzustarren....sonst gibsch watt auf die Fresse....kapisch? Dann
isches vorbei mit dem hübschen Gesicht..."
Vegeta glaubte in einer riesigen Giftwolke gefangen zu sein und er musste sich
zusammen reißen, damit sich das Innerste seines Magens nicht augenblicklich nach
Außen stülpte...ihm war einfach nur Speiübel. Am liebsten hätte er dieses
Großmaul am Kragen gepackt und ihn zurecht gewiesen, dass man ihn so nicht zu
behandeln hätte, bevor er ihn durch den Raum geschleudert hätte. Allerdings
erinnerte er sich an das Versprechen, dass er Bulma gegeben hatte und auch wenn
er sich im Recht fühlte, so wusste er, dass Bulma alles andere als Begeistert
sein würde. Und er gehörte nun Mal zu der Sorte Mann, die ein Versprechen hielt,
wenn er es erst ein Mal gegeben hatte....Somit hielt er sich schweren Herzens
zurück und versuchte die Situation auf andere Weise zu lösen.
Er wusste, dass er in der Lage war, Personen zu beeinflussen, allerdings war ihm
unklar ob er bei diesem Typen Erfolg haben würde, da er nicht mehr gerade im
Besitz seines Verstandes zu seien schien.
Mit tödlich ernsten, nur einen gefährlichen Schlitz weit geöffneten Augen
blickte er dem Biker tief in die Augen, nagelte ihn mit der Intensität seiner
Aura fest. Mit ruhiger, aber gefährlich scharfer Stimme begann er zu sprechen
"Hör zu, Du stinkender Parasit...niemand redest so mit mir, ohne die
Konsequenzen ziehen zu müssen....Du hast Glück, dass mein Mädchen nicht will,
dass ich hier anfange loszumeucheln, was der einzige Grund ist, weshalb Du noch
aus einem Stück bist...also tu uns beiden einen Gefallen und rück mir von der
Pelle, bevor ich die Beherrschung verlier!"
Der Mann war nun doch etwas verunsichert....die Person mit der ungewöhnlichen
Frisur wirkte ganz und gar nicht eingeschüchtert, was die Reaktion war, die er
erwartet hätte. Aber stattdessen bedrohte er ihn in einem äußerst gefährlich
klingenden Tonfall und auch in seinen Augen war nicht auch nur ein winziger
Funke von Angst zu finden. Der Typ, welcher ihm weder in Größe noch Volumen das
Wasser reichen konnte, war sich seiner Sache absolut sicher und schien nicht den
geringsten Zweifel daran zu haben, ihm, den Boss der meist gefürchteten
Straßengang der Gegend, überlegen zu sein. Was nur bedeuten konnte, dass der
Kerl einfach nur bluffte, das aber ausgesprochen gut, nicht wusste mit wem er es
zu tun hatte, ganz einfach wahnsinnig war oder....wirklich so gefährlich war,
wie er tat. Es war dem Ganoven nicht möglich eine Antwort zu finden und er
wollte es nicht wirklich riskieren eine fatale Fehlentscheidung zu treffen,
zumal es ihm bei diesen unnatürlich finsteren Augen eiskalt den Rücken runter
lief. Irgendwas sagte ihm, dass es nicht ganz unmöglich war, dass der junge Mann
vor ihm durchaus eine Bedrohung darstellen konnte...Allerdings war es unmöglich
einfach so klein bei zu geben, weshalb er sich mit lautem Gelächter aus der
Affäre ziehen wollte.
"Laß gut sein, Kleiner...isch will ma nisch so sein....heude drück isch noch
ma'n Auje zu....", sagte er und torkelte von dannen, er hielt es für eine
perfekte Lösung sich über den schrägen Typen lustig zu machen und von dannen zu
ziehen, alle glauben zu lassen, dass er der mächtigste Mann in dem Laden war,
bei dem es sich niemand wagen würde, sich gegen ihn zu erheben. So in seiner
eigenen Lobeshymne schwelgend, merkte er gar nicht mehr, wie sich Vegeta's Mimik
bedrohlich verdunkelte, wie ihn zwei vor Feuer glühende Augen verfolgten...und
ihn ins Visier nahmen. Er hatte ja keine Ahnung, dass er gerade die absolut
falscheste Person verspottet hatte, die man sich nur vorstellen konnte.
Vegeta wartete, bis sich Bulma für ein paar Sekunden von ihm abwandte, ihm den
Rücken zudrehte, und schleuderte einen kleinen Ki-Ball gezielt, damit er niemand
anders traf, dem verfilzten Typen hinterher, so dass er ihm eine schmerzliche
Brandwunde am Arm erteilte.
Dass Bulma von all dem nix mit bekommen hatte, zeigte sich deutlich als sie ihn
freudig anlächelte, was er mit einem unschuldigen Grinsen beantwortete und so
tat als wäre nichts gewesen, als hätte er seine Aufmerksamkeit nicht mal für den
Bruchteil einer Sekunde von ihr abgewandt. [A/N: Schuft XD]
Erschrocken griff der Biker nach seinem Arm, sah noch den Qualm, der von
verbranntem Fleisch und Haaren verursacht wurde, und die schmerzliche Blessur.
Ungläubig sah er über die Schulter und blickte in ein bedrohlich dreinblickendes
Augenpaar. Das war der Moment, in dem er trotz Betrunkenheit erkannte, dass dies
eine einmalige Warnung war, wo er gut dran täte, sie ernst zu nehmen. Und wohl
oder übel musste er erkennen, dass er nicht länger die stärkste Person in der
Gegend war....er fragte sich nur wer oder vielmehr WAS der Kerl mit dieser
gefährlichen Fähigkeit war. [A/N: Tja, und so wäre dann auch die Rangfolge mal
wieder geklärt *lach*]
Vegeta traute seinen Augen nicht, als er sah, wie ein blonder, offensichtlich
sehr von sich überzeugter, Sunnyboy sich aus heiterem Himmel an seine Bulma ran
machte. Er kam plötzlich aus der Menschenmasse hervor und lief zielstrebig auf
sie zu und nun flirtete er ungehemmt mit seiner Kleinen. Es schien den Blondie
gar nicht zu interessieren, ob sie überhaupt zu haben war.
Wut über diese schamlose Frechheit stieg in ihm auf, seine Zähne knirschten
gereizt übereinander und die Adern seiner Hand stiegen leicht empor als er die
Fäuste ballte. Als der blonde Typ auch noch Hand an sie legte, obwohl sie ihm
auswich und sie bedrängte, explodierte er innerlich, seine Augen sprühten Gift
und Galle...es war eigentlich nicht möglich, aber es war tiefe Eifersucht, die
ihn erschütterte...unnötig, da sie ja gar nicht darauf einging, aber dennoch war
dieses Gefühl mehr als deutlich und selbst für ihn nicht zu verleugnen.
Allerdings interessierte er sich gerade herzlich wenig dafür, ob er nun so was
absurdes wie Eifersucht empfand oder nicht, er wollte nur einen Keil zwischen
seinen Mädchen und dieser Witzfigur haben.
Bevor er sich bewusst wurde, was er tat, fand er sich auch schon auf der
Tanzfläche wieder, wie er mit sicheren und schweren Schritten auf die zwei
Personen zuschritt. Da er ja jetzt ohnehin nicht mehr zurück konnte, konnte er
genau so gut sein Vorhaben zu Ende bringen.
Grob packte er das Babyface an der Schulter und zerrte ihn gnadenlos von Bulma
weg, welche sich sogleich schutzsuchend an ihn presste, mehr als deutlich
zeigte, wer ihr Mann war und setzte noch eins drauf indem sie Vegeta
demonstrativ über trainierten Bauch und Brust strich.
"Laß die Finger von ihr...sie is 'ne Nummer zu groß für Dich...Bubi".
Vegeta fasste den Beschluß, dass es den Menschen eindeutig an Vernunft und vor
allem an Instinkt, der sie vor Gefahr warnte, fehlte, denn auch das Blondchen
nahm ihn nicht gerade ernst, wagte es sogar noch mit Bulma zu flirten, obwohl
sie nun schon fest an Vegeta klammerte.
"Hör mal, Schönheit...Du machst auf mich einen sehr intelligenten Eindruck, also
triff eine kluge Entscheidung und lass den Muskelbepackten Affen sitzen und komm
mit mir mit, ich kann Dir doch viel mehr bieten...zum Beispiel...", eingebildet
posierte er vor den beiden, ziemlich fassungslos dreinblickenden, Personen und
fuhr sich, völlig von sich überzeugt, durch die langen, blonden Haare, grinste
schmierig und schleimig vor sich hin, "....eine vernünftige Frisur..."
Bulma musste schnell handeln, da sie wusste, dass die Zeitbombe an die sie sich
klammerte, kurz vorm explodieren war, sie kannte Vegeta gut und wusste die
Zeichen genau zu deuten, die er von sich gab, wenn er kurz davor war, jemanden
den Hals umzudrehen.
Empört zischte sie den möchte gern Playboy an "Jetzt hör Du mir mal zu, Du
Lachnummer! Für solch geleckte Typen wie Dich, die mehr in ihr Spiegelbild
verliebt sind als alles andere, hatte ich noch nie was übrig. Ich bevorzuge
echte Männer, die nicht nur große Reden schwingen können, sondern auch was im
Kopf und in der Hose haben!! Und für so einen Spargeltarzan, wie Dich, werde ich
meinen durchtrainierten Supermann sicher nicht verlassen!!! Denn ich steh auf
Muskelbepackte Männer! Und nur damit Du's weißt....seine Haare sind spitze, ganz
im Gegensatz zu Deinen schmierigen Zotteln....und es heißt nicht Affe sondern
Saiya-jin!!" [A/N: Yeah, gib's ihn!!]
Vegeta, dessen Ego gerade mal wieder ein ganzes Stück gewachsen war, fühlte sich
zwar etwas überrannt, dennoch hielt er es für effektiver sich nicht
einzumischen, da es für den Heini demütigender sein musste, wenn sie ihn runter
machte...von daher stimmte er ihr nur kurz zu "Du solltest Dich vom Acker
machen, bevor sie richtig böse wird."
"Ts....als ob ich es nötig hätte, mich mit so'ner frigiden Zicke abzugeben...",
eingebildete stolzierte er über die Tanzfläche zu einer vollbusigen Brünette im
hautengen Minikleid....allerdings erreichte er sie nicht mehr, da Bulma ihm
vorher einen Krug Bier, dem sie einen Typen vom Tisch schnappte, der offenbar
eingepennt war, über den Kopf schüttete. Sein Fluchen ignorierte sie, als sie zu
Vegeta zurück stolzierte, welcher sie ziemlich verblüfft anglotzte. Ihr kleiner
Ausraster hatte ihm anscheinend die Sprache verschlagen.
"Aber ich soll mich benehmen...."
Ehe er sich versah, hing sie ihm um Hals, drückte sich an ihn und küsste ihn.
"Täusch ich mich, oder warst Du gerade eifersüchtig?", neckisch kraulte sie ihn
über die Brust und zwinkerte ihm zu.
Trotzig und sich ertappt fühlend, verschränkte er die Arme und brummelte vor
sich hin. "Wieso sollt ich? Wegen so'na Lusche bin ich doch nicht
eifersüchtig....der kann mir doch nicht annähernd das Wasser reichen...mal
abgesehn davon, dass es mich nicht interessieren würde....Ich hab nur gesehen,
dass der Typ Dich belästigt hat und Du Dich nicht wehren konntest...ich wollt
nur nett sein...das hat nichts mit Eifersucht zu tun.!"
Sie glaubte ihm kein Wort und konnte es sich nicht nehmen lassen, ihn auf zu
ziehen. Spielerisch fing sie an sich gegen ihn zu reiben und ihm ins Ohr zu
säuseln. "Duhu bist eifersüchtig, duhu bist eifersüchtig, kannst es nicht
ertraaagen, wenn ich mit andern Männern spreche...", sie kicherte leise, als sie
seinen beleidigten Gesichtsausdruck sah und entschied, dass sie ihn nicht weiter
ärgern sollte...Zur Besänftigung hauchte sie ihm ein paar zarte Küsse übers
Gesicht, und begann währenddessen ihn zum tanzen zu animieren.
Anfänglich war er etwas steif, weil er sich nicht ganz sicher war, ob er das
wolle, ließ sich aber nach wenigen Augenblicken mit ihr mitreißen und übernahm
sogar die Führung, zog sie fest an seinen Körper und ließ sie die Hitze spüren,
die sie in ihm auslöste. Sie war erstaunt, wie flüssig und geschmeidig seine
Bewegungen waren...wie sexy und erotisch er tatsächlich tanzen konnte.
Er nutzte es aus, dass gerade langsame und sinnliche Musik lief, um sich in
ebenso sinnlichem Rhythmus gegen sie zu reiben, er hielt sie mit festem Griff an
seinen Körper, ließ seine großen, warmen Hände sanft aber bestimmt über ihren
nackten Rücken gleiten, sah ihr dabei tief in die Augen, fesselte sie mit seinem
Blick, hypnotisierte sie regelrecht. Seine Lippen waren nur wenige Zentimeter
von den ihren entfernt, er spielte ein wenig mit ihr indem er sie durch leicht
geöffnete Lippen seinen warmen Atem entgegen hauchte, machte sie von Sekunde zu
Sekunde schwächer.
"Tu das noch mal, was Du vorhin gemacht hast", leise und nur für seine Ohren
bestimmt flüsterte sie ihm entgegen.
Etwas irritiert runzelte er die Stirn, "Was meinst Du?"
"Ich möchte, dass Du lächelst...das solltest Du öfter tun...es steht Dir nämlich
gut...."
Er schnaufte leicht und legte den Kopf kurz in den Nacken bevor er ihr erneut in
die Augen blickte...und ihr tatsächlich ein zaghaftes Lächeln entgegen brachte.
Ihre Augen begannen zu funkeln...er wirkte so unbeschreiblich lieb, wenn er so
lächelte...und unbeschreiblich liebevoll. Und nur sie, nur sie allein, durfte
diese Seite an ihm kennen, lediglich sie hatte dieses Privileg. Etwas, was sie
durchaus glücklich machte...und stolz.
"So wie Deine Augen funkeln, geh ich davon aus, dass das richtig ist...ich mach
das nämlich nicht oft, musst Du wissen.", mit sanfter und warmer Stimme sprach
er ihr zu, während er seine Stirn leicht gegen die ihre lehnte und sich
gestattete noch etwas mehr zu lächeln, ihr dabei tief in die Augen blickend.
"Mhhm....es ist perfekt....", sie atmete tief durch und schloß die Augen, genoss
einfach nur die Harmonie des Augenblickes...ließ sich von ihm führen.
Es verging eine Weile, bevor sie ihre Position änderte und sich an ihn
kuschelte, ihre Arme um ihn schloß, sich festhielt und sich auf seinen Körper,
die Bewegungen die er ausübte und seine Hände, die ihren Rücken und Po
streichelten, konzentrierte. Sie wusste nicht, wie lange sie schon tanzten, ob
nur ein paar Sekunden, ein paar Minuten...sie hatte jegliches Gefühl für Raum
und Zeit verloren, war in ihrer eigenen Welt. Sie wünschte sich, dass der Abend
nie enden würde...alles war einfach perfekt.
"Ich bin sicher, Du hättest es geschafft!! Davon bin überzeugt!!"
Anscheinend hatte sie es sich heute zur Aufgabe gemacht, ihn mit
Zusammenhangslosen Kommentaren zu verwirren. Was dachte sie von ihm....das er
hellsehen konnte? So Leid es ihm auch tat, aber das gehörte nun leider doch
nicht zu seinen Eigenschaften...hilfreich wäre es sicher gewesen.
Mit fragendem und verwirrtem Ausdruck sah er sie an.... "Wovon redest Du?"
Voller stolz, der in ihren Augen leuchtete sah sie auf zu ihm. "Ich meine...wenn
wir nie in Kontakt gekommen wären, wenn Du nie Wind von den Dragon Balls
bekommen hättest und somit auch Freezer keine Ahnung gehabt hätte...was ja
Deinen ganzen Plan erst durcheinander gebracht hatte...ich bin sicher,
dass...dass Du es geschafft hättest...und Dein Plan aufgegangen wäre. Ich bin
davon überzeugt, dass Du Freezer besiegt hättest...so wie es hätte sein
sollen...."
Sie fühlte wie eine seiner Hände ihren Weg in ihre Haare fand und er sanft ihre
Kopfhaut massierte, während er sie an sich drückte, sein Gesicht in ihren Haaren
vergrub und seine andere Hand sich fest um ihren Rücken schlang.
"Glaubst Du das wirklich?"
"Nein......ich glaube es nicht.....ich WEIß es!!!....Denn ich glaube fest an
Dich...und Deine Fähigkeiten. Und ich weiß, dass Du stark bist....sogar stärker
als Dir vielleicht klar ist. Du bist die stärkste Person, die ich kenne...und
deshalb weiß ich, dass Du alles schaffen kannst..."
Ein quälender Gedanke brannte sich in seinem Kopf fest...er wollte es nicht
aussprechen, aber er kam nicht drum herum....kaum hörbar, mit gebrochener Stimme
stellte er die furchtbare Frage.... "Was ist mit Kakarott?"
"Oh Vegeta...Du bist auf dem falschen Weg...und ich glaube in Deinem tiefsten
Innern weißt Du das genau....dass Dein momentanes Ziel gar nicht wirklich Dein
Ziel ist....vielleicht der Grund, weshalb Du es nicht erreichst...aber das ist
mir egal...ganz gleich, wie es nun wirklich ist...Ich sagte Dir bereits, dass DU
die stärkste Person bist, die ich kenne...denn es ist nicht zwingend ein
einzelner Sieg oder Niederlage, oder die bloße Kraft, die die Stärker einer
Person ausmacht...Man darf nicht vergessen, was Du alles durchmachen
musstest....allein die Tatsache, dass Du das alles durch gestanden hast, ohne zu
zerbrechen....allein das macht Dich zu einer extrem starken Person...ich kenne
niemand anders, der diese Torturen überstanden hätte.....Abgesehn davon....Du
glaubst es vielleicht, aber Du hast Deine Grenzen noch lange nicht erreicht..."
"Woher willst Du das wissen?"
Sie lächelte einfühlsam, auch wenn er es momentan nicht sehen konnte, zuckte
leicht mit der Schulter. "Ich weiß es halt....weibliche Intuition..."
Sein Griff um sie festigte sich...er wollte sie einfach nur fest halten...und
sie nie mehr los lassen. Er konnte nicht begreifen, wie sie nur einen so
unerschütterlichen Glaube in ihn haben konnte...nach allem, was er getan
hatte....Es war merkwürdig...Was war nur mit ihm los?
Als er sie so ihm Arm hielt, fühlte wie gut sie ihm tat, wie gut sie seiner
Seele tat, spürte er wie sein innerer Widerstand mehr und mehr zerbröckelte.
Sein Widerstand hatte schon lange nachgelassen, doch nun war er schon so weit
verschwunden, dass er es zumindest sich selber eingestehen konnte....dass er
sein Herz hoffnungslos an sie verloren hatte.
Aber warum tat es dann so weh? Er hatte das Gefühl, dass sein Herz zerspringen
würde, seinen Brustkorb zerbersten würde...es raste und hämmerte...brachte ihn
völlig durcheinander. Warum? Er wusste, dass sie ihn nicht abweisen würde, dass
sie ihn liebte...es war doch alles ideal, alles perfekt...warum tat es also weh?
Lag es daran, weil es ihm noch nicht gelungen war, ihr seine Gefühle zu
offenbaren? Oder weil er mit all dem noch überfordert war? Er wusste es
nicht...es war alles so verwirrend....
Noch während er grübelte, änderte sich die Musikart und es wurde etwas schnelles
und hartes gespielt, was Bulma dazu nutzte, um ihn anzuheizen. Sie war nach wie
vor eng mit ihm umschlungen, als sie sich aufreizend gegen ihn schlängelte, den
Körperkontakt zu möglichst vielen seiner erogenen Zonen suchend, auch ihre
eigenen nicht unbeachtet ließ.
Er fing an, schneller zu atmen, er versuchte sich unter Kontrolle zu behalten,
aber sie wusste viel zu gut, wo sie ihn berühren musste, als dass es ihn hätte
kalt lassen können. Und als sich einer ihrer Schenke zwischen seine Beine schob
und sie ihn somit im Schritt reiben konnte, entfleuchte ihm ein lüsternes
Stöhnen. Er wollte sie...jetzt sofort. Aber er wusste, dass er sie hier nicht
haben könnte, dass sie dies nicht zulassen würde.
Abrupt und schon beinahe etwas grob packte er sie an den Schultern und drehte
sie, schlang seine Arme um sie, um sie über den Bauch und andeutungsweise über
die Brust streicheln zu können, ließ seine Hände über ihren Körper wandern,
während er seine Hüfte in gefährlichem Takt gegen sie rieb.
Es war, als würde alles um sie herum erlischen, als wären sie ganz allein auf
der Welt...völlig ungestört. Vegeta nahm nichts um ihn herum wahr, konzentrierte
sich nur auf sie. Eine unerträgliche Hitze breitete sich in ihm aus, es schien,
als würde jeder Millimeter seines Körpers in Flammen stehen. Ihr Rhythmus, den
er ohne weiteres ergänzte, war gnadenlos und es war ihm, als würden sie schon
gar nicht mehr tanzen sondern....andere Dinge tun.
Sie fühlte, wie seine Lage war, sie konnte es darin spüren, wie er sich hinter
ihr bewegte, wie er seine Hände einsetzte, sie verlangend berührte, mit dem
Wissen, dass er jetzt nicht durfte, was er wollte. Ein hinterhältiges Grinsen
zog sich in ihre Mundwinkel...sie wusste, dass er in gewisser Weise litt...und
es machte ihr Spaß ihn zappeln zu lassen...dachte gar nicht daran, ihn zu
erlösen. Bulma wollte den Abend noch nicht abbrechen, damit er seinen Willen
bekam....noch nicht. Stattdessen entschied sie sich dafür, ihn einer harten
Zerreißprobe zu unterziehen. Sie wollte ihn am Limit seiner Disziplin sehen.
Unerwartet fühlte er, wie sich ihre Arme nach oben hoben, sich etwas nach hinten
drehten und ihre Hände nach seinen Oberarmen griffen, deren Muskeln leicht
gespannt waren und etwas zuckten, da er seine Arme nun mal eng und fest um sie
geschlungen hatte. Nun hatte er freies Feld und ließ es sich nicht nehmen sie zu
foltern. Seine Hände glitten langsam an ihrer Seite hoch, umfuhren bedacht ihre
runden Brüste, seine Fingerspitzen berührten sie unterhalb der Achseln, ließ sie
erschauern, bevor er ihr mit flacher Hand übers Dekolleté bis zum Ansatz des
Busens strich.
Er grinste triumphierend, als sie sich unter seinen Berührungen krümmte, sich
räkelte und den Kopf nach hinten gegen ihn lehnte, ihm ein leises Stöhnen
entgegen hauchte. Es war ja so leicht, sie zu kontrollieren...Er ahnte nicht ein
Mal, dass dies zu ihrem Plan gehörte, um ihn in den Wahnsinn vor unerträglicher
Lust zu treiben.
Während er neckisch an ihrem Ohr knabberte, ihr hauchend entgegen flüsterte, was
er jetzt grade gerne alles mit ihr machen würde, ihr detailliert beschrieb, wie
er sie in seiner Phantasie zur nächst besten Unterlage bringen, sie vornüber
beugen und ihren Rock beiseite schieben würde, wie er ihr den Slip wegreißen und
ihr ohne weiteres seine mächtige und steinharte, vor Begierde glühende, Rute
reinschieben würde, sie ungeachtet aller Personen im Raum mit schnellen und
tiefen Stößen, die sie erschüttern würden, dazu bringen würde, seinen Namen zu
schreien, wand sie sich in seine Armen, aus denen es kein entkommen gab und er
sich ungeachtet dessen weiter zu den Rhythmen aus den Boxen bewegte. Er wusste,
dass sie sein schmutziges Gerede ohne Ende antörnte, sie dies allerdings nur in
ihren Gedanken gestatten würde und er es gar nicht erst versuchen brauchte, es
in die Tat umzusetzen, da der Abend sonst ein jähes Ende mit einer brennenden
Ohrfeige nehmen würde.
Es erregte ihn, wie sie sich wand und an ihn schmiegte, ihren Rücken gegen
seinen Bauch und seine Brust rieb, während er ihre Bewegungen schlängelnd
ergänzte und ihrem Po mit seinen Lenden folgte, sie dabei aber nie berührte.
Verwirrung stieg allerdings in ihm auf, als er fühlte, wie ihm schleichend die
Kontrolle entrissen wurde...das gehörte nicht grad zu seinem Plan. Dadurch, dass
sein Verstand von purer Lust vernebelt war, dauerte es auch ein Weilchen, bis er
die Ursache für seine unkontrollierte Erregung erkannte....
Die kleine Hexe hatte sich gegen seinen Rhythmus gewand und drückte ihren Po nun
fest in seinen Schritt, rieb ihn, entgegen seiner eigenen Bewegungen, gnadenlos
gegen seine Weichteile...die inzwischen allerdings mehr hart und prall als weich
waren.
Er versuchte es zu unterdrücken, stöhnte und grunzte ihr aber dennoch ungehalten
ins Ohr. So ein Mist....er sah, wie sie zufrieden grinste und erkannte, dass er
ihr soeben blind in die Falle gegangen war. Hinterhältiges Weib!
Seine Gedanken verflüchtigten sich, als er krampfhaft um Kontrolle rang, was
weder sie noch sein eigener Körper ihm leicht machten. Sie streichelte ihn mit
ihrem gesamten Körper, und seine Hüfte entwickelte offenbar ein Eigenleben.
Jedenfalls fühlte er schmerzlich, wie sein Becken in schnellen und harten Stößen
gegen ihr weiches Hinterteil prallte. Das Gefühl ihrer weichen Rundungen, die
unter der prallen Beule seiner Hose nachgaben, ließen ihn beinahe ohnmächtig
werden....seine Augen rollten für einen kurzen Moment zurück, während er sie um
die Taille fasste und auf ihr brutales Spiel einging...er sah darin den einzigen
Weg heil aus dieser Situation wieder raus zukommen....
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Bulma kicherte unentwegt, als sie den Weg entlang torkelte, der vom Auto zum
Haus führte. Sie hatte im Verlauf der Nacht noch ordentlich zugelangt, was den
Alkohol anging und war nun ziemlich vergnügt, während sie über ein paar Leute
lästerte. Als ihr die Angelegenheit zu wackelig wurde, hakte sie sich bei Vegeta
ein um etwas Halt zu kriegen. Sie fand es ungerecht...er hatte um einiges mehr
getrunken als sie, aber auf ihn hatte der ganze Schnaps, das Bier und die
Cocktails offenbar kaum einen Effekt...er war lediglich etwas relaxter....und
leicht zum lachen zu bringen. Sie zog einen Schmollmund....war es denn gar nicht
möglich ihn mal aus der Bahn zu werfen....nur mal ganz kurz wenigstens....?
Er schmunzelte leicht als er noch mal einen Blick über die Schulter warf. Sie
war dermaßen beschwipst gewesen, dass sie vor lauter rumalbern nicht mehr mit
bekommen hatte, dass er nun doch seinen Kopf durchgesetzt hatte. Kaum hatte er
sie ins Auto gesetzt und ihr auf eine etwas säuselnde Frage hin etwas von einem
Taxi erzählt, war sie auch schon eingenickt. Und sie döste die ganze Fahrt
über....zu seinem Glück. Denn er war sich sicher, dass sie ihm mit ihrem Gezeter
in den Ohren gelegen hätte, wenn sie mitbekommen hätte, dass er sich nun doch
hinter das Steuer gesetzt hatte....erst recht, wenn sie mit bekommen hätte, wie
er über den Highway gerast ist.
Seine Brust rumpelte kurz als er leise vor sich hin gluckste, sich über sich
selbst amüsierte. Es war schon seltsam, aber seit je her hegte er diese
unerklärliche Liebe zu Autos. Warum wusste er nicht, im Grunde brauchte er sie
nicht, er war alleine doch um einiges schneller....und dennoch....seit er denken
kann, hatten seine Augen immer wieder wie die eines kleinen Jungen im
Spielzeugladen angefangen zu leuchten und zu funkeln, sobald er irgendwo einen
heißen Flitzer sah. Schon Radditz und Nappa hatten immer verzweifelt mit dem
Kopf geschüttelt, wenn er sich voller Begeisterung ein Auto ansah, dass seine
Aufmerksamkeit erlangt hatte. Es konnte vorkommen, dass er beim Anblick
bestimmter Modelle vor Freude hätte jauchzen können....und heimlich hegte er den
Wunsch selber einen schnittigen Sportwagen zu besitzen...Es war absurd, er
wusste es, aber irgendwie empfand er es als materielles Symbol seiner
Männlichkeit....Und er liebte es, dieses unbeschreibliche Gefühl von starken PS
unter ihm, wie die Karosserie vibrierte, wenn er den Motor schnurren und brüllen
ließ....Außerdem war das Gefühl der Geschwindigkeit ein ganz anderes wie als
wenn er flog....er konnte es nicht beschreiben...geschweige denn erklären...es
war ganz einfach so....
Er wurde aus seinen Gedanken gerissen, als er einen Druck an seinen Hintern
verspürte, etwas überrascht weiteten sich seine Augen, bevor er seinen Kopf zu
Bulma wandte, welche ihn schelmisch angrinst.
"Oaah...Veggie-Chan, weißt Du eigentlich was für einen geilen Arsch Du hast?",
sie kicherte vergnügt, "Ich steh total auf Deinen süßen Hintern."
Noch bevor er was erwidern konnte, löste sie sich auch schon von ihm und tapste
zur Tür. Verzweifelt kramte sie in ihrer Handtasche und suchte nach den
Hausschlüsseln..."Verflixt noch mal...wo sind die nur....aaarg...."
Leise seufzend kreuzte er unbewusste die Arme vor der mächtigen Brust und
driftete mit seinem Blick und den Gedanken etwas ab, während Bulma ihre
Handtasche beschimpfte, ihre Schlüssel gefressen zu haben und sie diese
gefälligst wieder ausspucken solle.
Über den Gipfeln der entfernt liegenden Bäume konnte er bereits die frühe
Morgendämmerung erspähen....wie lange sie wohl weg gewesen waren? Er hatte gar
nicht auf die Zeit geachtet...was merkwürdig war, da er sonst ein äußerst gutes
Zeitgefühl hatte...Grübelnd runzelte er die Stirn...wie kam das nur? Hatte er
sich so gut amüsiert, dass er Zeit und Raum tatsächlich vergessen hatte? Hatte
er sich amüsiert? Ein warmes Lächeln schlich sich unbemerkt in seine
Mundwinkel....ja, das hatte er...er hatte den Abend viel Spaß gehabt...und er
hatte ein Gefühl der Vollständigkeit verspürt. Irgendwie....hatte er das erste
Mal das Gefühl gehabt...zu Hause zu sein. Und dieses Gefühl war so stark,
so...intensiv, dass es nicht einmal ihm möglich war, es zu leugnen....Er
versuchte es...aus Angst vor den damit verbundenen Folgen...aber es gelang ihm
nicht. Er konnte das Gefühl der hierher Gehörigkeit nicht verbannen....aber wie
sollte er nur damit umgehen? Wie....?
Sie zerrte an seinem Arm und aus seinen Gedanken, kicherte erneut, als sie sein
überraschtes Gesicht sah.... "Hast Du geträumt, mein Liebster?"
,Liebster?', diese Bezeichnung ging runter wie Öl...berührte seine verwundete
Seele mit wohltuender Zärtlichkeit....Hatte sie so was nicht schon öfter gesagt?
Ihm war so....aber es hatte ihn nie erreicht...er wollte es nicht hören...aber
nun...aus irgendeinem Grund hatte er angefangen es zuzulassen...und nun konnte
er es hören...all die wohltuenden Dinge, die sie zu ihm sagte....er konnte sie
hören...und vor allem....er konnte die Liebe, die sie ihm anbot annehmen....
Sie zog ihn mit sich, durch den Hauseingang und schlang ihre Arme um seinen
Hals, drückte ihn stürmisch gegen die Wand und brannte ihm einen Kuß voller
Leidenschaft auf seine perfekten Lippen, welche nur so danach schrieen geküsst,
verschlungen zu werden. Während sie, sehnsüchtig und hungrig stöhnend, mit
seiner Zunge spielte, fiel die Tür ins Schloß und ließ das Paar in der
schützenden Dunkelheit des Flures zurück.
Nachdem sie den Kuß löste, blickte er sie erstaunt an. Er wollte etwas zu ihrer,
ihn etwas überraschenden, neuen Initiative sagen, wurde aber von einem scharfen
Einzog nach Luft unterbrochen, als ihn ein Lusterfüllter Blitz durchfuhr.
Unbemerkt hatte sich ihre zarte Hand nach unten geschlichen und hatte ihn nun
fest im Griff. Vergnügt über seine überraschte Reaktion, kicherte sie ihm ins
Ohr, säuselte leise vor sich her...
"Mmmm....Vegeta....", er keuchte, als sie damit begann alles, was sie mit ihrer
Hand greifen konnte, mit größter Vorsicht zu massieren..."Ich Liebe Dich ja so
sehr."
Er lächelte.... "Ich weiß...."
Ein ratschendes Geräusch ließ in verwundert blinzeln...Irritierte schaute er sie
an...sah wie sie ihn voller Wärme anlächelte...."Laß es einfach geschehen...."
Erst jetzt bemerkte er, dass sie ihre Hände an seinem Hosenbund hatte und nun
konnte er auch das Geräusch von eben zuordnen...es war sein Reißverschluss
gewesen, den sie geöffnet hatte...
Während sie den Knopf aus der Lasche löste, seufzte er entspannt und lehnte den
Kopf nach hinten, legte den Hinterkopf gegen die Wand. Nicht eine Sekunde ließ
er sie aus den Augen, folgte ihr mit dem Blick, als sie auf ihre Knie sang.
Voller Erwartung schloß er die Augen und leckte sich die Lippen. Er fühlte wie
sie ihre weichen und warmen Hände um ihn schloss, ihn aus seiner Hose
holte...tief atmete er durch.
Sie zögerte nicht einen Moment, nahm einen großen Teil seines Penis in den Mund
und begann augenblicklich hingebungsvoll an ihm zu lutschen und zu saugen, ließ
ihre feuchte Zunge die Unterseite seines männlichen Muskels massieren.
Genüsslich stöhnte er kaum hörbar, drehte den Kopf zur Seite, die Augen
weiterhin geschlossen.
Es erforderte viel Konzentration, um ruhig zu bleiben....sie hatte nicht mal
Zeit dafür vergeudet, um auf seine Erektion zu warten, sondern kam sofort zur
Sache. Aber das war jetzt auch egal...auf Grund der Tatsache, dass er seine
schmerzenden Lust die gesamte Nacht über immer wieder hatte unterdrücken müssen,
was eine immense Potenz in ihm gespeichert hatte, dauerte es nur wenige
Sekunden, bis seine Schwelkörper wieder mit einem Rausch durchblutete wurden und
er in ihrem Mund, während sie an ihm saugte, ihn leckte, wieder hart wurde.
"AH", er konnte das Stöhnen, auch wenn es nur ganz kurz war nicht unterdrücken,
es fühlte sich so unbeschreiblich gut an. Er rollte den Kopf langsam gegen die
Wand, atmete schwer.
Er fühlte ganz genau, wie sein Glied in ihrem Mund an Größe und Umfang gewann,
wie sich die sensible Haut mehr und mehr in ihre Zunge drückte, von dieser
eingebettet wurde, während er ihre Mundhöhle mehr und mehr ausfüllte, ihren
Kiefer dehnte. Dieses Gefühl....oh, er glaubte zu explodieren....es war so
unsagbar erotisch. Schon oft wurde er mit Blow-Jobs verwöhnt...aber noch nie
hatte ihn eine Frau in den Genuss kommen lassen, erst ihn ihrem Mund steif und
hart werden zu dürfen. Es war, als wäre er steifer als je zuvor...es fühlte sich
an, als würden seine Schwellkörper über die übliche Prallheit hinaus schwellen,
wären kurz davor, ihn zu zerreißen.....so schmerzhaft...und doch so gut.
Ein glücklich klingendes Seufzen war von ihr zu hören, als er eine Hand auf
ihren Kopf legte, ihr sanft über's Haar streichelte, während sie ihn unbeirrt
weiter verwöhnte...abwechselnd über seine gesamte Länge lutschend und hart an
ihm saugend. Sie fühlte, wie er pulsierte, was ein angenehmes, sie erregendes,
Kribbeln über die sensiblen Nerven auf ihrer Zunge auslöste.
Stumm stöhnend, weil die brennende Lust ihm die Stimme abzuschnüren schien, aber
schwer atmend stand er gegen die Wand gelehnt, rollte den Kopf langsam, im
selben Rhythmus wie sie ihn anwandte, von einer Seite zur anderen, hin und
wieder kaum hörbar schnaufend, die Augen fest geschlossen, sich nur auf sein
Gefühl konzentrierend.
"Uuuuhm.....was machst Du bloß mit mir....?", ein geräuschvolles, gequält
klingendes, Stöhnen entkam seinen Lippen als sie die ersten, einsamen Tropfen
aus ihm raus saugte, was sie nur dazu ermutigte, ihn weiter zu beglücken.
Sein Körper begann zu zittern...und er ballte die Hände zu Fäusten, um der
Situation Herr zu werden, verkrampfte seine Muskeln, um die Kontrolle zu
bewahren....stöhnte schon fast verzweifelt, als er fühlte, wie er trotz allem
mehr und mehr an Beherrschung verlor.
Doch so weit ließ sie es nicht kommen...sie hatte andere Pläne mit
ihm...Außerdem musste sie sich eingestehen, dass es ihr durchaus ein wenig Spaß
machte, ihn zu quälen. Nicht, weil sie ihm was Böses wollte...nein, sie genoss
es, ihn zu quälen, weil sie ihm was Gutes tun wollte...sie wusste, dass es sein
Lustgefühl extrem steigerte, wenn sie ein wenig mit ihm und eben seiner Lust
spielte...Und heute fühlte sie sich stark genug, um eine etwas dominantere Rolle
einzunehmen...verspürte den Mut, ihn zu foltern, mit ihm Dinge zu tun, die sie
sonst nicht wagen würde....
Sie vermutete, dass es am Alkohol lag....sicher war sie sich jedoch
nicht....vielleicht hing es auch mit der ganzen Situation zusammen, damit, wie
der Tag im allgemeinen verlaufen war...aber im Grunde war es auch egal....das
Warum interessierte gerade niemanden...
Ihn teuflisch angrinsend, glitt sie seinen Körper wieder rauf, strich mit den
Handflächen die Außenlinien seiner Hüfte und Taille entlang. Langsam schob sie
sein Shirt ein wenig nach oben, begann mit Hingabe und Intensität den unteren
Teil seines Bauches, direkt unter seinem Bauchnabel mit feuchten Küssen zu
bedecken. Sein flacher Bauch und die gewellten Muskeln zuckten und bebten, als
sie ihre Zunge über seine glühend heiße Haut strich....Sie grinste siegessicher,
als sie ihn keuchen hörte.
Ohne weiter auf seine Bedürfnisse einzugehen, raffte sie sich wieder auf, strich
ihm über die breite, vibrierende Brust, lächelte ihn zuckersüß und bitter
zugleich an, während er um Luft kämpfte...
Nachdem sie ihm in einer ,folge mir' Gestik kurz das Kinn kraulte, und ihm einen
verführerischen Blick, durch leicht geöffnete Augen, zuwarf, schlenderte sie,
bedacht die Hüfte schwingend, zum Wohnzimmer auf ihr Zimmer zu.
Gebannt stand er im Schatten des Flures...er versuchte seine Gedanken zu ordnen,
doch es gelang ihm nicht...er wollte mit dem Kopf denken, doch die Realität war,
dass er mit einem weiter tiefer liegenden Körperteil dachte, welches leicht
vibrierend vor Anspannung noch immer aus seiner Hose heraus stand...Ohne weiter
Zeit zu vergeuden, rückte er schnell seine Hose etwas zurecht und schlich ihr
auf leisen Sohlen nach, schwebte fast lautlos hinter ihr her...er fühlte sich,
als wäre er ferngesteuert, hätte keinen Einfluß auf sein Handeln...nicht, dass
er es nicht wollte, ihr nicht folgen wollte....dennoch fühlte er sich wie unter
einem Bann.
Sie führte ihn in ihr Zimmer, setzte sich auf ihr Bett, wo sie darauf wartete,
dass er die Tür schloß und ihr folgte. Als er langsam auf sie zuschritt, fiel
ihr Blick auf seine Hose, die nun, durch seine Bewegungen, nur noch lose um
seine Hüfte hing, kurz davor war, runter zu rutschen....zu ihrem Bedauern blieb
sie allerdings doch auf den kräftigen Muskeln seines Beckens
hängen...Andererseits war es auch nicht so ein großes Drama....was sie besonders
wollte, konnte sie ja sehen, da es ihm nicht möglich war, sich in diesem Zustand
wieder vollständig zu bekleiden.
,Es, bzw. ER, passte wohl nicht mehr, was, mein Liebster...?'
Ein Schauern durchfuhr sie, als sie seine Augen sah, wie er sie fixierte, so
voller Begierde und Verlangen...sie liebte diesen Blick...von Anfang an, hatte
er sie damit abhängig gemacht.
Die Matratze gab leicht nach, als er sich mit einem Knie, zwischen ihre Beine
platziert, darauf nieder ließ. Mit einem sanften Brummen, versiegelte er ihre
Lippen, als er sie langsam mit dem Gewicht seines stählernen Körpers ins weiche
Laken drückte, sie unter sich begrub.
Mit einem zufriedenen Seufzen öffnete sie ihre Lippen, woraufhin er sofort damit
begann, den süßen Inhalt, der sich ihm bot, gierig zu plündern. Während er sie
voller Leidenschaft küsste, seine Hände leicht zitternd über ihre Arme wandern
ließ, sie nicht mehr entkommen lassen wollte, umfasste sie sein Gesicht mit den
Händen, um ihn fester an sich zu pressen, den wohltuenden und anregenden Kuß
vertiefend, und rieb fast unbemerkt ihren Schenkel, den er zwischen seine Knien
gefangen hielt, gegen eine ganz bestimmte, harte Stelle zwischen seinen Beinen,
ließ ihn leise schnurren.
Nach einer Ewigkeit löste er den Kuß, um Luft kämpfend....Sie sah das starke
Verlangen, das Verlangen nach Befriedigung, die nur sie ihm geben konnte, in
seinen Augen lodern als er ihr in die Augen blickte. Allein dieser Blick sorgte
dafür, dass sie ihren Slip durchweichte....wie sehr sie ihn doch spüren wollte,
wie sehr sie seine enorme Kraft spüren wollte....ganz tief in ihr drin. Doch
nein...es war noch zu früh...noch wollte sie ihm nicht geben, was er wollte, was
er so dringend gebraucht hätte.
Sie räkelte sich leise stöhnend unter ihm, ließ ihn beinahe den Verstand
verlieren....und sie genoss es in vollen Zügen, ihn in der Hand zu
haben...allein der Gedanke, was sie mit ihm vor hatte, wie sie ihn noch quälen
wollte, törnte sie unsagbar an...vermutlich konnte sie wirklich ein richtiges
Miststück sein, so wie er sie teilweise nannte.
,Oh Vegeta....das wirst Du nie vergessen....heute drehen wir den Spieß mal um!"
Leise kichernd, drückte sie ihn sachte von sich, schob ihn wieder aus dem Bett,
so dass er ein wenig irritiert vor ihr stehen blieb, sie schwer atmend anblickte
und auf eine Erklärung wartete.
Nie den Kontakt zu seinen Augen brechend, drehte sie sich auf alle Viere,
krabbelte weiter in die Mitte ihres großen Bettes und streckte ihm ködernd ihren
wohlgeformten Hintern entgegen. Wären ihre Klamotten nicht im Weg gewesen, hätte
er nun eine ungehinderte Aussicht auf sein heiß ersehntes, feuchtes und enges
Ziel gehabt. Doch allein der Gedanke daran, reichte aus, um sein Blut zum kochen
zu bringen.
"Vegeta....", verstohlen blinzelte sie kurz, sah ihn seltsam an, "Zieh Dich
aus!!"
Einen Moment hielt er inne, runzelte überrascht die Stirn...ihre Stimme klang
sehr bestimmend. Aber was soll's...wenn sie es so wollte...dann sollte sie es
haben. Ohne zögern griff er nach dem Ende seines Shirts und zog es sich über den
Kopf.
Bulma's Augen weiteten sich, ihre Hände griffen nach dem Laken, krallten sich
fest, als sich sein Körper streckte, jeder einzelne Muskel seiner Bewegung
folgte...ein Anblick, der ihr das Wasser im Mund zusammen laufen ließ. Er war
einfach nur perfekt...makellos! Man konnte es einfach nicht anders sagen. Jeder
einzelne Zug seines strammen Körpers war perfekt! Nie würde sie sich an ihm satt
sehen können!
Nachdem er sein Shirt hatte zu Bodden fallen lassen, beugte er sich nach unten
um die schweren Stiefel zu öffnen, die er nur achtlos neben das Bett stellte.
Letztendlich schob er in einer einzigen, flüssigen Bewegung, die Hose über seine
starken Beine und stieg aus ihr hinaus, nun völlig nackt, in seiner vollen
Pracht vor ihr stehend, ihre hungrigen und gierigen Augen mit seinem Anblick
fütternd.
Mit einem breiten Grinsen, kroch er ihr wieder hinterher, war gerade dabei, sie
erneut aufs Bett zu drücken, als sie ihn sanft von sich hielt. Er war
verwirrt...und nicht mehr in der Lage klar zu denken, so dass er sich hätte
einen Reim drauf machen können....
Betörend blickte sie ihm in die Augen, nur wenige Zentimeter von seinem Gesicht
entfernt und hauchte ihm entgegen.
"Wärst Du so lieb und würdest mir helfen?", sie deutete auf den Knoten, der ihr
Oberteil zusammenhielt, bevor sie ihre Hände über ihre kurvigen Linien gleiten
ließ und auf sämtliche andere Verschlüsse ihrer Kleidung deutete.
Erneut breit und teuflisch grinsend, machte er sich sogleich an ihrer Verhüllung
zu schaffen, wollte sie ungeduldig von ihr reißen...
"NEIN!", bestimmt erhob sie Einspruch, lächelte den irritierten Vegeta aber
sogleich wieder an "Nicht so...nein...nicht so...ich will die Sachen behalten,
also...schön langsam, ja?"
Genervt knurrte er leise, folgte dann aber doch ihren Anweisungen und versuchte
mit zitternden Händen und schwer atmend den Knoten hinter ihrem Hals zu lösen.
"So ist es gut....schön....laaangsam....", während sie das sagte, ließ sie ihre
zarte Hand genauso langsam über seinen, bereits ziemlich ungeduldigen, Schaft
auf und ab gleiten, zwang ihn dazu angestrengt zu schnaufen, während er ihr
Oberteil endlich geöffnet bekam. Und der Anblick, der sich ihm bot, als der
Stoff ihren Körper hinunter glitt, verbesserte seine Lage ganz und gar nicht.
Unter ihrem langsamen Atem stieg ihr Busen mit dem bereits versteiften Knospen
ihm verlockend entgegen, doch auf seinem Versuch hin, an ihnen zu saugen, nur um
wenigstens einen kleinen Teil seiner Gier befriedigen zu können, schob sie
seinen Kopf sanft bei Seite.
"Na, na....nich so voreilig...ts, ts, ts....", ihn tadelnd, schwenkte sie den
Zeigefinger, lächelte ihn beschwichtigend an, als er erneut knurrte. Ein
bisschen gemein fühlte sie sich ja schon, aber andererseits...
Da sie ihn offenbar nicht ran lassen wollte, bevor er sie ihrer Sachen NORMAL
entledigt hatte, knirschte er kurz mit den Zähnen und machte sich dran, den
anderen Knoten ihres Tops, der es an der Taille zusammenhielt, zu öffnen.
Nun hatte er schon solange warten, so oft ertragen müssen, wie sie ihn erst heiß
machte und dann fallen ließ, nun würde es darauf auch nicht mehr ankommen...
Als er den Knoten auf hatte, schmiss er das rote Stück Stoff schnell zur Seit
und machte sich an den Gürteln zu schaffen. Er stoppte einen Moment und stöhnte
laut auf, da sie ihre Hand für einen Augenblick fest um seine Basis schloß, ihm
die Blutzufuhr abtrennte, bevor sie ihn wieder sanfter auf und ab pumpte. Er
hatte keine Ahnung, wie lange er das noch aushalten würde, bevor er explodieren
würde...
Hektisch fummelte er an ihren Gürteln rum, lockerte sie und warf sie in die
Ecke, während er keuchend versuchte, das immense Vergnügen, das sie ihm gerade
bereitete, unter Kontrolle zu halten.
Um ihren Rock öffnen zu können, fasste er sie kurz unter den Po um sie etwas
anzuheben, was ein überraschtes Quieken von ihr forderte, als sich seine starke
Hand um ihre Rundungen schloss. Nachdem er den Reißverschluss an der Rückseite
geöffnet hatte, zog er ihr ihn rasch aus. Kaum sich diesem entledigt, zerrte er
auch schon am Verschluss des Strumpfhalters, dessen kleine Schnappverschlüsse
ihn fast die Nerven verlieren ließen, bevor er sie überwältigte. Dem
Strumpfhalter folgte ein nasses Höschen, dessen Geruch an seiner Beherrschung
nagte.
Nachdem es ihm auch gelungen war ihre Stiefel zu beseitigen konnte er ihr nun
endlich das letzte Stück Stoff, dass ihn hinderte, vom Leib abstreifen. Mit den
Händen über die seidige Haut ihrer Beine streifend, zog er die Strümpfe zu den
Fesseln hinab und konnte sie nun mit einem Ruck von den Füssen reißen.
Noch bevor diese zu Boden gefallen waren, stürzte er sich auf Bulma, nagelte sie
mit seinem Körper auf das Bett, presste seine heiße Haut gegen die ihre, ließ
sie den Drang seines Verlangens, seiner Sehnsucht, mehr als deutlich spüren. Ehe
sie die Situation umsetzen konnte, verschlang er ihre Lippen voller Ungeduld,
voller Hunger, forderte regelrecht den ersehnten Einlaß, dem sie ihn gerne
gewährte und er den brennenden Kuss so weit er konnte vertiefte.
"Mh....", zwischen den Küssen, bei den Positionswechseln, während er seine Zunge
in ihrem Mund drehte und die ihre leckte, begann er angestrengt zu sprechen,
"...Ich.....brauch Dich....Hör auf...mich so....zu foltern.....ngh....das....hab
ich...nicht verdient...hng."
Sie seufzte leise in seinen Mund, während sie die Arme um ihn schlang, es ihm
gestattete, sie zu küssen. Es stimmte....eigentlich hatte er es wirklich nicht
verdient.....dennoch konnte sie es nicht sein lassen....Nicht heute...sie wollte
ihn an seinen Grenzen sehen....nur um ihm einen ganz besonderen, einen besonders
erleichternden und starken Höhepunkt schenken zu können.
Kurz in Gedanken versunken, merkte sie nicht, wie sein Mund von ihren Lippen
über ihr Kinn zu ihrem schlanken Hals wanderte, wo er sehnsüchtig zu lecken,
knabbern und zu saugen begann. Ein kurzes Japsen entfleuchte ihr, als sich seine
warmen Hände um ihre Brüste fassten, sie fest zur Mitte hin zusammen drückten,
so dass ihre Nippel fasst nebeneinander waren. Aus dem kurzen Japsen wurde ein
heftiges Keuchen, als er hastig und voller Gier damit begann, über die harten
Brustwarzen zu lecken und unter vollem Einsatz von Lippen und Zunge zu küssen,
nicht aufhörend sie zu massieren.
Nein, so war das nicht geplant! Er war dabei, die Kontrolle wieder an sich zu
reißen...sie musste ihn aufhalten, bevor sie sich wieder seiner Macht
unterwarf....
"Uuuhn....oh Vegeta......", um Kontrolle ringend, gegen das phantastische
Geschick seiner Zunge ankämpfend, wand sie sich unter ihm, "...Du....ohn...Du
bist der Größte....Du bist der....mmmh....der beste Mann, den es in diesem
Universum gibt....!"
Es klappte, er reagierte drauf....als hätte sie es gewusst. Aber trotz allem war
er eben doch nur ein Mann und leicht zu durchschauen...man brauchte nur sein Ego
stärken und schon tappte er unbewusst in die Falle. Als sie sein stolzes Grinsen
auf ihrem Busen spürte, gelang es ihr, ein Bein zwischen ihre Körper zu schieben
und ihn von sich drückte.
"Oah...nein.......warum?", völlig verwirrt sah er sie an...
Es war schwer ihn so zu sehen, aber sie konnte jetzt nicht nachgeben...
"Hab...hab ich was falsch gemacht...hab...", er begann angestrengt zu grübeln,
für ein paar Sekunden nicht an Sex zu denken...."...hab ich Dir weh getan?"
,Aber nich doch....', so sollte er nicht denken....das war nicht das Gefühl,
welches sie ihm vermitteln wollte. Schnell lehnte sie sich vor zu ihm, umfasste
sein Gesicht und gab ihm einen zärtlichen Kuss, nippte leicht an seinen Lippen.
"Nein mein Prinz...nichts von alle dem...", sie küsste ihn erneut, auf keinen
Fall, durfte seine Stimmung sinken, wenn er die Lust verlieren würde, würde ihr
Plan nicht aufgehen. Als sie seine Hand auf ihrem Arm fühlte, fühlte, wie er sie
an sich ziehen wollte, wusste sie, dass er sein Gehirn wieder ausgeschaltet
hatte und ihr nun wieder seine volle Aufmerksamkeit gehörte.
"Brauchst Du mich wirklich so sehr?"
Er nickte hastig "Ja....Gott, ja....Ich hab das Gefühl, zu sterben, wenn ich
Dich nicht kriege..."
"Und Du wärst bereit, WAS dafür zu tun?"
"Alles....wenn Du es von mir verlangen würdest, ich würde die Welt für Dich aus
den Angeln heben...", während er das flüsterte, hauchte er ihr zärtliche,
dennoch unter Spannung stehende, Küsse über die Wangen.
Bulma konnte nicht anders als leise zu kichern. "Nun ja....so sehr musst Du Dich
nun doch nicht anstrengen..."
Er beugte sich etwas vor, drehte seinen Oberkörper, so dass er die Unterseite
ihres Kinnes küssen konnte...."Aber Du willst, dass ich etwas tue....hab ich
recht?", sie spürte, wie sich seine Lippen, während er sie gegen ihre zarte Haut
presste, zu einem Grinsen verzogen.
"Du bist ja so klug....mmmmh.....das ist schön...."
,Ich weiß doch, was eine Frau mag...'
"Und was soll ich tun, hm?", seine Stimme klang warm und säuselnd...eine
furchtbar gefährliche Falle für jede Frau. Es erforderte Bulma's gesamte
Selbstbeherrschung um nicht ihre ganzen Pläne über den Haufen zu werfen und ihn
einfach darum zu bitten, sie zu nehmen.
"Du....", sie unterbrach, um leise zu Seufzen, als er gewissermaßen Kopfüber an
ihrem Kinn nippte...er kannte sogar Tricks um sie schwach zu machen, an die sie
selber noch nicht mal gedacht hätte.... "Ich will....Ich würde gerne...." Trotz
der Tatsache, dass der Alkohol sie ziemlich enthemmt hatte, zögerte sie nun
etwas und ihre Wangen färbten sich in ein schüchternes Rosa....Innerhalb weniger
Sekunden jedoch, hatte sie die Schüchternheit wieder verdrängt. "Ich will Dir
zusehen!"
Stirnrunzelnd hielt er inne mit seiner Verführungstechnik, während er die Linien
ihres Kiefers mit der Zunge nachfuhr....noch ergaben die Worte für ihn keinen
Sinn... "Was?.....Wobei denn?"
Kaum ausgesprochen, traf ihn die Erkenntnis auch schon wie ein Schlag und er
zuckte leicht verschreckt zurück...bei allen Göttern dieser Gallaxi...das konnte
sie doch nicht ernst meinen....
"W-was...?"
Sie kicherte..."Ja, ja...Du hast mich schon richtig verstanden...ich habe schon
länger diese Phantasie....", sie senkte die Stimme, betörte ihn wie eine Sirene,
"....Dir dabei zuzusehen....zu sehen, wie sich Deine starke Hand fest um Dich
legt...", er hatte Mühe zu atmen und schloss die Augen, als sie ihm ins Ohr
hauchte und hin und wieder daran nippte, mit der Zunge die Schnörkel nachfuhr...
"...zu sehen, wie Du Dir selber Freude bereitest....Du Dich selbst bis auf den
letzten Tropfen leerst...."
Ihm war, als hätte sich ein Kloß in seinem Hals gebildet, den er mühsam
runterschluckte...auf der einen Seite fand er ihre Bitte schon fast
unverschämte...auf der anderen machte es ihn unbeschreiblich an...allein der
Gedanke daran, dass sie ihm zusah....aber einen Moment mal...
Empört kreuzte er die Armer vor der Brust und drehte sich abweisend von ihr
weg... "Pff....wie kommst Du bloß darauf, dass ich so was mache......Das hab ich
doch gar nicht nötig!"
"Veggie-Chan...", viel zu süß klang ihre Stimme, als dass sie etwas Gutes hätte
bedeuten können....
"Hm?", er brummte beleidigt...zu seinem Bedauern brach die Situation seiner
Erregung aber keinen Abbruch...im Gegenteil.....irgendwie machte es ihn sogar
noch mehr an...irgendwas lief hier gerade völlig schief...aber so richtig...
"Letzte Woche.....ich wollte einkaufen gehen, als Du auf dem Weg in die Dusche
warst....Ich verrat Dir was....", bei diesen Worten weiteten sich Vegeta's Augen
schockiert...er ahnte was.... "Ich hatte was vergessen....und musste noch mal
zurück...", unbemerkt hatte sie sich an seinen Rücken gelehnt, umarmte ihn und
strich seinen einen Arm sanft auf und ab..., "Als ich auf dem Weg in mein Zimmer
war....mußte ich am Bad vorbei....und....ich hab äußerst verdächtige Geräusche
gehört....es war eindeutig....immerhin warst Du nicht grad leise....es war genau
zu hören, dass Du nicht nur geduscht hast....denn dann gibt man nicht solch
lustvolles Stöhnen von sich...."
,SHIT! SHIT! SHIT! SHIT!!!....Ich dachte, ich wär ganz allein....So ein Mist
aber auch!!!' [A/N: *lacht sich grad halb tot* Ich bin ein Monster-bwuahahaha]
"Hmpf....na schön....die Runde ging an Dich.....aber das heißt noch lange nicht,
dass ich nachgeben werde...."
"Oh doch...das glaub ich schon, denn....ich werd Dir gar keine Wahl lassen....",
noch während sie ihm ins Ohr hauchte, ihn ablenkte, hatte sich eine ihrer Hände
um seine Taille geschlichen und ehe er es merkte seine pulsierende Länge wieder
fest im Griff, ließ ihn überrascht keuchen.
Ohne zögern fing sie an ihn wieder auf und ab zu fahren, steigerte ihr Tempo
leicht und wartete, bis er kurz vor seinem Höhepunkt war...Dank der Tatsache,
dass er schon die ganze Zeit auf einem Level war, der sich ziemlich dicht in der
Nähe eines Orgasmus' befand, dauerte es nicht lange, bis er verlangend grunzte
und schnaufte.
Doch es kam so, wie Vegeta es befürchtet hatte...sie ließ von ihm ab, bevor er
kommen konnte, ließ ihn ein weiteres mal unbefriedigt....schmerzvoll stöhnte
er....lange würde er diesen Zustand nicht mehr aushalten...er brauchte so
dringend Befriedigung....
Bulma spürte, was er so dringend brauchte, jede Faser seines Körpers schrie
regelrecht danach...und sein Stöhnen klang nun wirklich schon sehr
qualvoll....Viele andere Männer hätten sich inzwischen längst genommen, was sie
wollten...egal ob gegen den Willen der Frau oder nicht...aber nicht er...nie
hätte er so was getan...und das obwohl er genau wusste, dass es nicht wirklich
gegen ihren Willen gewesen wäre....Sinnlich strich sie mit ihrer Hand seinen
rechten Arm hinab und griff nach seiner Hand. Während er etwas widerspenstig
brummte, führte sie ihn zu seinem pochenden Verlangen, das so fordernd und steil
empor ragte.
Auf dem Weg dorthin, strich sie seine Hand über seine Brust, wo sich seine
andere Hand ganz freiwillig hinzugesellte und er schon mehr oder weniger
unbewusst anfing, sich zu streicheln und sie ihm eher mit ihrer Hand folgte, als
dass sie ihn führte. Er berührte seine Nippel und schnaufte leise, begann etwas
zu zittern, als er sie zu drehen begann, bis sie sich aufrichteten, glitt dann
mit seinen Händen weiter hinab, streichelte langsam und mit Genuss seinen
Bauch...er wollte so sehr, dass sie ihn dort berühren würde, dass sie ihn
zärtlich streicheln würde...aber sie hatte deutlich gemacht, dass sie das gerade
nicht wollte...nicht so ganz zumindest. Vermutlich hätte sie es getan, wenn er
sich geweigert hätte, aber sie hatte bisher auch jedes seiner Spiele
mitgespielt, egal wie krank sie auch gewesen waren, ihm jeden seiner Wünsche
erfüllt, ganz gleich, wie unheimlich sie ihr anfänglich waren...warum sollte er
ihr also nicht diesen einen Gefallen tun...
Kaum hatte sie ihn so weit geführt, dass seine Fingerspitzen ihn selbst
berührten, verlor er die Kontrolle über seine Gliedmaßen und seine Hand schloss
sich um seine steife Härte. Mit einen lang gezogenen Stöhnen packte er fest zu
und schob seine Hand in langsamen Rhythmus von unten nach oben und zurück, immer
und immer wieder, dabei erregt vor sich her schnaufend...
Mit großen Augen sah Bulma ihm zu, sie war überrascht, dass sie ihn tatsächlich
so weit hatte bringen können und als sie sah, wie fest er zugepackt hatte. Ihr
persönlich erschien es schon fast schmerzhaft...immerhin war sein Griff so fest,
dass sich sein Glied leicht bog. Aber vermutlich hatte sie so lange mit ihm
gespielt gehabt, dass er es jetzt einfach etwas härter brauchte. Dennoch...sie
hätte nie gewagt, ihn so grob zu berühren.
Ein lautes Stöhnen brachte sie zurück aus ihren Gedanken...er war in der
Zwischenzeit, sie hatte es gar nicht bemerkt, in eine halb liegende Position
gerutscht, da er sich so besser greifen konnte als im sitzen und drückte seine
Kopf nun, mittlerweile stärker stöhnend, in ihren Brustbereich.
"AAAAHHHH.....gefällt Dir das so?....NGH.....gefällt Dir....OOOOAAAH.....gefällt
Dir, was Du siehst?", als er das mit rauer Stimme sagte begann er für eine Weile
sein Tempo rapide zu steigern und pumpte seine Hand schnell auf und ab, bevor er
wieder in einen langsameren Rhythmus verfiel, oder noch fester zudrückte.
"MHPH....gnh...."
Sanft strich sie ihm ein paar kleine Strähnen aus dem Gesicht, die durch die
Anstrengung und dem damit verbundenen Schwitzen auf seiner Stirn klebten.
"Oh ja....es gefällt mir sehr....es ist unglaublich, Dir dabei zuzusehen....",
während sie das sagte und ihm gebannt auf seinen Penis starrte, der in ihren
Augen vor Freude tanzen zu schien, spürte sie wie ihr eigenes Verlangen zwischen
ihren Beinen mehr und mehr zu pochen begann und unerträglich brannte. Sie konnte
nix dagegen tun, ihre Hand glitt wie von selbst ihren Körper hinunter, bis sie
sich zwischen ihre Beine schob.
"Oh....Vegeta...Ich bin ganz feucht...", sie begann damit das Zentrum ihrer Lust
mit zwei Fingern zu reiben und zu drehen, während sie ihre Augen auf ihn haften
ließ. In Gedanken stellte sie sich vor, wie sie sich über sein Gesicht hocken
würde und es nicht ihre Finger wären, die sie berührten, sondern dass er sie
lecken, seine Zunge in ihren triefenden Eingang schieben würde. Sie errötete, da
sie sich ein wenig für ihre Phantasie schämte...doch hätte sie gewusst, was in
seinem Kopf gerade vorging, hätte sie wahrscheinlich nicht einmal über Scham
nachgedacht....
Er stellte sich vor, dort zu sein, wo er eigentlich sein sollte...in seinem
Palast, auf seinem Planeten....er sah sich in seiner Schlafkammer, die nur mit
den prächtigsten Möbeln und dem Feinsten vom Feinen ausgestattet war, der
riesige Vollmond schien durch die Fenster, versorgte ihn mit unbegrenzter Kraft.
Und Bulma war seine persönliche Bedienstete, seine leibeigene Sexsklavin.
Ein höhnisches grinsen breitete sich über seine Lippen aus....Ja, so würde es
ihm durchaus gefallen...
Er hatte sie auf eine Art Bock gespannt, nackt, mit dem Bauch nach unten und
alle Viere waren an jeweils einen Pfosten geschnallte. Völlig Hilflos, war sie
ihm ausgeliefert und er hatte ungehindert Zugriff auf ihre süße, kleine Pussi,
die er bereits wund geleckt hatte, die nur so tropfte und zuckte, sich ihm stumm
wimmernd etwas entgegengebockt und weit für ihn geöffnet war, da er sie schon so
oft hintereinander beglückt hatte....seine kleine Lieblingsdienerin von der
Erde, die er als Geschenk von den Göttern bekommen hatte und die er insgeheim
über alles liebte. Sie schrie als er wie wild in sie hinein hämmerte, sich dabei
an ihrem runden Po festhielt, laut stöhnend kund tat, wie viel Spaß er hatte,
wie sehr er es genießen würde....und mit jedem machtvollem Stoß, mit jedem
kraftvollen Hieb tief in sie hinein, schrie sie genauso vergnügt...er konnte
hören, wie viel Freude er ihr bereitete in dem er sie spüren ließ, wie
allmächtig er war, sie spüren ließ, wie hilflos sie ihm und seiner Gnade
ausgeliefert war. Und es törnte ihn nur noch mehr an, zu wissen, wie viel
unerträgliche Freude er ihr bereitete. Sie schrie und stöhnte, bezeichnete ihn
als Meister, mit jedem tiefen Stoß, nannte sie ihn Meister und sie verlangte
nach mehr, nach immer mehr, machte ihn wild, rasend vor Gier und grenzenlosem
Verlangen. Oh ja, so mochte er es, er in voller Kontrolle, Macht über sie, Macht
über die Situation....
Laut und so voller Lust stöhnend fand er sich in der Wirklichkeit
wieder...sollte er sich für solche Gedanken schämen? Für diese Phantasie, die er
schon so lange hatte und die er zumindest ein wenig in die Tat umsetzen
wollte...? War es ein Grund sich zu schämen? Er entschied, dass es das nicht
war....er tat dabei ja nix Böses...Und wenn es ihn nun mal anmachte...was konnte
er dafür...? Es lag in seiner Natur, in seinem Blut, herrschen zu wollen...auch
über die Frauen...und nur weil er sie beherrschen wollte, hieß das ja nicht,
dass er sie schlecht behandeln würde...Er liebte nur einfach Macht und Kontrolle
zu haben und sie auch ausüben zu können...er tat es ja nicht mit Absicht und
wollte damit auch keinen Schaden anrichten...es war wohl ein Trieb, der
genetisch festgelegt war......
Er änderte seine Strategie und schob seinen Daumen vor, auf seine empfindliche
Spitze, begann kleine Kreise auf ihr zu ziehen, rieb unter starkem Stöhnen
seinen Daumen fest über seine empfindlichste Stelle. Kurz darauf gingen ein paar
heftige Zuckungen durch seinen Körper und er vergaß kurzzeitig das Atmen,
während ein paar Tropfen aus seiner Spitze hervortraten, die er augenblicklich
über seine gesamte Länge verteilte, spürte, wie sie sich wunderte, was er tat.
"Nh....Dummerchen....so gleitet es besser....mmmmh....oh ja....jetzt wird es
langsam richtig gut.....hör nicht auf hinzugucken....das macht mich richtig
geil...."
Gebannt starrte sie ihn an, wie er nun mit einem Wahnsinnstempo, sein Glied auf
und ab pumpte, heftig stöhnte und zuckte...Sie war fasziniert und
überrascht...sie hatte immer geglaubt, dass wenn sich ein Mann selbst befriedigt
er ein paar Handgriffe erledigte, zur Entspannung, und fertig....aber er schien
dabei gerade enormen Spaß zu haben, sie hatte den Eindruck als würde er es
richtig genießen, sich selber Vergnügen zu bereiten.
Während sie darüber nachdachte, verlor sie beinahe die Balance, weil sie ein
paar starke Zuckungen durchschüttelten...doch unbeirrt rieb sie sich weiter
zwischen den Beinen...anders hielt sie es nicht aus, ihn so zu beobachten.
Bisher hatte sie sich immer gefragt, warum sie diese seltsame Phantasie
hegte...nun wusste sie es....es war unsagbar erotisch und schon fast intimer als
der Sex mit ihm selbst. Sie versuchte auch ein wenig draus zu lernen, wie er
sich befriedigte um ihm mehr geben zu können, um mehr auf seine Bedürfnisse
eingehen zu können.
"OAH....Ich komm gleich....ich kann nicht mehr....sag....willst Du es so....soll
ich kommen?"
Sie sah ihm begeistert zu, wie er sich krümmte, laut stöhnte, die Augen
mittlerweile fest geschlossen, so kurz vor seinem Höhepunkt war und wie er, sich
grob umfassend, rasend schnell auf und ab pumpte. Wollte sie ihn kommen sehen?
"Ich...ich weiß nicht...."
Seine Augen rollten nach hinten, unmittelbar nachdem er sie wieder geöffnet
hatte.... "Überleg's Dir besser schnell.....gnh.....lange kann ich's nich mehr
halten....oah...."
Kurz bevor er soweit war, zog sie seine Hand von ihm weg und stieg auf ihn
drauf, drückte ihn fest ins Lacken, indem sie seine Handgelenke fest umschlossen
hielt und so weit sie konnte voneinander hielt. Sie hielt ihr Becken von seinem
weg als sie ihm in die Augen sehen wollte. Allerdings gelang es ihr nicht, er
hatte den Kopf zur Seite gedreht und lag willenlos unter ihr, seine Augen waren
wie vernebelt, als wäre er in Trance weit, weit weg....Er stöhnte und keuchte
nach wie vor stark, wieder hatte sie ihm kurz bevor er Erlösung finden konnte,
eben diese verweigert...doch offenbar hatte er diese Tatsache noch nicht ganz
umgesetzt...oder zumindest hatte sein Becken das noch nicht, welches wie wild
vor und zurück stoß, versuchte sich mit ihr zu vereinen. Doch Bulma ließ es
nicht zu, kam ihm nicht entgegen....sie wollte ihn noch ein klein wenig zappeln
sehen...
Mit einem mal riss sie die Augen weit auf, schrie laut und voller Lust auf, fast
synkron mit einem erfüllten Jauchzen seinerseits, dass in heftiges Stöhnen und
Schnaufen überging.
Zufällig hatte er in seiner Weggetretenheit ganz genau in sein Ziel getroffen,
war mit einem heftigen, unkontrollierten Stoß tief in sie eingedrungen, als sie
absolut nicht mit gerechnet hatte und nun stieß er ungehalten in unglaublicher
Geschwindigkeit in sie hinein, versuchte endlich Erleichterung zu finden, nur
noch von seinen Trieben geleitet, sein Geist war durch die angestaute Erregung
völlig vernebelt. Mit einem schon fast wahnsinnig wirkenden Lachen krümmte er
sich, war seinem Ziel wieder so nahe, dass er es beinahe greifen konnte....
"Ja, ja, ja, oh ja, nnnnngh....Oh Gott, JAAAA, OAH.....AAAAAAAAHHH....Großartig,
JA, gnh, ahn....oh ja, ja, ja, ja....oagnh...."
Völlig von dem unerwarteten, tiefen Stoß überrascht, brach sie kurz auf ihm
zusammen, was er, bzw. sein Körper augenblicklich dazu ausnutzte um wie wild in
sie hinein zu pumpen. Sie kauerte kurz auf seiner schweißgebadeten Brust,
versuchte sich zu beherrschen, sie war kurz davor klein bei zu geben und ihn
machen zu lassen, es fühlte sich sagenhaft gut an.
"Oh Vegeta...", sie wimmerte als er sein Tempo steigerte, entschied sich dazu,
seinen Verlust an Selbstbeherrschung ein wenig für sich zu nutzen und ihm für
einen Moment seinen Willen zu lassen. Weiter auf seiner Brust kauernd, genoss
sie seine mächtigen Hiebe einen Moment... "...ja....das machst Du
gut....unglaublich gut....ngh....ja....", mit geschlossenen Augen lag sie auf
ihm, stöhnte in dem Takt, den er vorgab.
Doch als sein Stöhnen in animalisches Gebrülle überging, als deutliches Zeichen
dafür, dass er dabei war seinen Höhepunkt zu erreichen, entzog sie sich ihm,
ließ in schon fast verzweifelt wimmern.
"Nein....nicht jetzt...oah...ich bin fast soweit...."
Trotz allem stieß seine Hüfte weiter ins Leere, versuchte mit aller Macht sein
Ziel zu erreichen, dass so plötzlich wieder aus seiner Reichweite geriet, ihn
enttäuscht schnaufen ließ.
"Vegeta....", mit sanfter sing-sang Stimmer versuchte sie ihn zurück aus seiner
Trance zu holen, doch er reagierte nicht...
Sie wollte ihn gerade nochmals sanft ansprechen, als er sich ohne Vorwarnung auf
sie stürzte, sie rumrollte, so dass sie nun unter ihm gefangen war. Wild wie ein
Tier, küsste und leckte er jeden Teil ihrer Haut, der ihm vor die Lippen kam,
knabberte und biss sie zärtlich, umschlang sie mit den Armen während er hungrig
grunzte. Er schob seine Knie unter ihren Po, so dass sie keinen Kontakt mehr zum
Laken hatte, nun vollkommen an seinen Körper gepresst war, die Beine um seine
Taille gespreizt, weit uns hilflos offen für seine mächtige Männlichkeit.
"OAH.....Oh Gott, Vegeta.....", sie konnte nicht anders....als er erneut, im
Grunde völlig neben sich stehend, tief in sie eindrang und sie weit dehnte, sie
so fest hielt, dass sie ihm ohnehin nicht hätte entkommen können, ließ sie es
einfach geschehen, ließ sich von ihm beglücken...Es gelang ihr momentan nicht
sich gegen ihn zu wehren, gegen ihn und seine scheinbar grenzenlose sexuelle
Macht über sie....Sie fühlte, wie ihre inneren Wände um seinen harten Schaft
pulsierten, wie ihre Säfte auf ihn hinunter liefen. Sie spürte ihren Orgasmus
nahen...es fühlte sich zu gut an, als dass sie es hätte verhindern können. Der
enge Kontakt zwischen ihren verschwitzten Körpern, dass Gefühl der absoluten
Machtlosigkeit, nicht gegen ihn und sein Verlangen für sie ankommen zu können,
sein gieriges Stöhnen neben ihrem Ohr....Von einem Moment auf den Nächsten bekam
sie von alle dem nichts mehr mit. Hätte er sie nicht so extrem festgehalten, sie
daran gehindert sich überhaupt zu bewegen, sie hätte vermutlich wie wild um sich
geschlagen. Sie wollte sich im Laken festkrallen, wenigstens etwas zucken, aber
all das verhinderte er, von daher projizierte sie dieses Verlangen auf ihre
Schreie. Bulma war sich sicher, dass die ganze Stadt an ihrem Orgasmus teilnahm,
es überall im gesamten Umkreis zu hören sein musste, als sie ihren Prinzen
lauthals für seine Dienste an ihrem Körper lobte. Sie konnte nicht aufhören zu
schreien und er machte gar keine Anstallten langsamer zu werden...unbehelligt
stieß er weiter hart und tief in sie vor. Sie konnte ihn siegreich lachen
hören....und hörte, wie sein Schnaufen wieder deutlich auf seinen Höhepunkt
deutete....
Der Moment, wo sie wieder die Kontrolle über ihre Sinne bekam...sie musste ihn
aufhalten....er sollte seinen Höhepunkt haben...aber sie wollte, dass SIE ihn
ihm geben konnte...sie wollte, dass ER sich von IHR befriedigen ließ...Er sollte
heute nicht die ganze Arbeit machen....
Mit aller Macht versuchte sie seine Balance zu stören, ihn zu Fall zu
bringen...Sie wusste nicht, woran es lag, wie sie es geschafft hatte, aber es
gelang ihr tatsächlich, ihn wieder zur Seite zu drücken, ihn über zu rollen, so
dass er von ihr fiel. Augenblicklich blieb er, frustriert stöhnend liegen und
rührte sich nicht mehr, rang lediglich krampfhaft um Luft.
Als ein merkwürdiges Geräusch sein Ohr erreichte und er etwas kaltes an seinen
Handgelenken fühlte, wurde er plötzlich wieder Herr seiner Sinne, schaute
verwundert, schwer atmend, um sich...
Über ihm erblickte er eine leicht hinterhältig grinsende Bulma, die sanft seine
Brust mit einem Finger streichelte. Er hatte das Bedürfnis sie zu küssen, wollte
sie umarmen, an sich reißen, wollte spüren, wie sich ihre zarte und weiche Haut
an seinen glühenden Körper schmiegte, sich gegen ihn rieb...er wollte sie ganz
nah bei sich haben.
Doch sein Vorhaben, sie an sich zu reißen, scheiterte jäh, da er seine Arme kaum
bewegen konnte...irgendwas hielt sie über seinem Kopf. Irritiert blickte er nach
oben und wusste jetzt auch, was das Geräusch und das kalte Gefühl bedeutete. Er
konnte die Überraschung nicht aus seinen Augen fern halten als er perplex an den
beiden Handschellen rüttelte, mit denen seine Arme an den Bettstangen befestigt
waren.
Noch die Situation verarbeitend, spürte er auch schon Bulma's liebliche Zunge an
seinem Hals, was ihn leise aufseufzen ließ. Mh....er hatte ja solche Lust auf
sie...es war unerträglich....
"Das war sehr ungezogen von Dir, mein Hübscher!"
"Hm?...Was denn?...Ich hab doch gar nix getan...", erst jetzt stellte er fest,
dass er gar nicht wusste, wieso er plötzlich auf dem Bett lag, was ihn ziemlich
verwirrte... "Irgendwie hab ich einen Black Out..."
Sie konnte sich das Kichern nun nicht verkneifen, was ihn noch mehr
durcheinander brachte...
"Was?"
"Ach nichts...", sie Griff nach seinem Gesicht und küsste ihn leidenschaftlich.
Nachdem sie noch mal kurz an seiner Unterlippe knabberte, löste sie den Kuss und
ließ in leicht frustriert seufzend allein. Aber noch bevor sein Seufzen richtig
verklungen war, stöhnte er auch schon wieder genussvoll auf.
Bulma seufzte erleichtert, als sie sich auf ihm niederließ und sogleich damit
begann ihr Becken langsam aber dennoch ruckartig vor und zurück zu stoßen,
genoss es, wie er genüsslich Seufzte und die Augen schloss, durch ihre, ihm
Befriedigung verschaffenden, Stöße hingebungsvoll schnaufte und keuchte.
"Mmmmh....so wie ich das sehe....ah.....hast Du gestern wohl...uhn....Blut
geleckt....hng....", breit grinste er sie an, während er stark keuchend von ihr
durchgerüttelt wurde, "...Es macht Dir offensichtlich
Spaß....oah....mich....hah....zu....gnh....reiten....OH FUCK!!!"
Es freute sie, als sie sah, wie er erregt lachte und wie stark er reagierte,
weshalb sie den Rhythmus verstärkte und ihn härter ritt, ihr Gewicht so
verlagerte, dass sie gerade auf ihm saß und ihr Becken mit mehr Kraft auf ihm
drehen und stoßen konnte. Zur Unterstützung ihrer eigenen Balance faltete sie
die Hände hinter ihrem Kopf, ließ sich einfach treiben und den Dingen freien
Lauf.
Es reichte völlig aus, ihn stöhnen zu hören und ihn tief zu spüren...sie hatte
das Gefühl, dass es ganz von selber ging...sie war auch nicht so unsicher und
verkrampft wie beim letzten Mal.
Ihm war, als würde sein Körper brennen, als würden unstillbare Flammen ihn
verschlingen. Er fand keine Worte für dieses unglaubliche Gefühl, dass sie in
ihm auslöste, fand keine Erklärung dafür, wie sie einen solch unstillbar zu
scheinenden Hunger in ihm auslösen konnte....
Und noch weniger verstand er sich selbst...wie konnte er es zulassen, dass sie
ihm so übel zusetzte, so sehr mit ihm spielte....ihn zappeln ließ...und solche
Kontrolle über ihn ausübte....
"OAH....", es war schon seltsam....er liebte es unsagbar alles unter Kontrolle
zu haben und seine Macht beweisen zu können....dennoch...er konnte es nicht
leugnen....es machte ihn unbeschreiblich an, wie sie Kontrolle über ihn ausübte,
wie SIE es war, die die Macht hatte...Macht über ihn hatte...und es törnte ihn
ohne Ende an, sich ihr zu unterwerfen, zumindest so zu tun, als wäre er
hilflos...
Nein....das war Unsinn....rein körperlich war er sicher stärker als sie,
eigentlich hätte es seine freie Entscheidung seien müssen, ob er sich ihr
unterwarf oder nicht...jedoch...sie hatte seinem Körper systematisch zugesetzt,
ihn Stück für Stück unter ihre Kontrolle gebracht...und nun hatte sie WIRKLICH
die vollkommene Macht über ihn...er konnte sich nicht mehr wehren...er hätte die
Handschellen mit Leichtigkeit losreißen können müssen...er hätte in der Lage
sein müssen, jeder Zeit das Ruder rum zu reißen....doch er konnte es
nicht...irgendwann hatte er unbemerkt die Kontrolle über alles verloren...und
nun war er wirklich vollkommen ihrer Gnade ausgeliefert...musste darauf hoffen,
dass sie es gut mit ihm meinte...und ihn nicht länger leiden lassen würde...doch
wenn sie gewollt hätte...sie könnte ihn einfach fallen lassen und sich selbst
überlassen...sie hätte ihn erniedrigen können, doch er hoffte, dass sie dies
nicht tun würde...würde sie wollen, sie könnte ihn wie einen Sklaven nehmen, und
er würde darum betteln, dass sie nicht aufhörte....
Nein...er tat nicht nur so, als hätte er sich ihr unterworfen...er hatte es
wirklich getan...er hatte sich ihr unfreiwillig untergeordnet...und nun wollte
er, dass sie ihn spüren ließ, wie mächtig sie war...und wie hilflos er
war....Heimlich dachte er ,Laß mich leiden! Laß mich leiden! Bestraf mich für
alles, was ich getan hab! Sei meine Herrin, ich will Dir zu Füßen liegen!!!',
unterwürfig, sich ihr hingebend stöhnte er laut, krümmte seinen Körper....Oh,
wie sehr er sich gerade wünschte, auch wenn er nicht wusste warum, dass sie ihn
wie ihren Sklaven, behandeln würde, all seine bisherigen Wünsche völlig
umkrempeln würde...doch noch nicht...er wusste, dass es nicht das war, was sie
ihn hatte fühlen lassen wollen und dass er sie mit einer solchen Äußerung
vermutlich verschrecken würde....er würde warten müssen....aber er hoffte drauf,
dass sie ihn wenigstens einmal dermaßen dominieren würde....er würde ihr sogar
gestatten ihn zu schlagen oder seine Lust durch anderweitige, leichte Schmerzen
zu verstärken....Woher kamen nur diese Wünsche...woher kamen sie bloß?? Es
passte doch alles überhaupt nicht zusammen....
Mit einem starken Ruck, holte sie ihn unbewusst aus seiner Phantasie und
Grübelei, gewann mit einem kämpfenden Stöhnen wieder seine volle
Aufmerksamkeit.
Als hätte sie bemerkt, wie er realisierte, dass er ihr ausgeliefert war, grinste
sie ihn höhnisch an, nicht damit aufhörend, ihn zu reiten...
"Ja...Du hast ganz recht...", mit zuckersüßer, völlig verliebt klingender
Stimme, säuselte sie ihm zu, "....jetzt gehörst Du mir...Jetzt bist Du mein
kleines Spielzeug..."
"NEIN!!!", unerwartet fuhr er sie an und fing an kurz zu zappeln, als wolle er
sie von sich werfen.
Erschreckt über Vegeta's heftige Reaktion und seinem völlig schockierten
Gesichtsausdruck, den panisch aufgerissenen Augen und dass er sie plötzlich so
forsch anbrüllte, hielt sie mitten in der Bewegung inne und sah ihn irritiert
an...was hatte er nur?
Er zitterte und blickte sie an, als würde er durch sie hindurch sehen. Nach ein
paar Sekunden fasste er sich jedoch wieder, schüttelte kurz den Kopf um sich vom
Schock zu erholen...
"W-Was ist mit Dir?", sie fing an sich Sorgen zu machen...das war alles andere
als normal gewesen...sogar für Vegeta's Verhältnisse war das merkwürdig.
Er atmete kurz durch...."Keine Sorge...es geht schon wieder....aber.....nenn
mich nie wieder, hörst Du, nie, nie wieder "Spielzeug"...okay......sonst kann
ich für nichts garantieren...", trotz des schweren Atems blickte er sie ernst
an.
Sie nickte hastig, sie verstand nicht ganz, was das zu bedeuten hatte, aber sie
fürchtete, dass diese Reaktion mit der Sache zu tun hatte, über die er auch
heute morgen nicht hatte reden wollen...Dieses Wort, bei dem sie sich rein gar
nix gedacht hatte...sie wollte ja nichts Böses...es musste etwas in ihm
wachgerufen haben, eine traumatisch Erinnerung, die wirklich furchtbar sein
mußte, damit er so seltsam darauf reagieren würde....
"Soll....soll ich aufhören?", zaghaft und noch immer etwas besorgt, fragte sie
nach...
"Machst Du Witze?...Das kannst Du mir doch nicht ernsthaft antun wollen...Du
kannst mich nicht erst so weit treiben und dann aufhören...ugh", zur
Unterstreichung seiner Worte, fing er an seine Hüfte leicht auf und ab zu
bocken, "...na komm schon...bring mich auf andere Gedanken...mmh..."
"Na schön...", sie platzierte eine Hand auf seinen Bauch, um etwas besseres
Gleichgewicht kriegen zu können, bewegte sich erst langsam vor und zurück,
brachte sie beide recht schnell wieder zurück in ihren Rhythmus....es war
einfach unbeschreiblich, wie es sich anfühlte so auf ihm zu sitzen, sie genoss
es ohne Ende, was sie ihn auch hören ließ.
Vegeta wand sich unter ihr, es hatte gar nicht lange gedauert, bis er wieder
alles um sich vergessen hatte, und der Schreck von eben in weite Ferne gerückt
war...selbst wenn er versucht hätte, darüber nach zu denken, er wäre nicht mehr
in der Lage dazu gewesen. Das einzige was ihn gerade noch interessierte, das
einzige, was er überhaupt noch wahrnehmen konnte, war das, was sie mit ihm
machte, wie sie sich auf ihm bewegte, ihm den Verstand raubte. Ob sie wusste,
dass sie gerade dabei war, ihm das Hirn rauszuvögeln...?
Die Geräusche, die er von sich gab, heizten sie extrem an, motivierten sie, sich
besonders viel Mühe zu geben.
Angestrengt keuchend, beugte sie sich runter, strich ihm über Bauch und Brust
und küsste ihm vom Schlüsselbein hinauf über den Hals, den er streckte, den Kopf
nach hinten legend, schnaufte in immer kürzeren Abständen und ergänzte ihre
Bewegungen indem er ihr etwas entgegen bockte.
"Mmmmh....Vegeta....", sinnlich küsste sie ihm über den männlichen Kehlkopf,
ließ ihn genüsslich seufzen, und fuhr mit ihren Lippen weiter hoch, zu seinem
Kiefer, nippte sich vor zu seinem Kinn, während sie ihre Daumen über seine
erigierten Nippel rollte, "....wär's dann okay, wenn Du mein starker
Privathengst bist?"
"NHG...oah", er drehte den Kopf wieder, so dass er ihr in einem innigen Kuß
begegnen konnte, ".....selbstverständlich...."
Er gluckste leise, zwischen seinem erregten Gestöhne, so dass sein Brustkorb
bebte, als sie sanft an seinem Kieferknochen knabberte..."Na dann lass uns mal
etwas galoppieren..."
Gerade mal ausgesprochen, setzte sie sich wieder auf und ging in der Tat in
einem Rhythmus wie beim Galopp über.
Das heftige Auf und Ab machte Vegeta rasend, so dass er nur noch wilde und
animalische Töne von sich gab. Er wand sich, bog seinen Körper, krümmte sich und
drehte den Kopf von einer Seite zur anderen, zerrte an seinen Fesseln.
Er fühlte erneut, wie sich diese unerträgliche Spannung in ihm und vor allem in
seiner Lendengegend sammelte, weshalb er ungehalten zu stöhnen und zu grunzen
begann, mehr und mehr den Willen über seinen Körper verlor, der sich immer
heftiger krümmte und er sich ihr entgegenbockte, unter lauter Kundmachung seines
immensen Vergnügens sich sein Rückrad bog.
Gleichzeitig steigerte sich Bulma auf ihm, die sich ein bisschen wie bei einem
Rodeo fühlte, mehr und mehr hinein, jauchzte und quiekte mit jedem Ruck, der sie
durchfuhr, warf ihren Kopf wild von einer Seite zur anderen, so dass ihre Haare
chaotisch durch die Luft flogen, in ihr Gesicht fielen und dort vereinzelt
kleben blieben.
"OOOAAAH....Veggie.....Hah......Das ist so phantastisch!!"
Nur gedämpft kamen ihre Lobesschreie bei ihm an....seine Sinne spielten nun
völlig verrückt....und seine Lust zerrte schmerzlich an seinem Körper....schien
ihn zu zerreißen...und dennoch gefiel es ihm unsagbar gut.
"AH.....nnnngh....", er biß die Zähne zusammen, zischte vor sich hin, während
seine Körperreaktionen immer stärker und heftiger
wurden...."HaH...AHN....BulmAAA...nnnnnghaaaan......Ich bin
soweit....OOOOOOAAAAAAHN", sein Atmen setzte aus, als er sich, laut und lange
Stöhnend weit nach hinten krümmte, ihm die Augen nach hinten rollten, bevor er
ganz und gar die Macht über seinen Körper verlor, welcher nun ungehalten und
ruckartig zuckte, sich krümmte, nach hinten bog, vibrierte und sich ihr
entgegenbockte, sich unter ihr wand, "OH GOTT......hng, hng, hng......oh GOTT,
JAAAA......Ich....kann nicht mehr.....ungh....Ich komme....ooooaaah....Oh bitte
lass mich diesmal kommen.......Ich sterbe, wenn Du mir meinen Höhepunkt wieder
verweigerst....aaaaaaaaaaaahhh, ja......", er wollte noch was sagen, wurde aber
von heftigen Keuchen unterbrochen...., "Ich flehe Dich an....laß mich endlich
kommen...."
Ihr lief ein Schauer über den Rücken....er flehte sie an? Nun, auch wenn sie
ohnehin nicht vor hatte ihn weiter zu quälen...wie hätte sie es mit ihrem
Gewissen vereinbaren können, wenn er schon darum flehte, erlöst zu werden...?
"AH", sie warf den Kopf leicht nach hinten und schloss die Augen, während sie
ihre Arme nach hinten bog und sich an seinen Schenkeln festhielt. Ein freudiges
Lachen breitete sich in ihren feinen Zügen aus, während sie glücklich keuchte,
sich ihrem eigenen Orgasmus näherte. Sie hatte es geschafft, sie hatte es
wirklich geschafft. Tapfer hatte sie durchgehalten, körperlich, so wie geistig,
nicht hatte sie nachgegeben, so schwer es auch war, sie blieb standhaft, nur um
sein Lustempfinden bis ins unerträgliche zu steigern. Es tat ihr schon Leid,
aber nur so, konnte sie das körperliche Defizit ausgleichen...auf normalem Wege,
hätte sie nie mit ihm mithalten können...von daher musste sie ihm einer
permanenten, starken Belastung aussetzen...und es hatte tatsächlich geklappt.
"OOOOOAAAAAAAHH.......VegetaAAAAAA", sie konnte sich nicht mehr beherrschen, sie
fühlte ihn so intensiv und heiß in sich, wie er sie vollkommen ausfüllte und
sich heftig und abrupt unter ihr bewegte....ohne Einfluß darauf zu haben,
steigerte sich das Tempo, in dem sich ihr Becken auf ihm rieb, und ihr Keuchen
wurde schneller und schneller......
"Oh Gott......Vegeta....", irgendwas wollte sie ihm sagen, sie wusste nicht mehr
was, und sie kam auch nicht mehr dazu, da sie gerade da von ihrem Orgasmus
getroffen wurde, und sie alles um sich herum ausblendete.
Aber er hätte es vermutlich eh nicht mitbekommen, da er nun völlig in Ekstase
war und absolut nichts mehr war nahm, geschweige denn, seinen Körper
kontrollieren konnte. Als er spürte, wie sich ihre inneren Muskeln fest um ihn
schlossen, ihn regelrecht zusammenpressten und Mengen ihrer Flüssigkeit an ihm
hinunterflossen und auf seinen Rumpf tropften, konnte er sich nicht mehr halten
und er durfte endlich seine Saat in sie hinein lassen, er konnte fühlen, wie er
unter großen Druck stehend in sie hinein schoss, ihn vergessen ließ zu atmen, er
genoss einfach nur dieses Gefühl...und unbewusst ging ihm für einen Bruchteil
einer Sekunde der Gedanke durch den Kopf, was er damit rein theoretisch machen
könnte...
Heftig stöhnend wurde sein Körper von starken Zuckungen erschüttert. Es war der
unglaublichste Höhepunkt, den er je hatte, ihm war, als würde ihn kurzzeitig ein
gleißendes Licht umgeben, er sah Sterne, eine wunderbare Wärme durchfuhr
ihn...es war so intensiv....und es fühlte sich an, als wäre er im Himmel, wo ihn
eine Scharr von Engeln zärtlich und wohlwollend berühren...was unmöglich war, da
er den Himmel niemals sehen würde...Aber so in etwa würde er es sich
vorstellen...ein Ort vollkommenen Glücks und grenzenloser Zufriedenheit.
Nachdem er die Wände mit seinem tierischen Brüllen hatte erbeben lassen,
beruhigte er sich. Schwer atmend, um Luft kämpfend, hing er an den Handschellen,
verdrehte die halb geschlossenen Augen, als ihm der Schweiß die Schläfen entlang
rann.
Ebenso schnaufend und keuchend kollabierte sie auf ihm, entspannte sich durch
seinen angenehm bebenden Brustkorb, der sich stetig auf und ab hob.
Glücklich und zufrieden seufzend rutschte sie nach einer Weile von ihm runter,
ließ sich neben ihm in die weichen Kissen fallen, atmete tief durch, nie ihr
Lächeln verlierend. Sie blickte zu ihm und war sehr erstaunt...die Augen
geschlossen, hatte er den Kopf gegen seinen Arm, welcher noch immer am Bett
angekettet war, gelehnt, war kurz davor einzuschlafen.
Wie erschöpft er sein musste....Mit einem warmen Lächeln streichelte sie ihm mit
den Fingern zärtlich über die Wange....bekam ein leises schnurren als Antwort.
Durch ein herzhaftes Gähnen merkte sie nun auch, wie die Müdigkeit sie überkam.
Etwas schwerfällig raffte sie sich auf und befreite ihn von den Handschellen,
nachdem sie ihm die Wasserflasche, die neben ihrem Bett stand, reichte und ihm
etwas Flüssigkeit einflösste, die er gierig und dankbar annahm. Kaum waren seine
Handgelenke frei, rollte er zur Seite und blieb etwas zusammengekauert liegen,
schlief augenblicklich seelenruhig ein.
Sie setzte sich kurz neben ihn, beobachtete ihn zufrieden, fuhr ihm führsorglich
mit den Fingerspitzen über die ausgeprägte Schläfe und durch die Haare. Ihr
Blick wanderte über seinen prächtigen Adoniskörper, jeder seiner Muskeln passte
sich geschmeidig jeder seiner Bewegungen an. Er war so perfekt....und nur sie
durfte ihn so, so nahe sein. Eine Tatsache, die sie mit Stolz erfüllte.
Ihre Brauen hoben sich überrascht, als sie sah, wie helle Sonnenstrahlen auf
sein Gesicht fielen, das gerade schon fast engelsgleich war....nein...er sah
nicht einfach nur einem Engel ähnlich...in ihren Augen war er einer...ein
gefallener, schwarzer Engel, dessen Flügel man gebrochen und brutalst
ausgerissen hatte.... Ihr Blick wanderte zum Fenster...wo die Sonne bereits
aufgegangen war und nun grell in ihr Zimmer schien...das hatte sie gar nicht
mitbekommen....
Aber ganz egal, was die Uhr auch sagte, jetzt war erstmal schlafen angesagt!
Etwas wackelig tapste sie zu einer Kordel an der Wand, mit der sie die Vorhänge
zuziehen konnte und somit das Zimmer in angenehme Dunkelheit tauchte.
Sich noch mal streckend, kletterte sie zurück in ihr Bett, zu ihrem bereits tief
schlafenden Prinzen, an den sie sich kuschelte, um sich zu wärmen. Im Schlaf
grummelnd, schlang er automatisch seine Arme um sie, ließ sie glücklich seufzen
bevor sie der Schlaf übermannte.
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Sooo....das war's jetzt fast....es wird noch ein Kapitel geben, dann ist die
Story endlich abgeschlossen....und ich kann mich endlich um mein anders Baby
kümmern
Ich wünschte ich könnte Euch versprechen, dass das 6. und letzte Kapitel schnell
kommen wird...nur leider kann ich das nicht. Ich würde wirklich gerne schnell
weiter schreiben, so ist es nicht....aber ich hab einfach nicht die Zeit
dafür....dennoch....ich versuche es so schnell ich kann und hoffe wirklich sehr,
dass es nicht wieder ganz so lange dauert....Zumindest gedanklich hab ich das
Kapitel schon angefangen und mir die Handlung zurecht gelegt
Hm...ich wollte eigentlich noch etwas schreiben....aber....irgendwie weiß ich
nicht mehr was... .. Das ist ja so typisch....
Na gut....nutz ich die eingeplante Zeit eben, um mich noch an ein paar Leute
persönlich zu richten und eventuell ein paar Fragen zu beantworten....(Sorry,
P., ich leih mir mal Dein Patent...g)