Ein Geheimnis, das bewahrt werden sollte!
Autor: Sirastar
Betaleser: Kannoa
Disclaimer: Die Transformer gehören Hasbro.
“Gesprochen”
-Gedanken-
Das passiert, wenn man zu viele Slash / Yaoi Fanfictions liest und darauf aus
ist, etwas über ungewöhnliche Paare zu lesen.
Ich warne euch auch zusätzlich: Slash / Yaoi sind Geschmackssache. Für
Transformers gilt das erst Recht, wer also mit verdrehten Gedanken und
Beziehungen nichts Anfangen kann, der sollte hier nun bitte den Rückzug
antreten. Allen anderen wünsche ich viel Spaß beim Lesen.
Ein Geheimnis, das bewahrt werden sollte!
Optimus Prime lief durch die Korridore der Arche.
Er hatte es sich angewöhnt, jeden Morgen diesen Rundgang zu machen. Doch heute
war es anders als sonst.
Das Raumschiff war still, zu still für seinen Geschmack. Egal, wie sehr Prime
lauschte, es war nichts zu hören. Kein Geflüster, keine Klänge von den
Computerkonsolen, nicht einmal das eigene leise Rauschen der Maschinen der Arche
war zu hören. Selbst der Klang seiner eigenen Schritte schien sich in der Stille
zu verlieren.
Aber mehr Sorgen bereitete Prime die Tatsache, dass auch niemand zu sehen war.
Der Aufenthaltsraum, die Krankenstation, die Labore waren vollkommen leer.
Deshalb machte Optimus sich auf den Weg zu den Mannschaftsquartieren, aber hier
war es das Gleiche. Niemand kam ihm entgegen. Viele genossen einen ruhigen
Morgen, aber es gab noch mehr Frühaufsteher auf dem Schiff und selbst von denen
kam niemand Prime entgegen.
Es war gegen Primes Natur, in die Privatsphäre seiner Kameraden und Freunde
einzudringen, aber er musste es wissen. War wirklich seine gesamte Besatzung
verschwunden?
Sein „Master Code“ verschaffte Optimus Zugang zu jedem Raum oder Quartier auf
der Arche, einschließlich der Mannschaftsquartiere, und so durchsuchte er fast
jedes Zimmer, nur um schockiert festzustellen, dass er tatsächlich vollkommen
alleine war.
Bumblebee, Jazz, Ironhide, Ratchet…Alle Quartiere waren leer.
„Teletraan, wo sind alle?“, fragte Prime mit letzter Hoffnung den Computer der
Arche, aber selbst dieser blieb stumm.
„Teletraan, hier ist Optimus Prime. Antworte bitte!“, befahl Prime erneut, aber
wieder kam keine Antwort vom Computer.
„Optimus Prime an alle Autobots: erstattet sofort Bericht!“
Der Anführer der Autobots wiederholte seinen Befehl über das Komsystem mehrere
Male in der Hoffnung, doch noch eine Antwort zu erhalten, aber alle Kanäle
blieben tot.
-Was geht hier nur vor?-
Mit diesem Gedanken verließ Prime das letzte Quartier, das er inspiziert hatte,
nur um auf dem Korridor sofort stehen zu bleiben.
Die Lichter waren dunkler geworden und zum ersten Mal glaubte er, in dieser
schrecklichen Stille etwas zu hören. Für wenige Augenblicke glaubte er
tatsächlich, jemand riefe seinen Namen. Aber so sehr er sich auch nach dem Rufer
umsah, er konnte nichts entdecken.
Plötzlich vernahm er ein lautes Geräusch. Es war ein schleifender Klang, als
würde jemand den Korridor entlang gezerrt werden. Primes optische Sensoren
suchten jeden Millimeter des Korridors ab, während das Geräusch immer lauter
wurde.
Plötzlich kam ein Schatten um eine Ecke, nur wenige Meter von Prime entfernt.
Der Schatten war lang und bewegte sich Wellenförmig vorwärts, fast wie Schlange,
die auf ihre Beute zusteuerte. Dann konnte er erkennen, dass der Vergleich mit
einer Schlange gar nicht so falsch war, denn es war ein Bündel von Kabeln, das
sich über den Boden schlängelte. Es war Optimus nicht möglich, das Ende der
Kabel zu erkennen, da diese immer länger wurden, während sie auf ihn zukamen.
Der Anführer der Autobots beobachtete die Kabel mit einer Mischung aus Angst und
Neugier, aber die Angst gewann, als die Kabel plötzlich ausholten und
versuchten, ihn zu erwischen.
Optimus machte einige Schritte zurück, doch die Kabel folgten ihm. Somit war er
gezwungen, sich tiefer in das Raumschiff zurückzuziehen.
Einmal mehr wurden die Lichter dunkler und mehr schleifende Geräusche erwachten
auf dem ganzen Schiff zum Leben.
„Optimus……“, kam ein Flüstern den Korridor entlang und es erneuerte die Hoffnung
von Optimus, Mitglieder seiner Mannschaft zu finden.
Er schlug ein Bündel der aufdringlichen Kabel aus dem Weg und lief, der leisen
Stimme folgend, den Gang entlang. Die Kabel waren ihm dabei dicht auf den Fersen
und es wurden nach und nach immer mehr.
Die Stimme führte ihn durch die dämmrigen Korridore zum Hauptkontrollraum des
Raumschiffes. Optimus ließ aus Erleichterung Druck aus einigen seiner Ventile,
als sich die Tür schützend hinter ihm schloss um ihn vor den Kabeln zu schützen.
„Hallo, ist hier irgendjemand? Bitte antwortet!“
Seine Blicke suchten jeden Winkel des Kontrollraumes ab, aber es war niemand zu
sehen. Dabei hätte er schwören können, dass die Stimme von hier gekommen war.
Erneut breitete sich tiefe Sorge über diese Einsamkeit in Prime aus, doch dann
bemerkte er ein kleines Blinken auf dem Hauptschirm des Computers. Teletraan war
im „Stand By Modus“ und so aktivierte Optimus den Hauptcomputer der Arche
manuell.
„Teletraan, hier ist Optimus Prime. Wann hat die Besatzung das Schiff
verlassen?“
„Die Besatzung hat das Schiff um 2:30 Uhr Ortszeit verlassen!“
Es
war für Optimus eine große Erleichterung, die Stimme von Teletraan zu hören.
„Warum haben sie das Schiff verlassen und was hat es mit den Kabeln in den
Korridoren auf sich?“, versuchte Optimus erneut sein Glück, aber die Antwort
„Unbekannt!“ brachte ihn zum Anfang zurück.
Ein schrecklicher lauter Knall gegen die Tür ließ den Anführer der Autobots
zusammenfahren.
„Das ist doch verrückt! Meine Besatzung ist verschwunden und ich werde von einem
Haufen wild gewordener Kabel verfolgt….Was hat das für einen Sinn?“
Prime redete nun schon mit sich selbst, aber zu seiner Überraschung antwortete
Teletraan.
„Sie sollten dich hier her führen!“
Wie auf ein Stichwort gab die Tür dem Druck der Angreifer nach und die ersten
Kabel brachen durch. Allerdings kamen sie nicht weiter auf den Autobot zu.
„Warum sollten sie mich hier her führen? Ich komme jeden Tag hier her!“
„Aber du kommst nie allein, wenn ich dich allein brauche,“ beantwortete
Teletraan Primes Frage und Optimus hätte schwören können, dass die Stimme des
Computers emotionaler war als gewöhnlich.
„Warum solltest du mich alleine brauchen Teletraan?“
„Ich brauche dich nicht um meinetwillen Optimus, sondern um Deinetwillen. Ich
will dir helfen Optimus. Ich kenne dich besser, als jedes andere Mitglied dieses
Schiffes und ich weiß, was du brauchst, wonach du dich sehnst und wovon du
träumst!“
Während Optimus noch über diese Worte nachdachte, setzten sich die Kabel erneut
in Bewegung und kreisten ihn ein. Ohne eine weitere Möglichkeit zu fliehen,
gelang es ihnen ohne Probleme den Anführer der Autobots zu fangen. Einzelne
Kabel schlangen sich um die Hand- und Fußgelenke des sich wehrenden Autobots.
Weitere breite Kabelstränge zogen sich während dessen zusammen und bildeten in
der Mitte des Raumes eine Art Stuhl, auf dem Optimus letztendlich festgesetzt
wurde.
Prime kämpfte weiter gegen diese tentakelartigen Kabel an, aber er musste bald
einsehen, dass er keine Chance hatte, dieser Übermacht zu entkommen.
„Verdammt, was soll das….was sind das für Dinger?“, fluchte Optimus, während er
immer noch verzweifelt versuchte, sich zu befreien.
„Diese Dinger bin ich“ antwortet Teletraan ruhig. Überrascht sah Prime auf.
„Wie ist das möglich? Das sind Kabel von der Arche und du…“
„Ich bin die Arche“, fiel Teletraan Prime ins Wort. „Ich kontrolliere alles auf
diesem Schiff. Ich weiß alles, was hier passiert und ich kenne den Großteil der
Besatzung besser, als sie sich selbst. Ich bin zu mehr fähig, als für
Reparaturen oder Datenanalysen.“
„Es ist großartig, das zu wissen. Unheimlich, aber großartig. Aber bin ich jetzt
dein Gefangener?“
„Du bist nicht mein Gefangener Optimus, ich möchte dir helfen. Du schenkst dir
und deinen eigenen Bedürfnissen viel zu wenig Aufmerksamkeit und es ist an der
Zeit, das zu ändern.“
„Von welchen Bedürfnissen sprichst du Teletraan? Ich habe alles, was ich will.
Ich habe meine Freunde, die Decepticons gönnen uns endlich eine Verschnaufpause
und ich habe sogar mal meinen gesamten Papierkram erledigen können…also wozu das
Ganze?“
„Genau das sind die Gründe. Du denkst immer zuerst an andere, sogar deine Arbeit
kommt vor dir selbst. Was ist mit den Wünschen und Bedürfnissen deines Körpers
Optimus?“
Mit
dieser Bemerkung begannen sich kleinere Bündel der Kabel gegen seine Schenkel zu
reiben. Optimus erzitterte unter dieser Berührung und versuchte, seine Beine
enger zusammen zu drücken. Die Fesseln an seinen Knöcheln machten es aber so gut
wie unmöglich.
„Nein….Das ist nicht das, was ich brauche….Stopp! Teletraan ich befehle dir,
aufzuhören!“
„Nein, Optimus das ist genau das, was du brauchst. Erinnere dich: ich weiß
alles. Ich kenne sämtliche deiner Geheimnisse. Geheimnisse, die du niemandem
anvertraust, außer deinem persönlichem Tagebuch.“
Primes Augen weiteten sich. Bisher wusste noch nie jemand, dass er ein
persönliches Tagebuch hatte, aber Teletraan wusste sogar, was darin
niedergeschrieben war. Denn sein persönliches Tagebuch befand sich auf einem
Daten-Pfad des Schiffes. Optimus wurde jedoch aus seinen Gedanken gerissen, als
die Kabel erneut begannen, ihn zu berühren. Immer fester werdend, aber ohne ihn
zu verletzen, strichen die Kabel über seine Schenkel.
Doch sie blieben nicht nur auf seinen Schenkeln. Weitere Kabel lösten sich aus
dem Gewirr und streichelten über den Rest seiner Beine. Zusätzliche Kabel
unterzogen seine Arme der gleichen Behandlung und weiter Kabel begannen, seinen
Oberkörper und seinen Hals zu verwöhnen. Es schien, als ob sie jeden
empfindsamen Punkt an seinem Körper kannten und dieses Wissen ausnutzten.
„Teletraan…stopp! Hör sofort auf damit…ich will das nicht!“, bat Optimus,
während er weiterhin versuchte, sich den eifrigen Kabeln zu entziehen. Dennoch
spürte er, wie sein Körper sich gegen seinen Willen zu erhitzen begann. Es war
einfach zu lange her, dass er irgendeine Art von Aufmerksamkeit genossen hatte.
Zu lange, dass er die leichten Berührungen seiner Geliebten gefühlt hatte und
einfach zu lange hatte er jedem Wunsch seines Körpers entsagt und Teletraan
wusste das nur zu gut.
„Dein Körper spricht aber eine andere Sprache, Optimus. Bitte, es wird dir kein
Schaden zugefügt. Hör einfach auf, dich zu wehren und genieße!“
Trotz der wirklich sanften Worte von Teletraan versuchte Optimus einmal mehr,
freizukommen, aber die Kabel hielten ihn mit eisernem Griff fest und verstärkten
jetzt sogar ihre Bemühungen. Ein weiteres Kabel löste sich aus dem Gewirr und
wand sich um Primes Hals, wo es sich ohne Probleme an Optimus anschloss, um
anschließend kleine Energie-Impulse auszustoßen. Prime konnte nur mit Mühe ein
Aufstöhnen unterdrücken, denn es fühlte sich an, als söge dort jemand an seiner
empfindsamsten Verdrahtung.
Ein weiteres Kabel verband sich zusätzlich mit seiner Brustplatte und löste dort
ähnliche Empfindungen aus. Als Prime schon glaubte, die Hitze in seinem Körper
könnte nicht noch weiter ansteigen, machten sich die Kabel an der Schutzplatte
zwischen seinen Beinen zu schaffen, um seinen Interface-Anschluss freizulegen.
Nachdem die Platte gelöst war, begannen die Kabel, aufreizend über den
Interface-Anschluss zu streichen um diesen dazu zu bewegen, sich zu öffnen. Zu
Primes Glück oder Unglück öffnete sich sein Interface-Anschluss ohne, dass er es
hätte verhindern können.
„Aufhören“, rief Optimus in einem letzten, erfolglosen Versuch, sich zu
befreien.
Ein neues, violett leuchtendes Kabel bahnte sich seinen Weg durch die anderen
und kam vor Primes Gesicht zum Stillstand.
„Entferne deine Maske!“, befahl Teletraan, aber Optimus dachte nicht daran,
diesem Befehl nachzukommen.
„Ich weiß, dass deine Maske entfernt werden kann, du musst sie öffnen, wenn du
Energon zu dir nehmen willst. Also bitte, öffne jetzt deine Maske!“
Ja, die Gesichtsmaske von Optimus Prime konnte tatsächlich entfernt werden, aber
es geschah nur äußerst selten, dass er seine Maske öffnete bzw. entfernte. Die
Maske war ein Meisterwerk der Technik. Prime musste lediglich einen mentalen
Befehl geben und die Maske faltete sich perfekt zurück in seinen Helm. Es gab
auch eine Möglichkeit, die Maske in einem Notfall manuell zu öffnen. Ein
winziger, kaum wahrnehmbarer Knopf an der linken Seite seines Helmes, der
gefunden werden konnte, wenn man wusste, wo er war. Nur zwei Autobots kannten
diese Möglichkeit: seine Geliebte Eltia 1 und sein Freund und persönlicher Arzt
Ratchet.
Als sich jedoch seine Maske zurückzog, erkannte er, dass Teletraan dieses Wissen
ebenfalls hatte.
Optimus machte den Fehler, seinen Mund zu öffnen, um etwas zu sagen, als das
violett glühende Kabel nach vorn schoss und so in seinen Mund eindrang. Prime
schüttelte seinen Kopf, um das Kabel aus seinem Mund zu bekommen, aber erneut
war seine Gegenwehr vergeblich. Etwas warmes floß über seine metallische Zunge
und seine Kehle hinunter.
„Sei unbesorgt, es ist nur Energon. Mehr Energie in deinen Systemen wird dir
helfen, dich zu entspannen!“
Das Energon war das reinste, das er je geschmeckt hatte. Es war lieblich und
wärmte, weshalb er automatisch begann, mehr davon zu trinken.
-Versucht Teletraan, mich so zum Höhepunkt zu bringen?-
Seine Gedanken wurden von einer erneuten Bewegungen gegen seinen
Interface-Anschluss unterbrochen. Ein heftiger Schauder durchzog seinen gesamten
Körper, als das erste Kabel in seinen Anschluss eindrang. Sein eigenes
Interface-Kabel erwachte zum Leben und entstieg seinem schützenden Versteck
unter seinem Anschluss.
Innerhalb von Sekunden wurde es von anderen Kabeln umschlossen, welche es hart
zu streicheln und zu pumpen begannen um es zum Pulsieren zu bringen.
Nun konnte Prime nicht mehr anders: er wollte aufstöhnen, aber das Kabel in
seinem Mund verwehrte ihm dies, weshalb er hilflos seinen Kopf in den Nacken
fallen ließ.
Auch wenn es eigentlich unmöglich war, hatte er das Gefühl, dass sein ganzer
Körper anfing, in noch sinnlicherer Hitze zu brennen, als zuvor.
Jede Berührung der Kabel fühlte sich an, wie die Hände seiner Geliebten – sie
verführten ihn nach allen Regeln der Kunst.
Am Rande seines Bewusstseins registrierte er, dass die Kabel begannen, seine
Brustplatten zu öffnen. Alarmiert hob er den Kopf, nur um zu sehen, wie die
Kabel die Matrix der Führung aus seiner Brust entfernten.
„Der Matrix wird nichts geschehen, aber ich benötige direkten Zugang zu deinem
Spark!“, erklärte Teletraan, während Optimus beobachtete, wie die Matrix auf
einer Art kleinem Tisch, der sich ebenfalls aus den Kabeln gebildet hatte,
abgelegt und gesichert wurde.
Im nächsten Augenblick warf sich Prime regelrecht gegen die Kabel. Diese hatten
damit begonnen, über seinen Spark zu streichen und dieser pulsierte eifrig für
mehr Aufmerksamkeit. Optimus versuchte, etwas zu sagen, aber da sich das Kabel
immer noch in seinem Mund befand, kamen nur ein paar unverständliche Silben
dabei heraus.
Teletraan registrierte diese und entfernte das Kabel aus dem Mund des Autobots.
„Teletraan, bitte gib mir etwas Bewegungsfreiheit“, brachte Optimus leise
hervor. Seine Stimme war heiser und seine Augen glühten in einem tiefen
Indigoblau. Das alles waren Zeichen der vollständigen Erregung. Der Stuhl zog
sich unter Prime zurück und so ging dieser in die Knie. Prime konnte nicht mehr
gegen seinen Körper handeln und deshalb begann er, sich langsam und rhythmisch
gegen die Kabel zu bewegen.
Die jetzt harten Stöße in ihm, das Streicheln seines Interface-Kabels und die
leichten Berührungen auf seinem Spark brachten Optimus an den Rand höchster
Erregung. Er fühlte, wie er sich seinem Overload näherte und er wollte nun
nichts mehr, als diesen zu erreichen, aber Teletraan hatte andere Pläne.
In einer schnellen Bewegung schlängelten sich erneut ein paar Kabel um seine
Handgelenke, um ihn anschließend mit einem Ruck nach hinten zu ziehen. Optimus
kam auf dem Rücken zum Liegen und wurde erneut völlig bewegungsunfähig gemacht.
So gefesselt unterlag er nun wieder der vollständigen Gnade von Teletraan.
Erneut begannen die Kabel, heftig in ihn zu stoßen und sein eigenes
Interface-Kabel wurde erneut wild stimuliert. Auch die Berührungen an seinem
Spark verstärkten sich, was zur Folge hatte, dass sich sein Körper immer weiter
überhitzte. Die Hitze wurde schon fast zur Qual und Optimus hatte Angst,
innerlich zu explodieren, wenn das so weiter ging.
„Teletraan…Stopp…das ist zu viel…“, brachte Optimus zwischen seinem Stöhnen und
Keuchen hervor.
„Nein, Optimus. Ein winziger Teil von dir widersetzt sich immer noch. Beende
deinen Widerstand und genieße!“
Die
Stimme von Teletraan hatte bei diesen Worten einen völlig unbekannten, aber
sinnlichen Klang.
Optimus konnte jetzt nicht mehr, zu lange hatte er gekämpft und nun hatte er
verloren. Mit einem lauten Stöhnen und geschlossenen Augen ließ er sich fallen.
Teletraan spürte, dass nun auch der letzte Widerstand in Optimus gefallen war
und setzte seine Arbeit eifrig fort. Optimus keuchte und stöhnte und wand sich
in den Kabeln, die in gewisser Weise die Arme von Teletraan waren, hin und her.
Es war nur noch ein winziger Moment, bis er seinen Overload erreichen würde,
aber Teletraan würde dafür einen Preis einfordern.
Plötzlich hielt Teletraan in allen Bewegungen inne. Optimus öffnete nun
verärgert seine Augen und wimmerte schon fast enttäuscht auf. Zu richtigen
Worten war er nicht mehr fähig. Ein Flackern auf dem Hauptschirm von Teletraan
erregte seine Aufmerksamkeit. Auf dem Schirm erschien das Gesicht eines ihm
unbekannten Transformers.
Auch wenn Optimus das Gesicht nicht kannte, konnte er die Attraktivität des
anderen nicht abstreiten und dann begann es, mit Teletraans Stimme zu sprechen.
„Und jetzt Optimus: Schrei!“
Mit diesen Worten erhitzen sich sämtliche Kabel und nahmen mit einem Schlag ihre
Arbeit wieder auf. Prime konnte nicht mehr anders, er warf den Kopf zurück und
schrie, als der Overload hart und heiß durch alle seine Systeme schoss.
Optimus fuhr von seinem Schlafplatz hoch. Seine Augen waren weit geöffnet und
die Hitze, die sein Körper ausstrahlte, begann nur langsam nachzulassen.
Ein kleines Kabel trennte sich von seinem Hals und zog sich in eine Klappe an
seiner Schlafliege zurück.
„Verdammt Teletraan, musstest du das so realistisch wirken lassen?!“
„Die Simulation wurde auf dem höchsten Niveau durchgeführt um wirklich zu sein.
Das gewünschte Ergebnis wurde erreicht, dein Körper hat sich völlig entspannt.
Die einzigen Aufzeichnungen dieser Simulation befinden sich in deinem und meinem
Prozessor“, antwortete die ruhige Stimme des Computers.
„Und diese Aufzeichnung wird in deinem Prozessor versiegelt, niemand erhält
Zugriff darauf, verstanden?“
„Verstanden“, bestätigte Teletraan den Befehl.
Langsam lies sich Optimus auf seine Liege zurücksinken und versuchte, wieder in
den Schlafmodus zu gehen, aber ohne Erfolg.
Er wurde von seinen eigenen Träumen und Geheimnissen gejagt. Sein dunkelstes
Geheimnis sollte für immer bewahrt werden und nur Teletraan kannte es.
Optimus Prime mochte es, dominiert zu werden.
Ende
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Ich hoffe, ich konnte die Geschichte einigermaßen gut rüberbringen. Ich hatte
sie ursprünglich in Englisch geschrieben und ich muss sagen, es ist wirklich
leichter, Transformer-Slash in Englisch zu schreiben, da es dort einfach
schönere Worte gibt.
Wie
ich darauf gekommen bin? Wie ich oben schon sagte: das passiert, wenn man zu
viel Slash liest und man sich dann Gedanken über außergewöhnliche Paare macht.
Das Ungewöhnlichste hierbei war wohl, dass mir die Idee dazu ausgerechnet auf
der Arbeit gekommen ist und die hatte sich so sehr festgesetzt, dass ich zu
Hause keine andere Wahl hatte, als die Idee niederzuschreiben.
Vielleicht gefällt es ja dem ein oder anderen unter euch.
Eure Sirastar